WELTKIRCHE. KATHOLISCH. APOSTOLISCH.  AKTUELLES PAPST EMERITUS BENEDIKT XVI. - JAHRHUNDERT-THEOLOGE

Einstimmung

KATHOLISCH-SEIN. GLAUBEN UND WISSEN

 

Und seid allezeit bereit zur Verantwortung einem jeden gegenüber, der von euch Rechenschaft über eure Hoffnung fordert. 1 Petr 3,15 (Stuttgarter Kepplerbibel). Jeder Christ sollte jederzeit anderen Menschen seinen christlichen Glauben erklären können.

Eine Gesellschaft, in der Gott abwesend ist – eine Gesellschaft, die ihn nicht kennt und als inexistent behandelt, ist eine Gesellschaft, die ihr Maß verliert. - Papst Benedikt XVI.

Themen - bitte scrollen

  • Bibel richtig verstehen.
  • Wahrheiten der katholischen Kirche. Irrtümer.
  • Papst em. Benedikt XVI. – Kardinal Joseph Ratzinger:
  • Ja zum Dekalog, zu den 10 Geboten.
  • Papst em. Benedikt XVI. zu Besuch in Regensburg.
  • Das Katholische Priestertum. Zölibat.
  • Essentials Regensburger Rede 2006;
  • Zitate Gesammelte Schriften / Predigten, Ansprachen: seit 1971;
  • Aktuelles. Rückblick: Klimawandel, Zölibat, Priestertum, Glaubensabfall, Epochale Rede in Freiburg September 2011;
  • Weitere Zitate

BIBEL RICHTIG VERSTEHEN

Kanonische Schriftauslegung ist mehr als nur eine Methode, sie ist die notwendige Ergänzung zur historisch-kritischen Methode.

  • Exegese braucht notwendigerweise eine geistliche Dimension. Bereits in seiner Habilitationsschrift hat Joseph Ratzinger dies zum Ausdruck gebracht, als er schrieb:
  • „Die Schrift ist geboren aus einem mystischen Kontakt der Hagiographen mit Gott, sie kann daher richtig verstanden werden wiederum nur auf einer letzterdings ‚mystisch‘ zu nennenden Exegese.“
  • Dieser Ansatz, der nicht nur den Kirchenvätern und der Tradition der Kirche entspricht, sondern vor allem vom Zweiten Vatikanischen Konzil (Dei Verbum) der ganzen Kirche nahegelegt wurde, findet sich in den
  • Jesus-Büchern von Papst Benedikt XVI. verwirklicht.

Quelle: CNA - Prof. Dr. Ralph Weimann.

Wien, 2. Juni 2019. Ratzinger (Papst Benedikt XVI.) Schülerkreis erörtert Exegese und Theologie.

 

WAHRHEITEN DER KATHOLISCHEN KIRCHE in Bezug auf einige der HÄUFIGSTEN IRRTÜMER IM LEBEN DER KIRCHE UNSERER ZEIT.

Erklärung 31. Mai 2019: Kardinäle Raymond Leo Burke (USA) und Janis Pujats (Riga), der Erzbischöfe Tomash Peta (Astana) und Jan Pawel Lenga (Karaganda), sowie Weihbischof Athanasius Schneider (Astana).

 

Mittels 40 Artikeln werden hier die unverrückbaren Grundlagen des Glaubens, des Glaubens (Credo), des Gesetzes Gottes und der Sakramente dargestellt.

Das Büchlein (1. Auflage 2019) ist zu beziehen über die Verlagsbuchhandlung Sabat, 95326 Kulmbach; www.vb-sabat.de.

PAPST EMERITUS BENEDIKT XVI. - KARDINAL JOSEPH RATZINGER

Papst Benedikt XVI. und der Jakobsweg

Jahrhundert-Theologe. Größter Prediger seit Leo dem Großen, 4. Jh. und Gregor dem Großen, 5./6. Jh. x)

"Der Glaube bleibt ein Weg. Solange wir leben, sind wir unterwegs, und deswegen wird er auch immer wieder bedroht und bedrängt. Und es ist auch heilend, daß er nicht zu einer handhabbaren Ideologie wird. Daß er nicht verhärtet und mich unfähig macht, mit dem fragenden, zweifelnden Bruder mitzudenken und auch mizuleiden."l Joseph Kardinal Ratzinger. Gott und die Welt, S. 30, 2000. Quelle:  Kirche in Not. Wegbereiter des Glaubens.

