KATHOLISCH SEIN. PAPST EM. BENEDIKT XVI.

Jahrhundert-Theologe. Aktuelles. Katholisches Priestertum. Bischofsweihe. Die Weiheversprechen.

Einstimmung

"COOPERATORES VERITATIS - MITARBEITER DER WAHRHEIT", so sein Wappenspruch - als Erzbischof wie als Papst. Entnommen dem dritten Johannesbrief 3 Joh 8.

 

KARDINAL JOSEPH RATZINGER

ÜBER DEN WAHRHEITSANSPRUCH - 1999

  • Von den Theologen kann man viel lernen, aber das Lehramt ist der Maßstab. Aber dass wir jetzt in Gefahr sind, die Wahrheit unter den Scheffel zu stellen, weil wir fürchten, wir würden intolerant und hochmütig sein, diese Gefahr ist sehr groß.
  • Wenn wir nicht wirklich glauben, dass Christus der Sohn des lebendigen Gottes, der Logos Gottes ist, dass das wahr ist, was er uns sagt, dann ist das ganze Christentum nur noch Tradition. Dann findet man das Christentum schön, ästhetisch oder sonst irgendetwas, aber da verliert es seine lebendige Kraft.
  • Denn für eine Religion, die nicht wahr ist, bin ich nicht bereit zu leiden. Am Ende schiene dann "meine" Bequemlichkeit wichtiger zu sein als der Glaube an Gott."

- Quelle: Joseph Ratzinger. Glaube in Schrift und Tradition. Zur Theologischen Prinzipienlehre. Band 9/1, S. 454.

 

Eine Gesellschaft, in der Gott abwesend ist - eine Gesellschaft, die ihn nicht kennt und als inexistent behandelt, ist eine Gesellschaft, die ihr Maß verliert. - Vgl. auch Webseite Papst Benedikt XVI. und der Jakobsweg.

 

 

GLAUBENSKRISE NACH DEM

ZWEITEN VATIKANISCHEN KONZIL.

Konzil steht nicht eindeutig zum Traditionskontinuum = vor-konziliar.

- insofern wird hier eine ganz generelle Krise des Katholischen sichtbar

 

„Offen wurde die Krise seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, in dem das bisherige Traditionskontinuum unter dem Eindruck eines völlig Neuen zu dem verlassenen Raum des „Vorkonzialiaren“ wurde. Es entstand der Eindruck, dass das Christentum in allen Bereichen neu zu entwerfen sei; so erhielten die längst bereitstehenden Fragen auch im Bereich der Eschatologie die Wucht elementarer Kräfte, die das Traditionsgefüge fast mühelos beiseite schon. (…)

Dass ein so tief eingewurzeltes und so zentrales Element christlichen Glaubens und Betens (es geht um die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele, die plötzlich nicht mehr gelten soll) so schnell verschwinden konnte, muß Verwunderung hervorgerufen.

 

(…) Ausdruck eines von Grund auf veränderten Verhältnisses zur Tradition. Insofern wird hier eine ganz generelle Krise des Katholischen sichtbar. (…)

Selbst das Missale Pauls VI. wagt nur noch verschüchtert da und dort von der Seele zu sprechen, umgeht sie aber soweit wie möglich; das deutsche Begräbnisritual hat sie, soweit ich sehen kann, ganz gestrichen.“

Quelle: Benedikt XVI./Joseph Ratzinger. Eschatologie. Tod und ewiges Leben. Neuausgabe 1977, S. 212. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg, 6. Auflage 1990.

 

 

DAMNATIO MEMORIAE 2022 

- Verdammung des Andenkens. Wurde Joseph Ratzinger nach seiner Wahl  2005 noch überschwänglich gefeiert mit "Wir sind Papst", ist heute, was den deutschsprachigen Raum angeht, nicht mehr wohlgelitten, bei den Leitmedien wie beim Verbandskatholizismus und vielen Bischöfen. Man darf durchaus zu recht von einem Ratzinger-Bashing sprechen. Was man Papst Franziskus "durchläßt" wird bei Benedikt XVI. bis zum Exzeß hochgekocht. Niederträchtig. Die Vorgänge um den Mißbrauchsskandal 2022 sind beredtes Beispiel. Sein Ruf und Lebenswerk, die große Strahlkraft seines Pontifikats, die in der übrigen katholischen Welt ungebrochen ist, sollen ungeschehen gemacht werden. Pseudomoralisten attestieren ihm, gelogen zu haben: schlechtes, absurdes Theater.

Es wird ihnen nicht gelingen. Schon in weniger Jahrzehnten wird Benedikt XVI. als einer der ganz großen Päpste gefeiert werden, als Kirchenlehrer gar. Inspiriert durch Harald Seuberts Artikel in der Tagespost vim 14. April 2022 zum 95zigsten Geburtstag.

 

NEUE WEBSEITE PAPST EM. BENEDIKT XVI.: "Die Tagespost" Video- und Tondokumente.

JOSEPH RATZINGER: JAHRHUNDERT-THEOLOGE

Papst emeritus Benedikt XVI. - Kardinal Joseph Ratzinger

Papst Benedikt XVI. und der Jakobsweg

Jahrhundert-Theologe. Größter Prediger seit Leo dem Großen, 4. Jh. und Gregor dem Großen, 5./6. Jh. x)

" Das Christentum ist nicht „unser“ Werk, es ist eine Offenbarung, es ist eine Botschaft, die uns gegeben ist, und wir haben nicht das Recht, sie nach Belieben umzugestalten. - Entnommen aus: Zur Lage des Glaubens, S. 97f.
 

"Die Welt wird letzten Endes immer bestimmt von den mutigen Minoritäten, die wirklich etwas zu geben haben, und nicht von irgendwelchen leichten Massenphänomenen." - Entnommen aus: Deutsche Tagespost vom 29.07.1989. Quelle: Die Tagespost, Benedikt-Impuls.


"Es gibt den Verfall des Christentums mitten in der Kirche. Auf der anderen Seite wirkt die innere Dynamik der Gegenwart Christi, die an unerwarteter Stelle wieder Erneuerung bringt." - Entnommen aus Salz der Erde/Gott und die Welt, S. 238.

 

"Europa bewahren und weiterbauen heißt ganz besonders auch, diese Kultur des Erbarmens im Annehmen und Aufnehmen von Gottes Erbarmen weiterzuleben und weiterzupflegen.§ - Joseph Kardinal Ratzinger. Christlicher Glaube und Europa. 12 Predigten, S. 15f., 1982.

 

 

x) Bischof Rudolf Voderholzer, Regensburg: Ich habe Benedikt in meiner Predigt vom gestrigen Sonntag (21. Juni 2020) einen Jahrhunderttheologen und den größten Prediger auf dem Stuhl Petri seit Leo und Gregor, den beiden „Großen“, genannt.

