Manjarin. Verlassenes Bergdorf, 1450 m. Kurz hinter dem Eisenkeuz, dem Cruz de Ferro. Herberge mit alter Templertradition. Aufgenommen in 2006 und 2012.

PILGERSTATISTIKEN                                               

Einstimmung

"Die Zahl der Gläubigen, die sich auf dem Weg nach Santiago befinden, und diejenigen, die von dort zurückkommen, ist derart groß, daß fast kein Fleckchen auf der gesamten befestigten Straße gen Westen mehr frei ist."

 

So berichtete es der mittelalterliche Späher seinem maurisch-moslemischen Heerführer in Cordoba.

 

Verständlich. Die Pilgerzahlen im 11./12. Jahrhundert explodierten geradezu. Mehrere Hunderttausend Pilger sollen es gewesen sein; je Jahr wohlgemerkt;

 

vgl. vgl. Menüpunkt Calixtinus II.: Promoter des Camino de Santiago.

 

HÖHEPUNKTE IM 15. JAHRHUNDERT

Das Jahr 1434 wird als Höhepunkt der Pilgerbewegung bezeichnet. In jenem Jahr kämpfte der edle Ritter Suero de Quinones seine Zweikämpfe auf der Brücke von Hospital de Orbigo; vgl. dazu Etappe 23: Dreihundert siegreiche Lanzen.

 

1479 sorgte das königliche Paar Isabella I. die Katholische und Ferdinand II. von Aragon für einen weiteren Schub und für Aufsehen, als es persönlich dem Apostel Jakobus seine Aufwartung machte und am Grab des Heiligen betete.

 

NIEDERGANG UND RENAISSANCE

Der große Niedergang setzt im frühen 19. Jahrhundert ein, nicht unbedingt, wie man vermuten könnte, schon nach Luthers Reformation. Wenige Jahrzehnte später in 1885 sorgt Papst Leo XIII. mit seiner Erklärung zur Echtheit der Gebeine des Apostels in der Kathedrale von Santiago für einen temporären Aufschwung. In 1937 erklärt General Franco den Apostel Jakobus zum Nationalheiligen Spaniens. Es fruchtete nicht sehr.

 

1948 schreibt Gonzales Torrente Ballester sein bemerkenswertes Pilgerlesebuch SANTIAGO DE COMPOSTELA. Mehr hierüber links unten in der vertikalen Spalte. Die weitere Entwicklung ist der nachfolgenden PILGERSTATISTIK beginnend mit dem Jahr 1970 zu entnehmen.

 

AUFZEICHNUNGEN SEIT 1970

Die nachfolgenden Statistiken sind im wesentlichen der Webseite des Pilgerbüros von Santiago de Compostela entnommen. Diejenigen Pilger, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Pferd ankommen, werden dort seit 1953 erfasst. Aufzeichnungen gibt es aber erst ab 1970. Für die Richtigkeit des Zahlenwerks übernehme ich keine Verantwortung.

PILGERSTATISTIK 2022

CAMINO DE SANTIAGO

CAMINO FRANCES JETZT CAMINO ESPANA

- nur noch 32,6% Nicht-Spanier

JULI

Gesamt 67.374 Pilger, davon 36.223 (53,76%) weiblich; 31.151 (46,24%) männlich.

Europa: 59.466. Nord-Amerika: 4.805. Süd-Amerika: 1.721. Asien: 847. Afrika: 258. Oceanien: 277 Pilger.

Spanier: 45.379 (67,4%). Portugiesen: 1.742 (2,6%). Deutsche: 2.059 (3,1%). USA: 3.547 (5,3%); Italien: 3.417 (5,1%); Frankreich: 1.303 (1,9%). Dänemark: 389. Korea: 395 Pilger.

Altersstruktur: < 30 Jahre: 25.505 (37,86%). 30-60 Jahre: 33.556 (49,81%). Älter 60 Jahre: 8.313 Pilger (12,33%).

Motive: nur religiös: 26.393 (39,17%); religiös+kulturell: 26.458 (39,27%); Nicht-Religiöse: 14.523 Pilger (21,56%).

 

Caminos: CF: 34.839 (51,7%). CP: 13.237 (19,6%); Costa-CP: 6.662 (6,9%); Ingles: 3.905 (5,8%); Norte: 4.258 (6,3%); Via de la Plata: 1.613 (2,4%). Invierno: 518. Muxia-Finisterra: 363. Camino del Barbanza: 119. Geira e Arrieros: 20. Muxos-Noia Camino: 17. Camino del Mar: 74. San Salvador: 16. Minoto Ribeira: 24. Olividado: 12; San Rosendeo: 1.

 

Startpunkte: Sarria 20.541 (30,5%). Oporto: 3.103. Tui: 6.317. St. Jean: 3.391. Roncesvalles: 673. Cebreiro: 1.312. Ferrol: 3.585. Leon: 1.105. Irun: 945. Ponferrada: 1.062. Baiona: 763. Triacastela: 757. Valencia: 1.656. .