 

Papst Benedikt XVI. zum Dekalog

zu den 10 Geboten. Ein JA ..... (bitte scrollen)

18. Juni 2020. PAPST EMERITUS BENEDIKT XVI. besucht seinen kranken Bruder in Regensburg. Vaticannews. Vaticannews. katholisch.de.  katholisch.de katholisches.info katholisches.info  Bistum Regensburg

BENEDIKT XVI. in Deutschland. WEITERLESEN DIE TAGESPOST

Sein Bruder Georg verstarb am 1. Juli 2020 im hohen Alter von über 96 Jahren.

 

x) Bischof Rudolf Voderholzer, Regensburg: Ich habe Benedikt in meiner Predigt vom gestrigen Sonntag (21. Juni 2020) einen Jahrhunderttheologen und den größten Prediger auf dem Stuhl Petri seit Leo und Gregor, den beiden „Großen“, genannt.

Quelle: Bistum Regenburg

 

PAPST EMERITUS BENEDIKT XVI. wieder zurück in Rom. Bistum Regensburg.

 

2020. RATZINGER-SCHÜLERKREISE DISKUTIERTEN FRAGE NACH GOTT ....

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ESSENTIALS REGENSBURGER REDE 2006

  • Der kirchliche Glaube hat immer daran festgehalten, daß es zwischen Gott und uns, zwischen seinem ewigen Schöpfergeist und unserer geschaffenen Vernunft eine wirkliche Analogie gibt.
  • Für die moslemische Lehre ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit.
  • Der wahre göttliche Gott ist der Gott, der sich als Logos gezeigt und als Logos liebend für uns gehandelt hat.
  • Bei einem Versuch, Theologie „wissenschaftlich“ zu erhalten, bleibt vom Christentum nur ein armseliges Fragmentstück übrig. Aber wir müssen sagen: Wenn dies allein die ganze Wissenschaft ist, dann wird der Mensch selbst dabei verkürzt.
  • Der Bedrohungen können wir nur Herr werden, wenn Vernunft und Glaube auf neue Weise zueinanderfinden; wenn wir der Vernunft ihre ganze Weite wieder eröffnen.
  • Eine Vernunft, die dem Göttlichen gegenüber taub ist und Religion in den Bereich der Subkulturen abdrängt, ist unfähig zum Dialog der Kulturen.

DER KREUZWEG. RÜCKBESINNUNG AUF DAS WESENTLICHE. 

Karfreitag 2005 im Kollosseum in Rom.  Betrachtungen und Gebete.   WEITERLESEN.

DAS KATHOLISCHE PRIESTERTUM

Einführung. "Wer je als Priester in einer Beichte ein verfahrenes Leben wieder öffnen durfte und gespürt hat, wie da ein neues Licht aufgeht, der weiß, wie groß und wie schön diese Aufgabe ist. Wer je an einem Sterbebett einen Frieden geben durfte, den kein Mensch zu geben die Macht hat, weiß, wie groß die Aufgabe ist, und wie schön und wie nötig es für unsere Welt ist, daß es in ihr Menschenfischer gibt, die die Menschen in das Licht gottes, in das Licht unseres Herrn hineinführen." Quelle:Joseph Ratzinger. Gesammelte schriften. Predigten. 3. Teilband, Seite 1766.

 

Warum alle, die die Abschaffung des Zölibats fordern, den Aufsatz von Benedikt XVI. lesen sollten.

Kardinal Robert Sarah: Aus der Tiefe des Herzens. Priestertum, Zölibat und die Krise der katholischen Kirche. Mit einem Beitrag von Benedikt XVI.; 1. Auflage 2020, fe-medienverlag, Kißlegg.

 

Übt der Priester nur eine Funktion aus,

dann kann er auch verheiratet sein.

Ist es das, was die gläubigen Katholiken wirklich von einem Priester erwarten? Einen funktionierenden Pastor, der, ausgestattet mit einem auskömmlichen monatlichen Gehalt, sonntags dem Gottesdienst vorsteht, Kirche als soziologische Institution begreift und handelt, einer menschlichen Ordnung gleich?