Quelle: Bistum Regenburg

Gesammelte Schriften. Predigten. Ansprachen. Meditationen *)

"Tolle lege!" - "Nimm und lies." - Augustinus

BIBEL RICHTIG VERSTEHEN

Mit seinen Jesus-Trilogie (2007 bis 2012) hat Benedikt XVI. nicht nur als Papst Neuland betreten, sondern Pflöcke gesetzt, die so leicht kein Theologe von Ruf ignorieren kann. Auch und gerade der Laie fühlt sich von ihm angesprochen, denn: Jeder Christ sollte jederzeit anderen Menschen seinen christlichen Glauben erklären können, und das kann er, wenn er seine Jesus-Bücher liest.

Schon dem Apostel Petrus war das Wissen um Jesus wichtig. So schreibt er in seinem ersten Brief 1 Petr 3,15 (Stuttgarter Kepplerbibel): "Und seid allezeit bereit zur Verantwortung einem jeden gegenüber, der von euch Rechenschaft über eure Hoffnung fordert."

 

Die kanonische Schriftauslegung *)

ist mehr als nur eine Methode, sie ist die notwendige Ergänzung zur historisch-kritischen Methode. Insoweit hat 

  • Exegese braucht notwendigerweise eine geistliche Dimension. Bereits in seiner Habilitationsschrift hat Joseph Ratzinger dies zum Ausdruck gebracht, als er schrieb:
  • „Die Schrift ist geboren aus einem mystischen Kontakt der Hagiographen mit Gott, sie kann daher richtig verstanden werden wiederum nur auf einer letzterdings ‚mystisch‘ zu nennenden Exegese.“
  • Dieser Ansatz, der nicht nur den Kirchenvätern und der Tradition der Kirche entspricht, sondern vor allem vom Zweiten Vatikanischen Konzil (Dei Verbum) der ganzen Kirche nahegelegt wurde, findet sich in den
  • Jesus-Büchern von Papst Benedikt XVI. verwirklicht.

Quelle: CNA - Prof. Dr. Ralph Weimann.

Wien, 2. Juni 2019. Ratzinger (Papst Benedikt XVI.) Schülerkreis erörtert Exegese und Theologie.

*) Die kanonische Exegese will die einzelnen Bibeltexte im Kontext des gesamten Bibelkanons verstanden wissen, nicht einzelne Text aus dem Gesamtzusammenhang gerissen; also eine christlich-theologische Bibelexegese.

Johannes Vermeer (1632-1675). Derzeit in der Scottish National Gallery. Freies Foto.

Maria und Martha mit Jesus zu Bethanien;   vgl. Lukas, 10,38-42. Sinnbild der Kontemplation.

 

Joseph Kardinal Ratzinger / Papst Benedikt XVI.: "Vertraut den Evangelisten, nicht den modernen Theologen!"

 

VORBEMERKUNGEN

Joseph Ratzingers Predigten *) sind von einer geistigen Tiefe, die ihresgleichen sucht. Sie sprechen den Intellektuellen wie den einfachen Gläubigen gleichermaßen an - immer durchwirkt vom Geist der Kirchenväter.

 

Es sind Betrachungen zum gesamten Kirchenjahr. Seine klare und schöne Sprache ist völlig frei von Moralismus, von Banalität und Anbiederung.

Gleichwohl, seine Kritik an der vorherrschenden exegetischen Methodik ist deutlich: Die Heilige Schrift werde "zu einem Objekt unseres gelehrten Wissens gemacht und sie dann in unseren Besitz genommen. Auch wir ordnen sie ein in das Vergangene und schreiben Jesus vor, was er in dieser Zeit gesagt haben kann, was in seine Situation hineinpaßt, was von ihm stammen darf."

 

Schon früh thematisiert der Erzbischof den Glaubensab- und zerfall wie die Anbiederungen des deutschen Klerus, der Bischöfe, der Priester wie der Theologieprofessoren an den Zeitgeist;

wie zu Ostern 1978:

  • Der Herr ist wahrhaftig auferstanden! Vertraut den Evangelisten, nicht den modernen Theologen, die anderes behaupten.

*) Joseph Ratzinger. Gesammelte Schriften. Predigten. Homilien. Ansprachen. Meditationen. Bände 14/1-3. 2019, Herder Verlag.

DER KREUZWEG. RÜCKBESINNUNG AUF DAS WESENTLICHE. 

Karfreitag 2005 im Kollosseum in Rom.  Betrachtungen und Gebete.   WEITERLESEN.

ESSENTIALS REGENSBURGER REDE 2006

  • Der kirchliche Glaube hat immer daran festgehalten, daß es zwischen Gott und uns, zwischen seinem ewigen Schöpfergeist und unserer geschaffenen Vernunft eine wirkliche Analogie gibt.
  • Für die moslemische Lehre ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit.
  • Der wahre göttliche Gott ist der Gott, der sich als Logos gezeigt und als Logos liebend für uns gehandelt hat.
  • Bei einem Versuch, Theologie „wissenschaftlich“ zu erhalten, bleibt vom Christentum nur ein armseliges Fragmentstück übrig. Aber wir müssen sagen: Wenn dies allein die ganze Wissenschaft ist, dann wird der Mensch selbst dabei verkürzt.
  • Der Bedrohungen können wir nur Herr werden, wenn Vernunft und Glaube auf neue Weise zueinanderfinden; wenn wir der Vernunft ihre ganze Weite wieder eröffnen.
  • Eine Vernunft, die dem Göttlichen gegenüber taub ist und Religion in den Bereich der Subkulturen abdrängt, ist unfähig zum Dialog der Kulturen.

WIRKMÄCHTIGE ZITATE

aus Joseph Ratzinger. Gesammelte Schriften. Predigten. Homilien. Ansprachen. Meditationen. Bände 14/1-3. 2019, Herder Verlag.

 

1950: "Augustinus hat einmal in einer Predigt zu seinen Gläubigen gesagt: Wie oft betet ihr nicht: Zu uns komme Dein Reich und denkt dabei: Wenn es nur noch möglichst lange ausbleibt. Versuchen wir in diesem Advent ein klein wenig doch von jener atemberaubenden Hoffnung zu lernen, die am Morgen des Christentums so lebendig war." - 1. Adventssonntag, 3. Dezember 1950. Freising, S.48.

 

1971: "Das Zeitgemäße sei das Gute – gilt diese Meinung heute nicht bis weit in die Kirche hinein und zu den Kirchenmännern hin? Und muß man nicht sagen, dass damit nach dem überall verkündeten Tod des christlichen Gottes wieder der alte Chronos seinen Platz als oberster Gott eingenommen hat." - Ansprache 1971 zum Jahreswechsel, Bayerischer Rundfunk, S. 295.

 

1976: "Der Dienst des Priesters aber ist es, Evangelist zu sein, die Menschen ans Licht zu führen, und so wahrhaft Diener des Lebens zu werden. Sein Dienst ist es, ihnen die Weite der Wirklichkeit, die Welt Gottes zu zeigen und damit gerade auch Alltäglichkeit hell und sinnvoll zumachen." - Primizpredigt für Benedikt Voss, Menschenfischer im Dienst der Kirche, 4. Juli 1976, S. 1765.