Zu Fuß: 63.952. Fahrrad: 3.222. Pferd: 46. Vela: 138. Silla de ruedas: 16.

 

Kurzanalyse Juli 2022

Ich kann die Besorgnis mehrerer Jakobsvereinigungen verstehen, die ein Abdriften des geliebten Camino de Santiago konstatieren, Stichwort: Koffertourismus statt Pilgern mit Rucksack. Mehr lesen.Deshalb ihr Bemühen, für die Ausstellung der Compostela (Pilgerurkunde) die 100km-Grenze auf 300 km anzuheben. Wer die Zahlen der hier genannten Monaten vergleicht, wird möglicherweise zum gleichen Ergebnis kommen.

 

Von Sarria Juli 2022: 30,5% - Gesamtjahr 2006: 16,15%

Von St. Jean: 5,0% - 2006:16,15%

Roncesvalles: 1,0% - 2006: 9,27%

Religiöse Motive: Juli 2022: 39,17% - 2006: 41,67%

religiöser + kulureller Hintergrund: 39,27% - 2006: 49,5%

Nicht-Religiöse: 21,56% - 2006: 8,83%

 

Es fällt auf, dass der Anteil der Nicht-Spanier (32,6% im Juli) dramatisch abnimmt. Wie ich meine, eine ungute Entwicklung. Es profitieren vor allem die galicischen Herbergen und Geschäfte. Auf Dauer kann das nicht gutgehen. Hatten deutsche Pilger in 2006 noch einen beachtlichen Anteil von 8,08% am gesamten Pilgeraufkommen, sind es im Juli 2022 nur noch 3,1%; nur der Corona-Epidemie zuzuschreiben; den Maßnahmen in den jeweiligen Herkunftsländern oder denjenigen in Spanien? Und diese Entwickung dürfte sich fortschreiben. Die gegenwärtige Regierung tut bekanntlich alles, das Verreisen, das Fliegen zu erschweren; die steigenden Kosten komplettieren das Ganze.

Auch zieht es nicht mehr die Portugiesen gen Compostella, dafür offensichtlich umso mehr religionslose Wanderer.

Ich weiß, die Zahlen sind nicht korrekt gegenübergestellt (Monat zu Jahr); sie geben aber eine Tendenz wieder; und das reicht für eine vorläufige Beurteilung.

 

___________________________

 

JANUAR: 1.617 Pilger registriert; davon über 993 Spanier (61,4%) und lediglich 30 Deutsche, übertroffen von 40 Koreanern. Männer:917 (56,7%) - Frauen: 706 (43,3%). Erwähnenswert auch 5 Pilger aus Ocenanien und 51 aus Afrika.

Vergleich 2019: 1.651 Pilger.

 

FEBRUAR. 2.034 Pilger, davon Männer 1.166 (57,33%) und Frauen 868 (42,67%). Anteil der Spanier57,3% = 1.164 Pilger, davon 103 Deutsche.

Alterstruktur. 508 Pilger (25,0%) jünger denn 30 Jahre; 30-60-jährige=1.289 (63,4% und 237 (11,6%) älter denn 60 Jahre.

Motive. 680 Pilger = 33,4% religiöse Motive; 894 = 44,0% religiöse+kulturelle Motive. 460 Pilger = 22,6% nicht-religiöse Motive.

Vergleich 2019: 2.119 Pilger

 

Der Camino de Santiago nimmt wieder Fahrt auf; nahezu identische Zahlen zum Vergleichsjahr 2019.

 

MAI

Gesamt 48.254 Pilger, davon 25.458 (52,8%) weiblich; 22.796 (47,2%) männlich. Vergleich Mai 2019: 46.673 Pilger.

Europa: 37.865. Nord-Amerika: 5.477. Süd-Amerika: 3.244. Asien: 1.208. Afrika: 174. Oceanien: 286 Pilger.

Spanier: 18.258 (37,83%). Portugiesen: 2.035. Deutsche: 4.457 (9,2%). USA: 3.882. Italien: 3.042. Irland: 1.232. Großbritannien: 1.634. Frankreich: 1.589. Dänemark: 369. Polen: 558. Brasilien: 1.204. Holland: 1.131. Mexiko: 838. Kanada: 643. Korea: 641. Kolumbien: 640. Argentinien: 570. Tschechien: 486. Österreich: 472. Belgien: 420.

 

Altersstruktur: 7.221Pilger < 30 Jahre / 30-60 Jahre: 25.654. Älter 60 Jahre: 15.379.

Motive: 19.420 (40,24%) religiös. Religiös+kulturell: 18.134. Nicht-religiös: 10.700.