 

KIRCHE MYSTISCHER LEIB

 – Priester, lebendiges Abbild Jesu Christi

Oder betrachten wir nicht, wie in den vergangenen zweitausend Jahren, die katholische Kirche als den mystischen Leib Christi mit dem sakramentalen Amt in seinen verschiedenen Stufen - Bischof, Priester, Diakon!

Ist die Daseinsberechtigung des Priesters nicht begründet in der täglichen Feier der heiligen Messe, in der der Priester nicht nur zu einem Alter Christus 1 wird, sondern wirklich Ipse Christus 2 ist, in Persona Christi 3  Brot und Wein konsekriert!?

  • „Der Priester ist berufen, lebendiges Abbild Jesu Christi, des Bräutigams der Kirche zu sein.
  • (…) Kraft seiner Gleichgestaltung mit Christus, dem Haupt und Hirten, befindet er sich der Gemeinde gegenüber in dieser Haltung des Bräutigams.“

Papst Johannes Paul II., Pastores dabo vobis, Nr. 22; Apostolisches Schreiben vom 25. März 1992: Der Priester im Kontext der Gegenwart.

 

Anmerkung zwischendurch

Wem ein funktionales Priesteramt vorschwebt, der hat nicht nur nicht die Kirche Jesu Christi verstanden, auch nicht das Zweite Vatikanische Konzil, das deklamiert 4, dass der Zölibat keine einfache Vorschrift des kirchlichen Rechts ist, sondern ein kostbare Gabe Gottes;

auch nicht Papst Franziskus 5 verstanden, der in Anlehnung an Papst Paul VI. in etwas sagte, dass er lieber sein Leben gäbe, als den Zölibat zu ändern;

der sollte sich einer der protestantischen Kirchengemeinschaften anschließen.

 

PAPST EM. BENEDIKT XVI. zur

Umwandlung des alt-testamentlichen Priesterbilds durch den Hohepriester Jesus Christus beim Letzten Abendmahl in das Priestertum des Neuen Bundes

Das Priesteramt ist kein funktionales mit Blick auf das Gesetz oder einen zu vollziehenden Kult, sonders wesensmäßig, ontologisch auf Gott hin geordnet. So wie der Stamm Levi, einer der 12 Stämme Israels, kein Land als Erbe erhielt und landlos lebte, lebt auch der Priester in einer radikalen Zugehörigkeit zu Jesu Christus: er lebt allein von Gott und für Gott.

 

Ausgangspunkt für Benedikts XVI. Betrachtungen ist der alttestamentarische Priester, der, zwar verheiratet, in den Zeiten des priesterlichen Kultes, also in Berührung mit dem göttlichen Geheimnis stand, sexuelle Enthaltsamkeit üben musste. Das Beispiel mit David auf der Flucht vor Saul, der den Priester Ahimelech um Brot bittet, unterstreicht seinen Ansatzpunkt. (1 Sam 21,5f).

 

Sehr früh habe sich bei den Christen die regelmäßige resp. tägliche Feier der Eucharistie (Heilige Messe) entwickelt. Logische Folge daraus war die sog. Josefsehe für verheiratete Priester in der alten Kirche. Warum? Wenn also der verheiratete katholische Priester mehr oder weniger jeden Tag die heilige Messe feierte, in Anlehnung an die Priester des Alten Testaments mindestens am Tag des Gottesdienstes sexuell enthaltsam leben musste, dann fiel es ihm auch von daher nicht schwer, sich von vornherein zur sexuellen Abstinenz zu verpflichten und sich so ausschließlich Gott zuzuwenden. Für die damalige Zeit durchaus üblich.

 

Im Weiteren geht der emeritierte Papst auf verbindende Texte des Alten und Neuen Testaments ein. Psalm 16,5: Wort zur Aufnahme in den Klerikerstand vor dem Konzil. Deuteronomium 10,8 und 18,5-8: Die Aufgabe des Stammes Levi, christologisch und pneumatisch neu gelesen für die Priester der Kirche . Johannes 17,15: Das hohepriesterliche Gebet Jesu, Deutung der Priesterweihe.