 

1977: "Die großen Kräfte der Versöhnung in der Geschichte sind immer von den großen Glaubenden gekommen und die Verwüstungen der Geschichte waren immer das Ergebnis des Glaubenszerfalls der emanzipierten Eigenmacht, die sich keinem Gott mehr verantwortlich wusste." - Silvester, München 1977: Zwischen Terror und Hoffnung aus dem Glauben, S. 177.

 

1979: "Die Kirche könnte noch so mächtig sein, noch so viel Geld und Einfluß haben - wenn dieses Bekenntnis ('Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes' - Mk 8,29) vedorren würde, dieses innere Ja zu Christus, das Leben von ihm her als dem Sohn Gottes -, dann würde alles Übrige schnell einstürzen, und auch unser eigenes Christsein würde nicht lange bestehen." - Predigt zum 24. Sonntag im Jahreskreis, 15. September 1979, S. 936.

 

1979: "Zu der Botschaft vom Reich Gottes gehören zwei Sätze, die nur einer sind: 'Das Reich Gottes kommt. Bekehrt Euch!' (Mk 1,15). Und dieses Wort 'Bekehrt Euch' müssen wir vom Hebräischen her übersetzen: 'Kehrt um!' - Lebt anders. An das Reich Gottes glauben, ist nicht eine Theorie, sondern es heißt: anders leben!"

- Anders leben, 1. Fastensonntag, 4. März 1979, S. 327.

 

"Das seelische Erdbeben, das seit der Mitte der sechziger Jahre die Landschaft der Menschheit bedroht, ist auch bedingt durch die Mutlosigkeit, die Feigheit und die Glaubensarmut von uns Christen, durch unsere kindische Anbiederung an alles, was vom Zeitgeist als das Neueste angepriesen wird." -  Seite 182.

 

1979: "Im Christentum geht es nicht um ein Gemeindekränzchen, um eine Freizeitunterhaltung, um einen Wohlfahrtsverband oder um ein politisches Gegenprogramm. Es geht um mehr: Gott hat uns angesprochen. Gott will uns."

- Weihnachten, 25. Dezember 1979, München: Das wunderbar Geschaffene hat Gott noch wunderbarer erneuert, S. 159.

 

1981: "Christliche Liebe verzichtet auf das eigene Recht, aber nicht auf das Recht der anderen. - Man kann und darf niemals auf das Recht selbst, auf die Wahrheit selbst verzichten und das Unrecht, die Lüge anbeten."  - Silvester, München 1981: In Frieden leben: Anforderungen an Staat und Kirche, S. 221.

 

"Wenn die Religion und ihre Werte schaffende Macht nur im Privatleben Geltung haben (soll), dann wird die Öffentlichkeit werteleer, moralleer, gottleer." - Seite 230

 

1984: "Das Gute im Menschen und in der Welt sichtbar machen! Die neue Gerechtigkeit ist das Anklagen, das Denunzieren. Es genügt sich selbst, wird zum eigentlich moralischen Akt des Menschen / der Journalisten." - Rom, 27. Januar 1984, Messe für die Journalisten, S. 1341.

 

1984: "Die Heiligen sind die Dauerkatechesen, die Gott uns im Laufe der Geschichte erteilt. Die Heiligen sind nämlich die immer neue Übersetzung des Wortes Gottes in die menschliche Geschichte hinein. In den Heiligen wird das Wort Gottes Leben, Fleisch und Blut; wenn wir die Heiligen sehen, können wir die wahren Intentionen des Wortes Gottes verstehen." - Rom, 18. März 1984: Ohne Furcht die Gerechtigkeit Gottes leben, S. 1377.

 

1995: "Die Kirche wird auch heute nur in dem Maß Menschen überzeugen können, in dem ihre Verkünder bereit sind, sich verwunden zu lassen. Wo die Leidensbereitschaft  fehlt, fehlt die wesentliche Wahrheitsprobe, auf die die Kirche angewiesen ist." - Ansprache im Bayerischen Rundfunk, 29. Juni 1995; S. 1443,

 

"Paulus war nicht der Meinung, dass Ärger zu vermeiden die Hauptaufgabe der Pastoral sei, und er dachte nicht, dass ein Apostel vor allem eine gute Presse haben müsste. Nein, er wollte aufrütteln, den Schlaf der Gewissen aufreißen." -  Ansprache im Bayerischen Rundfunk, 29. Juni 1995; S. 1443,

 

1999: "(...) der Spruch >Jesus Ja, Kirche Nein< ganz töricht ist. Wir können Jesus nicht allein für sich selber haben, dann schafft sich jeder seinen eigenen Jesus und verherrlicht darin nur sich selbst." - Altötting, 14. März 1999. 4. Fastensonntag: Sich in die Liebe Gottes stellen, S. 368.

 

2001: "Nun sagt uns Paulus: Dieses Glaubensbekenntnis haben wir nicht erfunden, das kann man nur empfangen vom Heiligen Geist. Das bedeutet: Die Kirche und der Glaube der Kirche werden nicht von uns ausgedacht." - Pfingsten. Pentling, 2001, S. 624.

 

2002: "Der Bischof muß um den Frieden Christi, den Frieden in der Wahrheit ringen und daher auch ein Bekennender sein, der der Lüge entgegentritt." - Regensburg, 6. Oktober 2020. Aus der Kraft des Glaubens wieder recht zu leben lernen. S. 1826.

 

2002. "Aber es gibt (heute) neue und nicht weniger grausame Weisen der Folter (als im Mittelalter). Mit der Macht der Medien kann man Menschen an den Pranger stellen und kann sie zerreißen. Mit ihrer Macht kann man Menschen zum Schweigen bringen." - Fulda, 22 Juni 2022. Fürchtet Euch nicht - in einer Wolfswelt. S. 781.

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2008 als Papst Benedikt XVI.   "Wenn der moderne Mensch seine totale Unabhängigkeit von Gott erklärt, wird er zum Sklaven seiner selbst und findet sich oft in einer trostlosen Einsamkeit wieder. Die Aufforderung zur Umkehr ist da ein Antrieb, in die Arme Gottes, des zärtlichen und barmherzigen Vaters, zurückzukehren, ihm zu vertrauen, sich ihm als Kinder anzuvertrauen, die von seiner Liebe erneuert werden. […]

Umkehren bedeutet demnach, sich von Jesus ergreifen zu lassen (vgl. Phil 3,12) und mit ihm zum Vater „zurückzukehren“. Die Umkehr bringt es also mit sich, dass man sich demütig in die Schule Jesu begibt und vorangeht, indem man fügsam seinen Spuren folgt." – Generalaudienz, 6. Februar 2008, Aschermittwoch.

AKTUELLES. RÜCKBLICK. Joseph Ratzinger

ROM. PAPST FRANZISKUS BESUCHT PAPST EMRITUS BENEDIKT XVI. mit den neu ernannten Kardinälen. 27. August 2022. YouTube / kath.net / Vatican News

 

FESTAKT 95 JAHRE PAPST EM. BENEDIKT XVI. Bewegende Rede von Erzbischof Georg Gänswein, Privatsekretär des Papa Emeritus. YOUTUBE 18. Juni 2022.