Caminos: CF: 25.907 (53,69%). CP: 10.791. Camino Ingles: 2.388. Costa CP: 2.947. Camino Primitivo: 2.487. Via de la Plata: 1.282. Camino del Norte: 1.736. Muxia-Finisterra: 142. Camino Invierno: 134. Camino del Barbanza: 5. Geira e Arrieros: 1.

Startpunkte: Sarria 12.982 (26,9%). Oporto: 5.047. Tui: 2.896. St. Jean: 4.304. Roncesvalles: 735. Cebreiro: 795. Ferrol: 2.280. Leon: 1.158. Irun: 640. Ponferrada: 711. Vigo: 556. Baiona: 516. Astorga: 495. Le Puy: 475. Sevilla: 468. Pamplona: 467. Oviedo: 1.301. Oporto Costa: 1.209. Valencia: 1.166. Lugo: 791.

 

JUNI

Gesamt 58.012 Pilger, davon 29.837 weiblich; 28.175 männlich.

Europa: 47.309. Nord-Amerika: 6.534. Süd-Amerika: 2.472. Asien: 999. Afrika: 188. Oceanien: 510 Pilger.

Spanier: 27.075 (46,67%). Portugiesen: 3.794. Deutsche: 3.911 (6,74%). USA: 4.908. Italien: 3.548. Irland: 1.232. Großbritannien: 1.266. Frankreich: 1.812. Dänemark: 352.  Brasilien: 849. Korea: 470. Kolumbien: 640. Australien: 432.

Altersstruktur: < 30 Jahre: 13.701 (23,61%). 30-60 Jahre: 29.391 (50,67%) . Älter 60 Jahre: 14.920 (25,72%).

Motive: 21.664 religiös (37,34%). 23.288 (40,14%); religiös+kulturell: Nicht-religiös: 13.060 (22,51%).

Caminos: CF: 31.598 (54,47%). CP: 11.820. Camino Ingles: 2.502. Costa CP: 3.936. Camino Primitivo: 2.487. Via de la Plata: 1.536. Camino del Norte: 2.664. Muxia-Finisterra: 124. Camino Invierno: 286. Camino del Barbanza: 239. Geira e Arrieros: 41. Muxos-Noia Camino: 249. Camino del Mar: 11. San Salvador: 4. Via Cetica: 1

Startpunkte: Sarria 16.948 (29,12%). Oporto: 4.577. Tui: 3.571. St. Jean: 5.098. Roncesvalles: 855. Cebreiro: 1.069. Ferrol: 2.291. Leon: 1.241. Irun: 988. Ponferrada: 711. Vigo: 556. Baiona: 550. Oviedo: 1.617. Oporto Costa: 1.314. Valencia: 1.656. .

Fortbewegung: Zu Fuß: 53.359. Fahrrad: 4.417. Pferd: 83. Vela: 128. Silla de ruedas: 25.

PILGERSTATISTIK  2021

GESAMT 2021:

Geschätzt über 200.000 Pilger - in etwa das Niveau der Jahre 2013 oder 2014

Fachleute gehen nämlich davon aus, daß möglicherweise bis zu 30% der Compostela-Berechtigten davon abgesehen haben, sich aufgrund der langen Pilgerbüro-Wartezeiten *) eine Pilgerurkunde ausstellen zu lassen.

 

Auch wird man zu berücksichtigen haben, daß nicht wenige Pilger ihren Weg entweder gesundheitlich bedingt abbrechen mußten resp. ihren Gesamt-Camino in mehrere Abschnitte unterteilten, also teils Santiago überhaupt nicht ansteuerten.

*) bedingt auch durch eingeschränkte Kapazitäten (Epidemie), komplizierte elektronische Anmeldeverfahren und Ansteckungsgefahr bei Wartzeiten.

 

DIE OFFIZIELLEN ZAHLEN DES PILGERBÜROS

178.912 registrierte Compostelas (Pilger-Urkunden)

GESCHLECHTER

Männlich 90.128 - 50,38%; weiblich 88.784 - 49,62%

 

MOTIVATION

Religiös: 65.063 - 36,37%. Religiös + kulturell:77.298 - 43,2%. Nicht religiös: 36.551 - 20,43%

KURZKOMMENTAR

In 2006, unserem ersten Camino ein anderes Bild. Religiös Motivierte: 41,67%.

Nicht-Religiöse: 8,83%. Religiös/kulturell: 49,50%.

Der Trend geht hin zum Profanen, weg vom Religiösen. Werden wir irgendwann die Zeit erleben, wenn es dem durchschnittlichen Pilger gar nicht mehr bewußt sein wird, dass es sich ursprünglich einmal um einen christlichen Weg handelt? Ja!

Gegensteuern kann nur die Kirche, wenn sie sich auf ihre Kernthemen rückbesinnt, das Verkünden der tradierten Offenbarung Jesu Christi und mehr als bisher christlich geführte Herbegen unterstützt, die auch und gerade für ALLE Pilger geöffnet sein werden.