Die alte aaronitische Ordnung wurde überschritten mit Jesus als Hohepriester. Es gibt keine (Tempel-) Mauern mehr, sondern der auferstandene Jesus Christus ist der Raum der Verehrung Gottes für die Menschen geworden. Im Kreuz Christi ist die prophetische Kultkritik ein für alle Mal an seinem Ziel gekommen. Die in der Eucharistie immerfort gegenwärtige Liebe Christi ist der neue Akt der Anbetung. Und hier schließt sich der Kreis zu dem oben erwähnten Punkt KIRCHE MYSTISCHER LEIB – Priester, lebendiges Abbild Jesu Christi.

 

 

Anhang

1Alter Christus: einen anderen Christus. 2 Ipse Christus: Christus selbst. 3 in Persona Christi: in Person Christi. 4 Zweites Vatikanisches Konzil, Presbyterorum Ordinis, Nr. 16. 5 Papst Franziskus, Pressekonferenz auf dem Rückflug nach Rom nach dem Weltjugendtag in Panama am 27. Januar 2019.

JOSEPH RATZINGER. Gesammelte Schriften. Predigten. Ansprachen. Meditationen *)

Johannes Vermeer (1632-1675). Derzeit in der Scottish National Gallery. Freies Foto.

Maria und Martha mit Jesus zu Bethanien;      vgl. Lukas, 10,38-42. Sinnbild der Kontemplation.

Joseph Kardinal Ratzinger / Papst Benedikt XVI.: Vertraut den Evangelisten, nicht den modernen Theologen.

 

VORBEMERKUNGEN

Joseph Ratzingers Predigten *) sind von einer geistigen Tiefe, die ihresgleichen sucht. Sie sprechen den Intellektuellen wie den einfachen Gläubigen gleichermaßen an - immer durchwirkt vom Geist der Kirchenväter. Schon früh thematisiert der Erzbischof den Glaubensab- und zerfall wie die Anbiederungen des deutschen Klerus, Bischöfe wie Priester, an den Zeitgeist; wie zu Ostern 1978: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden! Vertraut den Evangelisten, nicht den modernen Theologen, die anderes behaupten.

*) Joseph Ratzinger. Gesammelte Schriften. Predigten. Homilien. Ansprachen. Meditationen. Bände 14/1-3. 2019, Herder Verlag.

WIRKMÄCHTIGE ZITATE

1950: "Augustinus hat einmal in einer Predigt zu seinen Gläubigen gesagt: Wie oft betet ihr nicht: Zu uns komme Dein Reich und denkt dabei: Wenn es nur noch möglichst lange ausbleibt. Versuchen wir in diesem Advent ein klein wenig doch von jener atemberaubenden Hoffnung zu lernen, die am Morgen des Christentums so lebendig war." - 1. Adventssontag. Freising, S.48.

 

1971: "Das Zeitgemäße sei das Gute – gilt diese Meinung heute nicht bis weit in die Kirche hinein und zu den Kirchenmännern hin? Und muß man nicht sagen, dass damit nach dem überall verkündeten Tod des christlichen Gottes wieder der alte Chronos seinen Platz als oberster Gott eingenommen hat." - Ansprache 1971 zum Jahreswechsel Bayerischer Rundfunk, S. 295.

 

1976: "Der Dienst des Priesters aber ist es, Evangelist zu sein, die Menschen ans Licht zu führen, und so wahrhaft Diener des Lebens zu werden. Sein Dienst ist es, ihnen die Weite der Wirklichkeit, die Welt Gottes zu zeigen und damit gerade auch Alltäglichkeit hell und sinnvoll zumachen." - Primizpredigt für Benedikt Voss, Menschenfischer im Dienst der Kirche, 4. Juli 1976, S. 1765.

 

1977: "Die großen Kräfte der Versöhnung in der Geschichte sind immer von den großen Glaubenden gekommen und die Verwüstungen der Geschichte waren immer das Ergebnis des Glaubenszerfalls der emanzipierten Eigenmacht, die sich keinem Gott mehr verantwortlich wusste." - Silvester, München 1977: Zwischen Terror und Hoffnung aus dem Glauben, S. 177.