 

PAUL KIRCHHOFF, ehemaliger Bundesverfassungsrichter, übernimmt Gastprofessur der Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI.-Stiftung: "Freiheitlicher Staat ohne Religion." 20.-23. Juni. Quelle: Die Tagespost, 27.05.22.

 

DOKU DIE UNBEKANNTEN JAHRE VON JOSEPH RATZINGER. Zum 95. Geburtstag von Benedikt XVI. Mehr hierüber / YouTube

 

DIE THEOLOGIE MUSS ZU DEN QUELLEN ZURÜCKKEHREN. Band 5 der Gesammelten Schriften Joseph Ratzingers: Schöpfungslehre. Mariologie. Anthropologie. Herder-Verlag. Mehr hierüber lesen.

 

PAPST EMERITUS BENEDIKT XVI. 95 Jahre alt, Karsamstag 16. April 2022. Mehr über den Papst lesen  / Der Papst und der Jakobsweg

 

PAPST EMERITUS BENEDIKT XVI. warnt "Amtskirche" in Deutschland vor einer Kirche ohne Glauben. WEITERLESEN.

 

MISSBRAUCHSGUTACHTEN MÜNCHEN - EIN SHITSTORM ÜBERROLLT DEN EMERITIERTEN PAPST. FRONTALANGRIFF GEGEN DIE WAHRE KIRCHE VON AUSSEN WIE VON INNEN.

ERZBISCHOF GEORG GÄNSWEIN NENNT DIE FAKTEN. Quelle: CNA: Radio Vaticano für TV-Sender EWTN (in Schriftform wie als Video)

LEITMEDIEN SIND SICH EINIG.

Benedikt XVI. hat gelogen - auch nach Benedikts Klarstellung vom 08.02.22. Meine Empfehlung: Versuchen Sie sich ein Bild zu machen abseits dieser Leitmedien. Recherchieren Sie seriöse Medien. Übrigens: ca. 8.000 Seiten hatten die Kirchenrechtler- / Professoren-Berater des Emeritus zu bearbeiten. Kann ein knapp 95-Jähriger all das alleine prüfen, sich exakt an ein Ereignis von vor 42 Jahren erinnern? Versuchen Sie es einmal selbst. 

 

FAKTENCHECK DER BERATER

VON BENEDIKT XVI. - CNA 8. Februar 2022

FOCUS: Eine Lanze für Papst Benedikt XVI.  Papst Biograf Peter Seewald klärt auf.  Ausgabe vom 29. Januar 2022.

"ICH BIN ALS PROTESTANT AUF DER SEITE VON BENEDIKT!"- sagt Schweizer Chefredakteur. "Angriffe auf Benedikt haben eine ganz starke politische Note". MEHR LESEN / WELTWOCHE DAILY 25.01.22

BENEDIKTS XVI. ENTSCHLOSSENES EINGREIFEN von Beginn seines Pontifikats an. Mehr lesen

UNGLÄUBIGER EVOLUTIONSBIOLOGE VERTEIDIGT BENEDIKT; ist entsetzt über die Diffamierungskampagne. WEITERLESEN. Benedikt XVI. der erste Papst, der sich mit Mißbrauchsopfern trafBewegend seine Kreuzwegandacht am 25. März 2005 als Vertretung für Papst JP II. Geschichte des Christentums. (bitte scrollen).

 

EHEMALIGER BUNDESRICHTER WIRFT MEDIEN HEUCHELEI vor; kritisiert im "Spiegel" Münchner Mißbrauchs-Gutachten. Mehr lesen

2022. WIR SCHULDEN JOSEPH RATZINGER DANKBARKEIT, sagt Martin Rhonheimer in der "Welt" vom 24.02.2022. 

PAPST FRANZISKUS WÜRDIGT BENEDIKT XVI. als besonderes Vorbild. Mehr lesen CNA

 

EVANGELISCH-LUTHERISCHER PFARRER. "Ich lese keinen Theologen so gern wie Joseph Ratzinger." - Die Tagespost, 2. Dezember 2021.

PAPST EMERITUS EMPFÄNGT RATZINGER-PREIS-TRÄGER.

Quelle CNA

PAPST FRANZISKUS ÜBERREICHT "NOBELPREIS DER THEOLOGIE 2021"RATZINGER-PREIS - an Professoren Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und Ludwig-Schwienhorst-Schönberger.  Quelle: Catholicnewsagency

 

KATHOLISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND: APOSTOLISCH ODER SCHON PROTESTANTISIERT?

BENEDIKT XVI.  - DER BAYERISCHE RETTUNGSANKER?

So fragt sich Father Raymond J. de Souza aus Kanada in seinem Essay im National Catholic Register zum 94zigsten Geburtstag des emeritierten Papstes. Es herrsche gegenwärtig in Deutschland mit dem Synodalen Weg ein theologisches Chaos, was die Möglichkeit eines Schismas heraufbeschwöre. Als Kurienkardinal wie als Papst war Joseph Ratzinger als generationenübergreifende Antwort der Kirche auf die Reformagenda der deutschen Kirche (an sich seit den 70ziger Jahren) begriffen worden. Nun, nach seiner Abdankung in 2013, trage der Anker in stürmischer See nicht mehr. Seine Gegner im deutschen Episkopat werden darüber nicht traurig gewesen. Das Boot, um im Bild zu bleiben, begann zu treiben – in ihre Richtung: Protestantisierung der katholischen Kirche in Deutschland.

Ist der emeritierte Papst am späten Abend seines Lebens noch in der Lage, seinen ungebrochenen Einfluß geltend zu machen, die Waage zurück zur großen und weiten Tradition ausschlagen zu lassen. Wird Papst Franziskus Ratzingers Gedanken, die er ganz sicher kennt, folgen, das Ruder selbst herumreißen, die Kirche wieder zur alten Stärke im wohl verstandenen Sinn zurückführen, selbst Führungsstärke beweisen wie ein JP II.? Für Kardinal Gerhard Ludwig Müller jedenfalls, ehemals Bischof von Regensburg und Chef der Glaubenskongregation unter Benedikt XVI., ist Benedikt XVI. ein Kirchenlehrer der Zukunft.

The Rhine Flows Into the Tiber Der Rhein fließt in den Tiber – war der Titel eines der berühmtesten Bücher über das Zweite Vatikanische Konzil, und Kardinal Ratzinger floß weiter als jeder andere und wurde bei seiner Wahl zum Papst im Jahr 2005 sozusagen selbst zum Tiber.“

Quelle: Catholic News Agency

 

ERZBISCHOF GÄNSWEIN. Warum tun sich deutsche Theologen so schwer mit ihrem deutschen Papst emeritus Benedikt XVI.? MEHR LESEN

 

ABSOLUTE WAHRHEITEN? Jürgen Habermas und Joseph Ratzinger im Gespräch. WEITERLESEN (bitte scrollen)

 

PAPST EM. BENEDIKT XVI.: 16. April: 94 Jahre alt. WEITERLESEN  WEITERLESEN

 

JANUAR 2021. WIE GEHT ES PAPST EM. BENEDIKT XVI.? WEITERLESEN

 

2010. PAPST BENEDIKT XVI. HÄLT HISTORISCHE REDE in der Westminster Hall, London - vor dem Diplomatischen Corps, Politikern, Wissenschaftlern und Wirtschaftsführern: "Die korrigierende Rolle der Religion gegenüber der Vernunft." WEITERLESEN.