 

FORTBEWEGUNG

Zu Fuß: 167.730 - 93,75%. Fahrrad: 10.781 - 6,03%. Pferd: 199 - 01,11%.

Vela:165. Silla de ruedas: 37 Pilger.

 

NATIONALITÄTEN

Spanier: 122.128 - 68,26; Portugiesen: 9.410 - 5,26%; Italiener: 7.817 - 44,37%; Deutsche: 6.575 - 3,67%. US-Amerikaner: 5.668 -3,17%. Franzosen: 4478 - 2,5%. Polen: 1.841 - 1,03%. Holländer: 1.808. Dänen: 837.

KURZKOMMENTAR

Erwähnenswert ist, wieviele Pilger aus Übersee gekommen sind. Korea: 332. Rußland: 296. Israel:121. Philippinen: 65. Indien: 44. Taiwan: 43. Angola: 35. Neuseeland:28. Türkei: 18. Saudia-Arabien: 12. VAE: 9 Pilger.

 

CAMINOS

Camino Frances: 54,83% = 98.090 Pilger. Camino Portugues inkl. Küstenweg: 23,58% = 42.189 Pilger. Camino Ingles: 6,14% = 10.980. Camino Primitivo: 5,67% = 10.143. Camino del Norte: 5,36% = 9.595. Via de la Plata: 2,26% - 4.047. Invierno: 0,52% - 932. Muxia-Finisterra: 0,45% - 808 Pilger.

 

EINSTIEGSORTE

Es mag der Pandemie geschuldet sein, dennoch starten immer weniger Pilger von den Pyrenäen aus. Von St. Jean aus nur noch 4,55% (8.149) von 178.912.

Erwähnenswert die Pilger, die sich nicht so gängige Einstiegsorte ausgesucht haben. Le Puy: 1.509. Barcelona: 1.399. Lissabon: 924. Sevilla: 795. Bilbao: 578.

Lourdes: 116. Valencia: 107. Coimbra: 103. Fatima: 74. Dänemark: 18. Rußland: 4. Ungarn: 3. Jerusalem: 2. Aus Deutschland: 182 Pilger.

 

Quelle:Internetportal caminosantiago. Pilgerforum SdC.

 

RENAISSANCE DES

CAMINO DE SANTIAGO 2021

Niemand hätte Anfang letzten Jahres, vielleicht noch gar im Frühjahr, einen Cent auf die Wiederauferstehung des Jakobsweges gesetzt, angesichts der katastrophalen Zahlen, Corona geschuldet; unten mehr über die Monate Januar bis November.

Ab April schöpften die Verantwortlichen etwas Hoffnung. Sie lagen richtig. Ab Juni mit 14.824 ausgegebenen Pilgerpässen explodierten die Zahlen - dank der spanischen Pilger. Juli: 33.963; August: 43.575; September: 37.463.

Wie oben erwähnt, trugen die bisherigen "Leistungsträger", die US-Amerikaner, die Deutschen, die Italiener nicht im bekannten Maße zum Gesamtergebnis bei.

 

Natürlich gab es auch relativ viele Pilger, die sich, a la bonheur, sogar von St. Jean auf den Weg machten; das Gros jedoch bewegte sich in galicischen Landen. Die Herbergsauslastung betrug dort etwa 70%, in La Rioja nur etwa 40-50%.

 

Januar 2022.

Wie wird sich die Situation im laufenden Jahr stellen?

Wahrscheinlich erst einmal abwartend, gilt doch wieder die Maskenpflicht im Freien, wie das Vorzeigen eines Covid-Passes in der Herbergen; das dürfte abschrecken. Quelle: Andreas Drouve auf domradio.de; 04.01.2022.

 

Monate 2021

vgl. unten

PILGERSTATISTIK. Alle Jakobswege. Registrierte Pilger in Santiago de Compostela

Erläuterungen

Gemeint sind alle Jakobswege wie Camino Frances incl. des Navarrischen Wegs und des Camino Aragones, Camino del Norte, Caminho Portugues, Via de la Plata (Silberweg), Camino Ingles, Camino Primitivo, Camino de Madrid, Camino Mozarabe, Camino (Muxia-) Finisterre, Camino Inverno, et ecetera.

(1): Heiliges Compostelanisches Jahr, falls der 25. Juli , der Gedenktag des heiligen Jakobus, auf einen Sonntag fällt. 