 

1979: "Die Kirche könnte noch so mächtig sein, noch so viel Geld und Einfluß haben - wenn dieses Bekenntnis ('Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes' - Mk 8,29) vedorren würde, dieses innere Ja zu Christus, das Leben von ihm her als dem Sohn Gottes -, dann würde alles Übrige schnell einstürzen, und auch unser eigenes Christsein würde nicht lange bestehen." - Predigt zum 24. Sonntag im Jahreskreis, 15. September 1979, S. 936.

 

1979: "Zu der Botschaft vom Reich Gottes gehören zwei Sätze, die nur einer sind: 'Das Reich Gottes kommt. Bekehrt Euch!' (Mk 1,15). Und dieses Wort 'Bekehrt Euch' müssen wir vom Hebräischen her übersetzen: 'Kehrt um!' - Lebt anders. An das Reich Gottes glauben, ist nicht eine Theorie, sondern es heißt: anders leben!"

- Anders leben, 1. Fastensonntag, 4. März 1979, S. 327.

 

"Das seelische Erdbeben, das seit der Mitte der sechziger Jahre die Landschaft der Menschheit bedroht, ist auch bedingt durch die Mutlosigkeit, die Feigheit und die Glaubensarmut von uns Christen, durch unsere kindische Anbiederung an alles, was vom Zeitgeist als das Neueste angepriesen wird." -  Seite 182.

 

1979: "Im Christentum geht es nicht um ein Gemeindekränzchen, um eine Freizeitunterhaltung, um einen Wohlfahrtsverband oder um ein politisches Gegenprogramm. Es geht um mehr: Gott hat uns angesprochen. Gott will uns."

- Weihnachten, 25. Dezember 1979, München: Das wunderbar Geschaffene hat Gott noch wunderbarer erneuert, S. 159.

 

1981: "Christliche Liebe verzichtet auf das eigene Recht, aber nicht auf das Recht der anderen. - Man kann und darf niemals auf das Recht selbst, auf die Wahrheit selbst verzichten und das Unrecht, die Lüge anbeten."  - Silvester, München 1981: In Frieden leben: Anforderungen an Staat und Kirche, S. 221.

 

"Wenn die Religion und ihre Werte schaffende Macht nur im Privatleben Geltung haben (soll), dann wird die Öffentlichkeit werteleer, moralleer, gottleer." - Seite 230

 

1999: "(...) der Spruch >Jesus Ja, Kirche Nein< ganz töricht ist. Wir können Jesus nicht allein für sich selber haben, dann schafft sich jeder seinen eigenen Jesus und verherrlicht darin nur sich selbst." - Altötting, 14. März 1999. 4. Fastensonntag: Sich in die Liebe Gottes stellen, S. 368.

 

2001: "Nun sagt uns Paulus: Dieses Glaubensgekenntnis haben wir nicht erfunden, das kann man nur empfangen vom Heilgen Geist. Das bedeutet: Die Kirche und der Glaube der Kirche werden nicht von uns ausgedacht." - Pfingsten. Pentling, 2001, S. 624.

AKTUELLES. RÜCKBLICK.

PAPST EM. BENEDIKT XVI. MIT GRUSSWORT ZUM BACHFEST LEIPZIG 2021. WEITERLESEN

 

KARDINAL JOSEPH RATZINGER, 2004

„Es gibt Leute, die uns sagen, in Europa und in seiner Verfassung sollte Gott nicht genannt werden, weil das ja manche anstoßen könnte, und von den christlichen Wurzeln sollte nicht geredet werden, weil es vielleicht manche ärgert. (…) Aber wir wissen, dass ohne Gott unsere Heimat und ihre Schönheit und Größe nicht überlebt, wenn wir die Wurzeln abschneiden, aus denen dieses Große kommt, die Wurzeln des christlichen Glaubens, die dieses Land erhellt haben und die ihm seine Güte, seine innere Größe geben.“  Quelle: Joseph Ratzinger. Gesammelte Schriften, Predigten. Erster Teilband. Predigt Christi Himmelfahrt, Rottach-Egern, 20. Mai 2004, Seite 569.

 

PAPST EM. BENEDIKT XVI. erkrankt. WEITERLESEN.