 

2020. PAPST FRANZISKUS BESUCHT BENEDIKT XVI. WEITERLESEN. CNA.

 

PAPST EMERITUS BENEDIKT XVI. Erzbischof Gänswein zu seiner Gesundheit. VATICANNEWS

 

PAPST EM. BENEDIKT XVI. MIT GRUSSWORT ZUM BACHFEST LEIPZIG 2021. WEITERLESEN

 

KARDINAL JOSEPH RATZINGER, 2004

„Es gibt Leute, die uns sagen, in Europa und in seiner Verfassung sollte Gott nicht genannt werden, weil das ja manche anstoßen könnte, und von den christlichen Wurzeln sollte nicht geredet werden, weil es vielleicht manche ärgert. (…) Aber wir wissen, dass ohne Gott unsere Heimat und ihre Schönheit und Größe nicht überlebt, wenn wir die Wurzeln abschneiden, aus denen dieses Große kommt, die Wurzeln des christlichen Glaubens, die dieses Land erhellt haben und die ihm seine Güte, seine innere Größe geben.“  Quelle: Joseph Ratzinger. Gesammelte Schriften, Predigten. Erster Teilband. Predigt Christi Himmelfahrt, Rottach-Egern, 20. Mai 2004, Seite 569.

 

2020. RATZINGER-SCHÜLERKREISE DISKUTIERTEN FRAGE NACH GOTT ....

WEITERLESEN

 

PAPST EM. BENEDIKT XVI. erkrankt. WEITERLESEN.

 

PAPST EMERITUS BENEDIKT XVI. wieder zurück in Rom. Bistum Regensburg.

 

18. Juni 2020. PAPST EMERITUS BENEDIKT XVI. besucht seinen kranken Bruder in Regensburg. Vaticannews. Vaticannews. katholisch.de.  katholisch.de katholisches.info katholisches.info  Bistum Regensburg

 

BENEDIKT XVI. in Deutschland. WEITERLESEN DIE TAGESPOST

Sein Bruder Georg verstarb am 1. Juli 2020 im hohen Alter von über 96 Jahren.

 

BENEDIKT XVI. schreibt an polnische Bischöfe zum 100. Geburtstag seines Vorgängers. WEITERLESEN. Catholic Herald, London

 

Von PAPST BENEDIKT XVI. in CASTEL-GANDOLFO angelegter WEINBERG eingeebnet. Offensichtlich soll nichts mehr an den emeritierten Papst erinnern. WEITERLESEN

 

Wieder einmal: ZDF (Frontal 21) versucht, PAPST BENEDIKT XVI. zu diskretitieren - als damaliger Erzbischof von München soll er ...

WEITERLESEN: Benedikt XVI. weist Spekulationen zurück.

 

BENEDIKT XVI. zum PRIESTERTUM und ZÖLIBAT.

GENAUER WORTLAUT deutsche Übersetzung. WEITERLESEN. Quelle: Die Tagespost / fe-medienverlag

 

PROTESTANTISCHE DENKER WÜRDIGEN PAPST em. BENEDIKT XVI.: The Protestant Thinkers who love Benedict XVI.: "Ein biblischer Theologe? Ein politischer Theologe? Ein Ethiker? Ein Liturgiker? Er ist  natürlich alles und noch viel mehr." Quelle: Catholic Herald. WEITERLESEN

 

PAPST EM. BENEDIKT XVI. gibt BR und Münchner Merkur Interview

Dazu gab`s am 6. Januar im Bayerischen Fernsehen eine halbstündige Sendung.

„Im Herzen wandere ich die (bayrische) Heimat ab.“

 

PAPST ZUM KLIMAWANDEL

September 2007. PAPST BENEDIKT XVI. ruft vor 500.000 Jugendlichen in Loreto zur Rettung des Planeten auf. Warnt vor dem Klimawandel und der Umweltzerstörung. Quelle: Focus

 

Mai 2010. Klimawandel. Papst (Benedikt XVI.) fordert Respekt vor der Natur. Italien leidet seit Tagen unter extremer Hitze. "Es müssten neue "Lebensstile" entwickelt werden." Quelle: Süddeutsche

"ICH WÜNSCHE MIR, DASS DIE KATHOLISCHE STIMME GEHÖRT WIRD." Papst em. Benedikt XVI ruft die "Tagespost Stiftung für katholische Publizistik ins Leben." WEITERLESEN Bayerischer Rundfunk

 

Der emeritierte Papst blickt auf 50 Jahre Internationale Theologische Kommission zurück.

 

NEUER BENEDIKT XVI.-FILM in Deutschland.

"EIN ERSCHRECKENDES ZERRBILD" sagt - Ratzinger Kenner Peter Seewald.  Polemiken, Unwahrheiten, Einseitigkeit. "Hier wird nicht nur der Papst vorgeführt, hier wird der tradierte katholische Glaube vorgeführt." Wie bestellt für die Leit-Medien ARD, ZDF, Süddeutsche, Welt, FAZ u.a.m.; vgl. auch CNA. 

 

VATIKAN-ROM. Wir müssen das Umfeld von Benedikt XVI.  unter Kontrolle bringen."

 

PAPST BENEDIKT EM. XVI. ZUR AMAZONAS-SYNODE.

 

Erzbischof Gänswein über das Alpha und Omega der Menschenwürde. Quelle: CNA

 

BENEDIKTS PROJEKT DER AUFKLÄRUNG Quelle: CNA

 

Why Benedict by-passed the vatican? Quelle: catholicherald.co.uk

 

Kardinal Gerhard Ludwig Müller über die Berichterstattung des Internetportals der deutschen Bischöfe: "Das sind Leute, die weder glauben noch denken!"Quelle: kath.net

 

Benedict’s statement lays bare the Church’s divisions. Benedikts Aussage enthüllt die Spaltungen der Kirche. Quelle: catholicherald.co.uk

 

2019. NEUER FILM ÜBER PAPST BENEDIKT XVI.: Verteidiger des Glaubens. Eine gutgemachte Dokumentation versucht, einigermaßen den Anschein von Objektivität zu wahren. Für den Filmemacher Chr. Röhl wie für den "Welt-"Journalist A. Posener offenbar nicht nötig: ihre Aversion gegenüber dem deutschen Papst ist evident, nicht zu überbieten.