 

1970-2022

  • 1970: 68 registrierte Pilger
  • 1982 (1): 1.860                                                                          Pilgerbesuch Papst Johannes Pauls II. in Santiago, 9.November. Große Rede des Papstes an die Jugend der Welt: "Kehr um Europa! Sei wieder du selbst! Besinne dich auf deinen Ursprung! Belebe deine Wurzeln wieder!"
  • 1989: 5.802 Pilger
  • Pilgerbesuch Papst Johannes Pauls II. in Santiago, 9. August. Monte do Gozo: An die Jugend der Welt: "Ihr sollt Zeugnis ablegen."
  • 1992: 9.764
  • 1993: (1): 99.436
  • 1994: 15.863
  • 1998: 30.126
  • 1999 (1): 154.613                                                             Neuübersetzung Paulo Coelhos Buch aus 1991: "Auf dem Jakobsweg - Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago."
  • 2000: 55.004
  • 2001: 61.418                                                                                      Deutsche Ausgabe Shirley MacLaine`s Buch: "Der Jakobsweg."
  • 2002: 68.952
  • 2003: 74.614
  • 2004 (1): 179.944
  • 2005: 93.924
  • 2006: 101.056                                                                         April/Mai: Unser erster Pilgerweg auf dem Camino Frances.              Juni: Edition Hape Kerkelings Buch "Ich bin dann mal weg."
  • 2007: 114.026                                                                                  Mai. Pilgern auf dem Camino Frances.
  • 2008: 125.133
  • 2009: 145.877
  • 2010 (1): 274.794                                                                        Papst Benedikt XVI. in Santiago, 6. November: "Wer nach Santiago pilgert, kann nicht der gleiche bleiben."
  • 2011: 179.919                                                                                      Mai: Pilgern auf dem Caminho Portugues. 
  • 2012: 192.488                                                                                 Mai. Pilgern auf dem Camino Frances.                                           Juni. Veröffentlichung des Reiseberichts "Westwärts nach Galicien - dem Schatten nach. Jakobspilger auf den Spuren vergangener Zeitzeugen. Von St. Jean zum Grab des Apostels Jakobus."  
  • 2013: 215.880
  • 2014: 237.886                                                                      September: Pilgern auf dem Camino Aragones.
  • 2015: 262.458
  • 2016: 277.854
  • 2017: 301.036                                                                              Sommer: Pilgern auf dem Weg von Bremen Richtung Osnabrück.
  • 2018: 327.378                                                                                 Mai: Fotoshooting auf dem Camino Frances.
  • 2019: 347.578
  • 2020: 54.144
  • 2021 (1): 178.900
  • 2022: Pilgern in Spanien auf dem Camino de Santiago (geplant)

Pilgerzahlen Iberische Halbinsel              

Jahr   Gesamt      Camino Frances   Caminho Portugues + Costa

2006 - 101.056      82.955:82,09%      6.519:6,45%    

2011 - 183.378     132.653:72,3%      22.062:12,30% 

2012 - 192.458     134.979:70,1%      25.628:13,31%     

2016 - 277.854     183.366:65,9%      52.193:18,76%     

2017 - 301.036       180.737            59.233             

2018 - 327.378      186.187:56,88%     67.822:20,72%

2019 - 347.578      189.937:54,65%     72.357:20,82%

2020 - 54.144        28.791:53,4%       12.908:23,9% 

2021  - 178.912             98.2090: 54,83%        42.000:23,5%       

 

ÜBERBLICK CAMINOS 2020 /2019 / 2006:

  • Camino Frances: 53,4% / 54,65%  / Vergleich 2006: 82,1%
  • Caminho Portugues: 18,9% / 20,82% / Vergleich 2006: 6,44%
  • Via de la Plata (Silberweg):2,1% / 2,65% / Vergleich 2006: 3,48%
  • Caminho Portugues Costa: 5,1% / 6,42%. Ohne 2006.
  • Camino Ingles: 5,4%  / 4,54%  
  • Camino Primitivo: 6,3% / 4,52%
  • Camino Muxia-Finisterre: 0,47% / 0,45%
  • Camino Invierno: 0,75 % / 0,30%
  • Camino del Norte: 2020: 7,05%

Camino Frances. Er schreckt offensichtlich immer mehr Pilger ab; er ist - nomen est omen - für einen Teil der Pilger zu überlaufen, zumindest auf einigen Teilabschnitten, in den Sommermonaten allemal. Die anderen Strecken werden attraktiver, die Macher investieren in die Infrastruktur, immer mehr private Pilgerherbergen bieten sich an. Das Interesse am Camino Frances (CF) nimmt also stetig ab - zu Gunsten vor allem des Caminho Portugues (CP). In 2011, das Jahr unseres CP, gab`s noch viele einsame Strecken/Etappen.

Zur Via de la Plata. Bewundernswert, dass so viele Pilger den Silberweg gehen.  Er ist vielen Pilgern und Pilgerinnen mit seinen rund 1.000 km zu lang und manchmal unangenehm einsam, wie uns eine Mitpilgerin berichtete; die Infrastruktur wird aber nach und nach ausgebaut.