 

BENEDIKT XVI. schreibt an polnische Bischöfe zum 100. Geburtstag seines Vorgängers. WEITERLESEN. Catholic Herald, London

 

Von PAPST BENEDIKT XVI. in CASTEL-GANDOLFO angelegter WEINBERG eingeebnet. Offensichtlich soll nichts mehr an den emeritierten Papst erinnern. WEITERLESEN

 

Wieder einmal: ZDF (Frontal 21) versucht, PAPST BENEDIKT XVI. zu diskretitieren - als damaliger Erzbischof von München soll er ...

WEITERLESEN: Benedikt XVI. weist Spekulationen zurück.

 

BENEDIKT XVI. zum PRIESTERTUM und ZÖLIBAT.

GENAUER WORTLAUT deutsche Übersetzung. WEITERLESEN. Quelle: Die Tagespost / fe-medienverlag

 

PROTESTANTISCHE DENKER WÜRDIGEN PAPST em. BENEDIKT XVI.: The Protestant Thinkers who love Benedict XVI.: "Ein biblischer Theologe? Ein politischer Theologe? Ein Ethiker? Ein Liturgiker? Er ist  natürlich alles und noch viel mehr." Quelle: Catholic Herald. WEITERLESEN

 

PAPST EM. BENEDIKT XVI. gibt BR und Münchner Merkur Interview

Dazu gab`s am 6. Januar im Bayerischen Fernsehen eine halbstündige Sendung.

„Im Herzen wandere ich die (bayrische) Heimat ab.“

 

PAPST ZUM KLIMAWANDEL

September 2007. PAPST BENEDIKT XVI. ruft vor 500.000 Jugendlichen in Loreto zur Rettung des Planeten auf. Warnt vor dem Klimawandel und der Umweltzerstörung. Quelle: Focus

Mai 2010. Klimawandel. Papst (Benedikt XVI.) fordert Respekt vor der Natur. Italien leidet seit Tagen unter extremer Hitze. "Es müssten neue "Lebensstile" entwickelt werden." Quelle: Süddeutsche

 

"ICH WÜNSCHE MIR, DASS DIE KATHOLISCHE STIMME GEHÖRT WIRD." Papst em. Benedikt XVI ruft die "Tagespost Stiftung für katholische Publizistik ins Leben." WEITERLESEN Bayerischer Rundfunk

 

Der emeritierte Papst blickt auf 50 Jahre Internationale Theologische Kommission zurück.

 

NEUER BENEDIKT XVI.-FILM in Deutschland.

"EIN ERSCHRECKENDES ZERRBILD" sagt - Ratzinger Kenner Peter Seewald.  Polemiken, Unwahrheiten, Einseitigkeit. "Hier wird nicht nur der Papst vorgeführt, hier wird der tradierte katholische Glaube vorgeführt." Wie bestellt für die Leit-Medien ARD, ZDF, Süddeutsche, Welt, FAZ u.a.m.; vgl. auch CNA. 

 

VATIKAN-ROM. Wir müssen das Umfeld von Benedikt XVI.  unter Kontrolle bringen."

 

PAPST BENEDIKT EM. XVI. ZUR AMAZONAS-SYNODE.

 

Erzbischof Gänswein über das Alpha und Omega der Menschenwürde. Quelle: CNA

 

BENEDIKTS PROJEKT DER AUFKLÄRUNG Quelle: CNA

Why Benedict by-passed the vatican? Quelle: catholicherald.co.uk

Kardinal Gerhard Ludwig Müller über die Berichterstattung des Internetportals der deutschen Bischöfe: "Das sind Leute, die weder glauben noch denken!"Quelle: kath.net

Benedict’s statement lays bare the Church’s divisions. Benedikts Aussage enthüllt die Spaltungen der Kirche. Quelle: catholicherald.co.uk

 

2019. NEUER FILM ÜBER PAPST BENEDIKT XVI.: Verteidiger des Glaubens. Eine gutgemachte Dokumentation versucht, einigermaßen den Anschein von Objektivität zu wahren. Für den Filmemacher Chr. Röhl wie für den "Welt-"Journalist A. Posener offenbar nicht nötig: ihre Aversion gegenüber dem deutschen Papst ist evident, nicht zu überbieten.

 

RÜCKBLICK 5. SEPTEMBER 2011

EPOCHALE REDE IN FREIBURG, Vieles von dem, was heute mit Papst Franziskus positiv in Verbindung gebracht wird, hat sein Vorgänger Benedikt XVI. vorgedacht. Damals wurde er allerdings angegiffen. Quelle: Vatican (...)