 

RÜCKBLICK 5. SEPTEMBER 2011

EPOCHALE REDE IN FREIBURG, Vieles von dem, was heute mit Papst Franziskus positiv in Verbindung gebracht wird, hat sein Vorgänger Benedikt XVI. vorgedacht. Damals wurde er allerdings angegiffen. Quelle: Vatican (...)

ZUR IDENTITÄT EUROPAS Mehr auf der Seite (bitte scrollen) Jakobswege. Gestern und heute > Hell leuchtendes Mittelalter GLAUBE UND PHILOSOPHIE

RÖMISCHE TUGENDEN.

 

Rückblick 20. Mai 2016. Erzbischof Georg Gänswein, Privatsekretär von Papst Benedikt XVI., hält aufsehenerregende Rede in Rom. Quelle CNA

 

BENEDIKT XVI. - LICHT DES GLAUBENS, 15. April 2019. Seine Theologie und sein universelles päpstliches Lehramt werden fortwirken. „Benedikt XVI. ist ein Kirchenlehrer" - Erzbischof Georg Gänswein. Quelle: kathnews.de

 

AUFSCHREI hält an. PAPST EM. BENEDIKT XVI. beklagt eklatanten Glaubensverfall in der Kirche. Quelle: CNA.  (...) DEUTSCHE MEDIEN KRITISIEREN EINSEITIG, KOMMENTIEREN NUR IHNEN GENEHME FRAGMENTE: um Gott ginge es ihnen gar nicht. Bitte den kompletten Aufsatz lesen. Der emeritierte Papst thematisiert darüber hinaus den sexuellen Mißbrauch,  spricht über die Moral der 60ziger und davon unabhängig über den Zusammenbruch der katholischen Morallehre. - In Italien sind derweil - Stand Mai 2019 - zwei neue Bücher über Benedikt XVI. herausgekommen.

 

KIRCHE IN FLAMMEN

Gut gemachte Sonderpublikation der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Papst em. Benedikts XVI. Analyse der Kirchenkrise.

 

THE UNDEFEATED LIGHT. JOSEPH RATZINGER (1959/60) on the true meaning aof christmas. WEITERLESEN.

Weitere Zitate

a) Elio Guerriero. Benedikt XVI. - Die Biografie, 2018. Mit einem Vorwort von Papst Franziskus.

b) Peter Seewald. Letzte Gespräche. 2016.

 

  • Ich habe in der Tat große Zweifel, ob das Kirchensteuersystem so, wie es ist, richtig ist. Ich meine damit nicht, dass es überhaupt eine Kirchensteuer gibt. Aber die automatische Exkommunikation derer, die nicht zahlen, ist meiner Meinung nicht haltbar. (b) S. 246
  • In Deutschland haben wir diesen etablierten und hochbezahlten Katholizismus, vielfach mit angestellten Katholiken, die dann der Kirche in einer Gewerkschaftsmentalität gegenübertreten. Kirche ist für sie nur der Arbeitgeber, gegen den man kritisch steht. Sie kommen nicht aus einer Dynamik des Glaubens, sondern sind eben in so einer Position. (b) S. 247
  • Dass wir nicht mehr deckungsgleich mit der modernen Kultur sind, die christliche Grundgestalt nicht mehr bestimmend ist, das ist offenkundig. Heute leben wir in einer positivistischen und agnostischen Kultur, die sich gegenüber dem Christentum zunehmend als Intolerant zeigt. Insofern wird die westliche Gesellschaft, jedenfalls in Europa, nicht einfach eine christliche Gesellschaft sein. Umso mehr werden sich die Glaubenden bemühen müssen, dass sie das Wertebewusstsein und das Lebensbewusstsein weiterhin formen und tragen. Wichtiger wird eine entschiedenere Gläubigkeit der einzelnen Gemeinden und Ortskirchen. Die Verantwortung wird größer. (b) S. 261
  • Besser eine zahlenmäßig reduzierte Gemeinschaft, die dafür aber am liturgischen und sakramentalen Leben teilnähme und bereit sei, von ihrem Glauben Zeugnis zu geben. (a) S. 581.
  • Die Eucharistie wird zu einer zeremoniellen Geste abgewertet. *)
  • Wir brauchen keine von uns erdachte andere Kirche. *)
  • Notwendig ist die Erneuerung des Glaubens an die uns geschenkte Wirklichkeit Jesu Christi.
  • *) Quelle: Papst em. Benedikts XVI. Schreiben zum Mißbrauchsskandal in der katholischen Kirche

MEIN KOMMENTAR

GOTT IST DIE LIEBE. GOTT LIEBT DOCH ALLE MENSCHEN

Was kümmert uns das päpstliche Lehramt? Was kümmert uns der Katechismus? Was kümmert uns das vor 2000 Jahren verfaßte Neu Testament? Heute gelten andere Maßstäbe - für den aufgeklärten, modernen Menschen.

 

Der moderne Mensch beruft sich auf die Aufklärung, gerne auf die für ihn einhergehenden Errungenschaften der Französischen Revolution. Ich erinnere mich an ein Gespräch in 2015, es war in einer Zusammenkunft der Ehrenamtlichen der Vinzenz-Konferenz, in dem der Diakon, er predigt regelmäßig in der Propsteikirche, die Französische Revolution pries. Wie viele Morde hatten die Jakobiner, die Protagonisten der Revolution von 1789, namentlich Robespierre, Marat und Danton, zu verantworten; von ihren Bestrebungen, die Katholische Kirche zu vernichten, ganz zu schweigen. Auch er ein Nichtwissender, wie vielerorts anzutreffen.

 

Vor Jahren verwies ich einmal einen Geistlichen auf Jesu Worte: Tut Buße, kehrt um! Sie waren ihm nicht mehr geläufig gewesen.

 

Und so kommen wir zurück zum Thema. Jesu Worte sind manchmal schwer verdaulich. Es geht nicht nur um die Liebe, es geht darum, ihm Jesus Christus  nachzufolgen, mit allen Konsequenzen, die für jeden durchaus „maßgeschneidert“ sein können. Alles zu relativieren, alles unter dem Deckmantel der Liebe zu subsumieren, funktioniert nicht. Die eigenen Vorstellungen von „GUT“ und „BÖSE“ zum Maß aller Dinge zu machen, auch das funktioniert letztlich nicht.

Die Wahrheit ist Jesus Christus. Vor 2000 Jahren wie heute. Da beißt die Maus nicht den Faden ab. Papst Paul Johannes II. hatte schon recht mit seiner Enzyklika „Veritatis splendor“ vom 6. August 1993, als er deklamierte, dass das Lehramt in Treue zu Jesus Christus und in Kontinuität mit der Tradition der Kirche es als seine Pflicht betrachtet, „dem Menschen auf seinem Weg zur Wahrheit und zur Freiheit behilflich zu sein“ (VS, 27.)

 

Diese Treue zu Jesus Christus, also zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche, erwarten gläubige Katholiken von allen Klerikern, vom Papst, von den Bischöfen, von den Priestern, von den Diakonen, von den Gemeinde- und Pastoralreferentinnen. Wenn sie dann auch noch das unverfälschte Evangelium predigen resp. lehren, ist mir nicht mehr bange um die Katholische Weltkirche.