Einstiegsorte Camino Frances in 2006/2018-2020

St. Jean in den franz. Pyrenäen - ca. 800 Kilometer

2006: 16,15 %

2018: 10,05%

2019: 9,55% - 33.197 Pilger

2020: 10,77%

2021: 4,55%

 

Roncesvalles - ca. 770 Kilometer

2006: 9,27 % / 2018: 1,69%

2019: 1,42% - 4.920 Pilger

2020: 3,82%

2021: 1,72%

 

Pamplona - ca. 725 Kilometer

2006: 3,33% / 2018: 1,06%

2019: 0,87% - 3.039 Pilger

 

Leon - ca. 315 Kilometer

2006: 6,88% / 2018: 3,33%

2019: 3,02% -10.505 Pilger

2020: 5,31%

2021: 2,23%

 

Astorga - ca. 265 Kilometer 

2006: 4,21% / 2018: 1,50%

2019: 1,30% - 4.513 Pilger

2021: 1,03%

 

Ponferrada - ca. 205 Kilometer

2006: 5,83% / 2018: 2,20%

2019: 1,96% - 6.804 Pilger

2020: 4,91%

2021: 2,07%

 

O Cebreiro - ca. 154 Kilometer

2006: 6,57% / 2018: 2,81%

2019: 2,41% -8.367 Pilger

2020: 5,18%

2021: 2,79%

 

Sarria - ca. 115 Kilometer

2006: 16,15% / 2018: 27,04%  

2019: 27,66% - 96.124

2020: 51,47% - Pandemiejahr

2021: 31,07%

 

ANDERE CAMINOS 2018 / 2019

Oporto - 8,20% zu 8,03%

Tui - 6,51% zu 6,56%

Ferrol - 4,07% zu 4,34%

Oviedo - 2,69% zu 2,74%

Valenca do Minho - 2,67%

Oporto Costa - 1,88% zu 3,29%

Irun - 1,65% zu 1,61%

Lugo - C.P. - 1,24% zu 1,2%

Qurense - 1,15% zu 1,2%

Le Puy - 0,92% zu 0,91%

Deutschland - 0,15%

Lourdes - 0,12%

Somport - 0,12%

 

Kurzanalyse. In 2006 starteten noch über 25% der Pilger in den Pyrenäen mit St. Jean resp. Roncesvalles, in 2021 noch 6,27%. Die aktuelle Pilgerschaft bevorzugt die kürzeren Strecken.

Diejenigen Pilger, die von Sarria aus starten, berauben sich aber so vieler grandioser Abschnitte, übersehen den Aufstieg zum Cruz de Ferro, atmen nicht die Atmosphäre des Bergdorfs O Cebreiro, stehen nicht staunend vor der Fensterpracht der Kathedrale von Leon, lassen sich die phänomenale Kathedrale von Burgos entgehen, vermeiden gar bewußt die für mich eindrucksvollsten Etappen des Camino de Santiago - die auf der Meseta. Schade.

Fortbewegung: 2006/2018 - 2020

2006 zu Fuß: 82.353 - 81,49 %   

2018: 93,49% - 306.064 Pilger

2019: 94,16% - 327.281

2020: 91,53% - 49.557

2021: 93,75% - 167.730

 

2006 mit dem Fahrrad: 18,22 %                      

2018: 6,35% - 20.787 Pilger

2019: 5,63% - 19.563

2020: 8,30% - 4.493

2021: 6,03% - 10.781

 

2006 hoch auf dem Pferd: 0,29 %                     

2018: 0,10% - 318 Pilger

2019: 0,12% - 406

2020: 0,11% - 59

2021: 0,11% - 199

 

2006 Vela: 0,01 % 

2018: 0,04%: - 130 Pilger

2019: 0,007% - 243

2020: 0,043% - 23

2021: 0,09% - 165

 

Silla de ruedas

2018: 0,02% - 79

2019: 0,02% - 85

2021: 0,02% - 37

 

Hinzuzufügen sind die Rikschas. Auf unseren Caminos haben wir zwei gesehen. a) Ein Ehepaar mit einem Baby und zwei radfahrenden Kleinkindern; das Elternpaar wechselte sich beim Ziehen der Rikscha ab - darin das Baby und ein Teil des Gepäcks.  b) Eine Mutter mit dem Baby in der Rikscha.  

 

Es fällt auf, dass immer weniger Pilger das Fahrrad nutzen. Warum eigentlich?

Vielleicht, weil der Kurzstreckenwanderer langsam aber sicher den Camino für sich vereinnahmt?

Geschlechter - 2006/ 2018 - 2022

männlich

2006: 59,21% -  59.837

2018: 49,65% - 162.542

2019: 48,85% - 169.777

2020: 55,8% - 30.221

2021: 50,38%

 

weiblich  

2006: 40,79% - 41.219

2018: 50,35% - 164.836

2019: 51,15% - 188.801

2020: 44,2% - 23.923

2021: 49,62%

 

Die Pilgerinnen dominierten 2018 wie 2019. In den Corona-Jahren nicht mehr. Bei den heimischen Wallfahrten dominieren die Frauen mit weit über 60% schon seit längerem. Ab 2021 schlägt die Waage zu Gunsten der weiblichen Pilger aus.