ZUR IDENTITÄT EUROPAS Mehr auf der Seite (bitte scrollen) Jakobswege. Gestern und heute > Hell leuchtendes Mittelalter GLAUBE UND PHILOSOPHIE

RÖMISCHE TUGENDEN.

 

Rückblick 20. Mai 2016. Erzbischof Georg Gänswein, Privatsekretär von Papst Benedikt XVI., hält aufsehenerregende Rede in Rom. Quelle CNA

BENEDIKT XVI. - LICHT DES GLAUBENS, 15. April 2019. Seine Theologie und sein universelles päpstliches Lehramt werden fortwirken. „Benedikt XVI. ist ein Kirchenlehrer" - Erzbischof Georg Gänswein. Quelle: kathnews.de

 

AUFSCHREI hält an. PAPST EM. BENEDIKT XVI. beklagt eklatanten Glaubensverfall in der Kirche. Quelle: CNA.  (...) DEUTSCHE MEDIEN KRITISIEREN EINSEITIG, KOMMENTIEREN NUR IHNEN GENEHME FRAGMENTE: um Gott ginge es ihnen gar nicht. Bitte den kompletten Aufsatz lesen. Der emeritierte Papst thematisiert darüber hinaus den sexuellen Mißbrauch,  spricht über die Moral der 60ziger und davon unabhängig über den Zusammenbruch der katholischen Morallehre. - In Italien sind derweil - Stand Mai 2019 - zwei neue Bücher über Benedikt XVI. herausgekommen.

 

KIRCHE IN FLAMMEN

Gut gemachte Sonderpublikation der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Papst em. Benedikts XVI. Analyse der Kirchenkrise.

 

THE UNDEFEATED LIGHT. JOSEPH RATZINGER (1959/60) on the true meaning aof christmas. WEITERLESEN.

Weitere Zitate

a) Elio Guerriero. Benedikt XVI. - Die Biografie, 2018. Mit einem Vorwort von Papst Franziskus.

b) Peter Seewald. Letzte Gespräche. 2016.

 

  • Ich habe in der Tat große Zweifel, ob das Kirchensteuersystem so, wie es ist, richtig ist. Ich meine damit nicht, dass es überhaupt eine Kirchensteuer gibt. Aber die automatische Exkommunikation derer, die nicht zahlen, ist meiner Meinung nicht haltbar. (b) S. 246
  • In Deutschland haben wir diesen etablierten und hochbezahlten Katholizismus, vielfach mit angestellten Katholiken, die dann der Kirche in einer Gewerkschaftsmentalität gegenübertreten. Kirche ist für sie nur der Arbeitgeber, gegen den man kritisch steht. Sie kommen nicht aus einer Dynamik des Glaubens, sondern sind eben in so einer Position. (b) S. 247
  • Dass wir nicht mehr deckungsgleich mit der modernen Kultur sind, die christliche Grundgestalt nicht mehr bestimmend ist, das ist offenkundig. Heute leben wir in einer positivistischen und agnostischen Kultur, die sich gegenüber dem Christentum zunehmend als Intolerant zeigt. Insofern wird die westliche Gesellschaft, jedenfalls in Europa, nicht einfach eine christliche Gesellschaft sein. Umso mehr werden sich die Glaubenden bemühen müssen, dass sie das Wertebewusstsein und das Lebensbewusstsein weiterhin formen und tragen. Wichtiger wird eine entschiedenere Gläubigkeit der einzelnen Gemeinden und Ortskirchen. Die Verantwortung wird größer. (b) S. 261
  • Besser eine zahlenmäßig reduzierte Gemeinschaft, die dafür aber am liturgischen und sakramentalen Leben teilnähme und bereit sei, von ihrem Glauben Zeugnis zu geben. (a) S. 581.
  • Die Eucharistie wird zu einer zeremoniellen Geste abgewertet. *)
  • Wir brauchen keine von uns erdachte andere Kirche. *)
  • Notwendig ist die Erneuerung des Glaubens an die uns geschenkte Wirklichkeit Jesu Christi.
  • *) Quelle: Papst em. Benedikts XVI. Schreiben zum Mißbrauchsskandal in der katholischen Kirche