 

BISCHOF FEIGE: ICH HABE KEINE ANGST vor Menschen, die nicht glauben, sondern von Menschen, die nicht denken.

Abirrungen weg von Katholizismus, weg vom Lehramt, weg von den vatikanischen Einsprüchen  – hin zum Protestantismus mit den Protagonisten Bischof Georg Bätzing, Limburg (Förderung des Frauenpriestertums) und Bischof Gerhard Feige, Magdeburg (Gemeinsames Abendmahl  mit den Protestanten) sind gleichwohl nur temporärer Natur; denn: die Kirche geht nicht unter.

So zitiert  Bischof Feige in der KirchenZeitung vom 10. Januar 2021, S. 5: Wir lassen bei der Abendmahlsfrage nicht locker im letzten Absatz des Interviews den tschechischen Theologen Tomas Halik: „Ich habe keine Angst vor Menschen, die nicht glauben, sondern vor Menschen, die nicht denken;“ und weiter: „ Das sehe ich auch als Zukunftsaufgabe: eine Koalition aller denkenden Menschen, egal ob sie Christen sind oder nicht.“

 

Da ist doch die Verwirklichung der WELT-ETHOS-Gedankenwelt des Herrn Hans Küng nicht mehr weit – der Wahrheitsanspruch Jesu Christi ad acta gelegt.

DAS KATHOLISCHE PRIESTERTUM

Einführung. "Wer je als Priester in einer Beichte ein verfahrenes Leben wieder öffnen durfte und gespürt hat, wie da ein neues Licht aufgeht, der weiß, wie groß und wie schön diese Aufgabe ist. Wer je an einem Sterbebett einen Frieden geben durfte, den kein Mensch zu geben die Macht hat, weiß, wie groß die Aufgabe ist, und wie schön und wie nötig es für unsere Welt ist, daß es in ihr Menschenfischer gibt, die die Menschen in das Licht gottes, in das Licht unseres Herrn hineinführen." Quelle:Joseph Ratzinger. Gesammelte schriften. Predigten. 3. Teilband, Seite 1766.

 

Warum alle, die die Abschaffung des Zölibats fordern, den Aufsatz von Benedikt XVI. lesen sollten.

Kardinal Robert Sarah: Aus der Tiefe des Herzens. Priestertum, Zölibat und die Krise der katholischen Kirche. Mit einem Beitrag von Benedikt XVI.; 1. Auflage 2020, fe-medienverlag, Kißlegg.

 

Übt der Priester nur eine Funktion aus,

dann kann er auch verheiratet sein.

Ist es das, was die gläubigen Katholiken wirklich von einem Priester erwarten? Einen funktionierenden Pastor, der, ausgestattet mit einem auskömmlichen monatlichen Gehalt, sonntags dem Gottesdienst vorsteht, Kirche als soziologische Institution begreift und handelt, einer menschlichen Ordnung gleich?

 

KIRCHE MYSTISCHER LEIB

 – Priester, lebendiges Abbild Jesu Christi

Oder betrachten wir nicht, wie in den vergangenen zweitausend Jahren, die katholische Kirche als den mystischen Leib Christi mit dem sakramentalen Amt in seinen verschiedenen Stufen - Bischof, Priester, Diakon!

Ist die Daseinsberechtigung des Priesters nicht begründet in der täglichen Feier der heiligen Messe, in der der Priester nicht nur zu einem Alter Christus 1 wird, sondern wirklich Ipse Christus 2 ist, in Persona Christi 3  Brot und Wein konsekriert!?

  • „Der Priester ist berufen, lebendiges Abbild Jesu Christi, des Bräutigams der Kirche zu sein.
  • (…) Kraft seiner Gleichgestaltung mit Christus, dem Haupt und Hirten, befindet er sich der Gemeinde gegenüber in dieser Haltung des Bräutigams.“

Papst Johannes Paul II., Pastores dabo vobis, Nr. 22; Apostolisches Schreiben vom 25. März 1992: Der Priester im Kontext der Gegenwart.

 

Anmerkung zwischendurch

Wem ein funktionales Priesteramt vorschwebt, der hat nicht nur nicht die Kirche Jesu Christi verstanden, auch nicht das Zweite Vatikanische Konzil, das deklamiert 4, dass der Zölibat keine einfache Vorschrift des kirchlichen Rechts ist, sondern ein kostbare Gabe Gottes;

auch nicht Papst Franziskus 5 verstanden, der in Anlehnung an Papst Paul VI. in etwas sagte, dass er lieber sein Leben gäbe, als den Zölibat zu ändern;

der sollte sich einer der protestantischen Kirchengemeinschaften anschließen.

 

PAPST EM. BENEDIKT XVI. zur

Umwandlung des alt-testamentlichen Priesterbilds durch den Hohepriester Jesus Christus beim Letzten Abendmahl in das Priestertum des Neuen Bundes

Das Priesteramt ist kein funktionales mit Blick auf das Gesetz oder einen zu vollziehenden Kult, sonders wesensmäßig, ontologisch auf Gott hin geordnet. So wie der Stamm Levi, einer der 12 Stämme Israels, kein Land als Erbe erhielt und landlos lebte, lebt auch der Priester in einer radikalen Zugehörigkeit zu Jesu Christus: er lebt allein von Gott und für Gott.

 

Ausgangspunkt für Benedikts XVI. Betrachtungen ist der alttestamentarische Priester, der, zwar verheiratet, in den Zeiten des priesterlichen Kultes, also in Berührung mit dem göttlichen Geheimnis stand, sexuelle Enthaltsamkeit üben musste. Das Beispiel mit David auf der Flucht vor Saul, der den Priester Ahimelech um Brot bittet, unterstreicht seinen Ansatzpunkt. (1 Sam 21,5f).

 

Sehr früh habe sich bei den Christen die regelmäßige resp. tägliche Feier der Eucharistie (Heilige Messe) entwickelt. Logische Folge daraus war die sog. Josefsehe für verheiratete Priester in der alten Kirche. Warum? Wenn also der verheiratete katholische Priester mehr oder weniger jeden Tag die heilige Messe feierte, in Anlehnung an die Priester des Alten Testaments mindestens am Tag des Gottesdienstes sexuell enthaltsam leben musste, dann fiel es ihm auch von daher nicht schwer, sich von vornherein zur sexuellen Abstinenz zu verpflichten und sich so ausschließlich Gott zuzuwenden. Für die damalige Zeit durchaus üblich.

 

Im Weiteren geht der emeritierte Papst auf verbindende Texte des Alten und Neuen Testaments ein. Psalm 16,5: Wort zur Aufnahme in den Klerikerstand vor dem Konzil. Deuteronomium 10,8 und 18,5-8: Die Aufgabe des Stammes Levi, christologisch und pneumatisch neu gelesen für die Priester der Kirche . Johannes 17,15: Das hohepriesterliche Gebet Jesu, Deutung der Priesterweihe.