Pilgerstatus in 2006 / 2019

Studenten           20,79 % / 18,03%

Angestellte         16,29 % / 23,81%

freie Berufe        13,22 % / 14,23%

technische Berufe   12,01 % /  9.67%

Ruheständler        11,84 % / 13,23% 

Lehrer               8,25 % /  7,12%

Beamte               4,62 % /  5,36%

Hausfrauen                     1,91%

Manager                        1,81%

Arbeitslose                    1,25%

Arbeiter                       1,16%

Künstler                       0,94%

Priester                       0,47%

Ordensberufe: Mönche, Nonnen   0,36%

Landwirte                   0,36%

Soldaten/Marine                0,14%

Sportler                        0,16%

 

Pilgern nach Motivation - 2006/2018 - 2020

Nur religiöse Motive:

2006: 41,67% zu 2018: 42,78% - 140.037 Pilger // 2019: 40.31% - 140.110

2020: 30,2% - 16.259

2021: 36,37%

 

Religiöse und kulturelle Motive:

2006: 49,50% zu 2018: 47,87% - 156.720 Pilger // 2019: 48,71% - 169.314

2020: 45,7% - 24.789

2021: 43,2%

 

Keine religiösen Motive:

2006: 8,83% zu 2018: 9,35% - 30.621 Pilger // 2019: 10,98% - 38.154

2020: 24,1% - 13.096

2021: 20,43%

 

Kurzanalyse. Sehr deutlich zu sehen, dass der Anteil der nicht "Nicht-Religiösen" stetig zunimmt. Die Frage ist, wann die religiösen Pilger nur noch eine marginale Rolle spielen werden; wann die Kathedralen und Kapellen nur noch als kulturelle Objekte wahrgenommen werden und nicht als Haus Gottes.

Pilger-Nationen in 2006 / 2018 / 2019

Gesamtzahl Pilger

2006: 101.056  - 2018: 327.378 - 2019: 347.578

 

davon aus Spanien

2006: 52,82% und 2018: 44,03% - 144.141 - 2019: 42,11%

Spanier 2018

Andalucia: 21,39% - 30.833 Pilger

Madrid: 19,9% - 28.680

Comunidad Valenciana: 11,96% - 17.243

Cataluna: 9,45% - 13.626

Galicia: 6,09% - 8.779

Castilla la Mancha: 5,36% - 7.721

Castilla Leon: 5,04% - 7.264

Canarias: 3,7% - 5.330

 

Nichtspanier (eine Auswahl)

Italien

2006: 10.013 - ca. 9,9%

2018: 27.009 - 8,25%

2019: 28.749 - 8,27%

Deutschland

2006:  8.097 - ca. 8,08%

2018: 25.296 - 7,73%

2019: 26.167 - 7,53%

USA

2006: 1.909 - ca. 1,9%

2018: 18.582 - 5,68%

2019: 20.652 - 5,94%

Portugal

2006: 3.365 - ca. 3,32%

2018: 14.413 - 4,4%

2019: 17.450 - 5,02%

Frankreich

2006: 6.791 - ca. 6,71%

2018: 8.775 - 2,68%

2019: 9.248 - 2,66%

Niederlande

2006: 1.636

2018: 3.670 - 1,12%

2019: 4.195 - 1,21%

Kanada

2006: 1.546

2018: 5.027 - 1,54%

2019: 5.279 - 1,52%

Irland

2006: 849

2018: 7.548 - 2,30%

2019: 6.826 - 1,96%

Großbritannien

2006: 1.541

2018: 7.624 - 2,33%

2019: 9.132 - 2,63%

Belgien

2006: 1.442

2018: 2.135 - 0,65%

2019: 2.335 - 0,67%

Österreich

2006: 1.422

2018: 2.102 - 0,64%

2019: 2.136 - 0,61%

Dänemark

2006: 801

2018: 2.500 - 0,76%

2019: 2.610  0,75%

Schweiz

2006: 780

2018: 1.615 - 0,49%

2019: 1.554 - 0,45%

Australien

2006: 730

2018: 5.220 - 1,59%

2019: 5.301 - 1,53%

Brasilien

2006: 1.172

2018: 5.601 - 1,71%

2019: 6.025 - 1,73%

Süd-Korea

2006: 84

2018: 5.665 - 1,73%

2019: 8.224 - 2,37%

China

2019: 1.062 - 0,31%

 

WEITERE NATIONEN

Tschechien, Polen, Argentinien, Mexiko, Kolumbien, Rußland, Süd-Afrika, Japan, Schweden, Ungarn, China, Taiwan, Neuseeland, Finnland, Venezuela, Rumänien, Litauen, Ukraine, Kroatien, Chile, Slowenien, Norwegen, Uruguay, Bulgarien, Philippinen, Israel, Singapur, Lettland, Estland, Peru, Puerto Rico, Costa Rica, Malta, Andorra, Malaysia, Indonesien, Guatemala, Island, Dominikanische Republik, Paraguay, Luxemburg, Bolivien, Griechenland, Weißrußland (Belarius), Indien, Kuba, El Salvador, Honduras, Libanon, Türkei, Jordanien, u.a.m. wie aus Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Sudan, Iran, Palästina, Katar, Afghanistan, Kongo, Syrien, Brunei, Kuwait, Irak, Mali, etc.

 

KURZANALYSE

Obwohl sich immer mehr deutsche Pilger (2006: 8.097 zu 2018: 25.296) auf den Weg machen, nimmt der prozentuale Anteil etwas ab. Nur zum Vergleich: Deutschland weist eine Einwohnerzahl von rund 82 Millionen auf; danach wären 0,031% gepilgert. Mehr denn je kommen US-Amerikaner und Pilger aus den oben genannten Länder.

 

Da sich außerdem viele Pilger nicht in Santiago registrieren lassen, vorher abbrechen, kein Interesse an der Pilgerurkunde haben, relativiert sich das Zahlenwerk. Nicht wenige Pilger dritteln zudem ihren Camino: steigen im Folgejahr beispielsweise wieder in Burgos ein, pilgern nur bis Leon und erreichen somit das eigentliche Ziel Santiago de Compostela erst im dritten Jahr.

Altersverteilung 2006 / 2018 - 2020

bis 30 Jahre

2006: 32,55% - 56.197 zu 2018: 26,83% - 87.843 Pilger

2019: 26,75% - 92.970

2020: 30,91% - 16.736

2021: 26 % 

 

30-60 Jahre

2006: 55,61% - 56.197 zu 2018: 54,81% - 179.450 Pilger

2019: 54,52% - 189.505

2020: 60,66% - 32.845

2021: 58,21%

 

über 60 Jahre

2006: 11,84% - 11.969 zu 2018: 18,35% - 60.085 Pilger

2019: 18,73% - 65.103

2020: 8,43% - 4.563

2021: 15,79%

 

Beachtlich, daß nach wie vor der Anteil der jungen Menschen so hoch ist, mehr als ein Viertel aller Pilger. Die über 60-Jährigen bleiben/werden immer fitter und so ist deren Anstieg bis 2019 nicht verwunderlich. In 2020 dann der Knick, Corona-geschuldet.

Wallfahrer. Pilger. Auswärtige Besucher der Kathedrale des Sant`iago.

Hier geht es um Gläubige, die im Laufe eines Jahres aus religiösen Gründen, also zur Verehrung des hl. Apostels Jakobus nach Santiago de Compostella gekommen sind: mit Flugzeug, Bahn, Bus, Pkw. 

 

1909: 140.000

1915: 103.000

1920: 112.000

1937: 134.000

1943: 200.000.

1948: 500.000

1954: 700.000

1965: 2.500.000

1971: 4.000.000

1993: 7.000.000

1999: 10.800.000

2004: 12.000.000

Quelle: Wikipedia (mit Fragezeichen verbunden)

Pandemie-Jahre 2020/19

Januar 2020: 1.999 Pilger zu 1.651

Februar 2020: 3.076 Pilger zu 2.119

März 2020: 1.710 Pilger zu 7.410

April 2020: Lockdown: Vergleich 2019: 31.722

Mai 2020: Lockdown. Vergleich 2019:46.673

Juni 2020: 12 Pilger zu 49.058

Juli 2020: 9.752 Pilger zu 53.319

August 2020: 19.812 zu 62.813

September 2020: 10.441 Pilger zu 45.653

Oktober 2020: 6.418 Pilger zu 36.118

November 2020: 586 Pilger zu 1.651
Dezember 2020: 99 Pilger zu 2.710

 

Jahreszahlen im Vergleich

2020 insgesamt: 53.905

2019 insgesamt: 347.578

2018 insgesamt: 327.378

2012 insgesamt: 192.488

2011 insgesamt: 183.366

2010 insgesamt: 272.135 (Heiliges Jahr)

2007 insgesamt: 114.026

2006 insgesamt: 101.056 (unser 1. Jakobsweg)

 

BEMERKUNGEN Stand 12.2019

Die Pilgerinnen bevorzugen offensichtlich die wärmeren Monate, die Wintermonate anscheinend nicht. Das zeigen auch die Zahlen von November resp. Dezember. Von einem Pilger weiß ich, der eine Anfrage an die Dt. St. Jakobusgesellschaft in Aachen gestellt hatte, dass er gar am 1. Januar 2020 in St. Jean starten wolle, hoffentlich auch gestartet ist. Nur die toughen schaffen das. Diejenigen Pilger, die Wert auf den Erhalt der Compostela legen resp. nicht viel Zeit für ihren Camino de Santiago erübrigen können, starten in Sarria.