Die alte aaronitische Ordnung wurde überschritten mit Jesus als Hohepriester. Es gibt keine (Tempel-) Mauern mehr, sondern der auferstandene Jesus Christus ist der Raum der Verehrung Gottes für die Menschen geworden. Im Kreuz Christi ist die prophetische Kultkritik ein für alle Mal an seinem Ziel gekommen. Die in der Eucharistie immerfort gegenwärtige Liebe Christi ist der neue Akt der Anbetung. Und hier schließt sich der Kreis zu dem oben erwähnten Punkt KIRCHE MYSTISCHER LEIB – Priester, lebendiges Abbild Jesu Christi.

 

DIE ORTS-/DIÖZESANBISCHÖFE

Die bischöfliche Autorität hängt von der Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom, dem Papst, ab.

 

In Lumen Gentium, der Dogmatischen Konstitution über die Kirche, lehrt das 2. Vatikanische Konzil 1962 - 1965, dass der Episkopat (Gesamtheit der Bischöfe) nach dem Willen Jesu Christi besteht.

 

Als Oberhaupt einer Ortskirche, das die Fülle des Weihesakraments (s.u.) empfangen hat, ist der Bischof

  • der oberste Lehrer des Glaubens in der ihm anvertrauten Diözese,
  • also der oberste Zeuge für das Evangelium und
  • der wichtigste Prediger.

 

Der Bischof wird für seine Priester wie auch für sein Volk das Beste tun, wenn er die gnadenhafte und machtvolle Wirkung der Sakramente in seinem Leben sichtbar werden lässt.

Quelle: George Weigel. Der nächste Papst. Das Amt des Petrus und seine missionarische Kirche. Media Maria Verlag, Illertissen, 2020.

 

Fünf Punkte,

die der gewissenhaft Bischof

beachten sollte.

Der Bischof wird 1. für die Sicherstellung der katholischen Lehre im Sinne des Katechismus und Lehramts sorgen; 2. die Aufsicht über das Kirchenpersonal im Sinne des Katholischen Lehramts wahrnehmen; 3. sich viel Zeit für seine Priester statt für Greminen nehmen; 4. sich nachhaltig für eine "Kultur des Lebens" einsetzen und 5. die Ökumene nur auf dem Lebensgrund der Wahrheit des Evangeliums und nicht aufgrund von Gefälligkeiten fördern.

 

Jeder Bischof, der sich vom überlieferten Glaubensgut entfernt, verstößt gegen sein Weiheversprechen, das er der Kirche Jesu Christi feierlich gegeben hat.

 

Zur Bischofsweihe

Jeder Erwählte wird im öffentlichen Weihe-Gottesdienst in 18 Fragen über seinen Glauben und über seine Sitten befragt. Er muß den festen Willen bekunden, mit seiner ganzen Person der Wahrheit des Evangeliums zu dienen, und bestätigen, den katholischen Glauben ganz und unverkürzt zu bewahren und zu verkünden, also nichts hinzufügen - und zwar in der Kontinuität der von Jesus Christus begründeten Kirche. Der Bischof steht also in der apostolischen Sukzession des Apostels Petrus. Den Aposteln und Jüngern Jesu Christi schwebte keine Zeitgeistkirche vor. Hätten sie es getan, gäbe es heute kein Christentum.

 

Der Konsekrator (der Bischof, der die Weihe vornimmt) betet ein Bittgebet und die Weihepräfation, die beide aus dem 5. Jahrhundert bezeugt sind. Die Salbung erinnert an das Alte Testament, wie Moses den Aaron zum Hohenpriester gesalbt hat.

 

DIE WEIHEVERSPRECHEN IM DETAIL

Der Hauptzelebrant (ein Bischof) spricht folgende Formeln, der Erwählte gibt jeweils die Antwort: „Ich bin bereit.”

• Bist du bereit, in dem Amt, das von den Aposteln auf uns gekommen ist und das wir dir heute durch Handauflegung übertragen, mit der Gnade des Heiligen Geistes bis zum Tod zu dienen? – Ich bin bereit.

 

• Bist du bereit, das Evangelium Christi treu und unermüdlich zu verkünden? – Ich bin bereit.

 

• Bist du bereit, das von den Aposteln überlieferte Glaubensgut, das immer und überall in der Kirche bewahrt wurde, rein und unverkürzt weiterzugeben? – Ich bin bereit.

 

• Bist du bereit, am Aufbau der Kirche, des Leibes Christi, mitzuwirken und zusammen mit dem Bischofskollegium unter dem Nachfolger des heiligen Petrus stets ihre Einheit zu wahren? – Ich bin bereit.

• Bist du bereit, dem Nachfolger des Apostels Petrus treuen Gehorsam zu erweisen? – Ich bin bereit.

• Bist du bereit, zusammen mit deinen Mitarbeitern, den Presbytern und Diakonen, für das Volk Gottes wie ein guter Vater zu sorgen und es auf dem Weg des Heiles zu führen? – Ich bin bereit.

• Bist du bereit, um des Herrn willen den Armen und den Heimatlosen und allen Notleidenden gütig zu begegnen und zu ihnen barmherzig zu sein? – Ich bin bereit.

• Bist du bereit, den Verirrten als guter Hirte nachzugehen und sie zur Herde Christi zurückzuführen? – Ich bin bereit.

• Bist du bereit, für das Heil des Volkes unablässig zum allmächtigen Gott zu beten und das hohepriesterliche Amt untadelig auszuüben? – Ich bin bereit.

Quelle: Der Fels, März 2020

 

WARUM in aller Welt halten sich so viele Bischöfe nicht daran, legen die Bibel nach ihrem eigenen Gusto aus, passen sich der jeweiligen Lebenswirklichkeit an?

 

Häresie. Bulle Cum ex apostolatus officio.

Päpstliche Bulle "Cum ex apostolatus officio"

Papst Paul IV. am 15. Februar 1559

 

Die Bulle (Rechtsakt, Urkunde) des Jahres 1559 wurde 1917 in das Kirchenrecht integriert. Danach können Gläubige einem häretischen Priester, Bischof oder sogar Papst den Gehorsam verweigern, vielmehr sich "ungestraft lossagen", auch dann, wenn zuvor eine Gehorsamseid abgelegt wurde.

 

Alles, was ein häretischer Hirte verlautbart, entbehrt nach dieser Relegung jeder Gültigkeit. Sogar eine Erhebung zum Bischof, Kardinal oder Papst ist demnach wertlos, wenn der Geistliche vorher in Häresien gefallen ist.

 

Fraglich bleibt, ob diese Bulle heute noch einen relevanten Stellenwert besitzt angesichts des verbreiteten Glaubensabfalls.

Häresie: Von der offizielle Kirchenlehre abweichende Glaubensauffassung, auch Ketzerei genannt.

Inspiriert durch einen Leserbrief vom 26.11.2019 in der Tagespost.

 

1959. PAPST JOHANNES XXIII. WENDET SICH AN DIE PRIESTER - gegen den Zeitgeist

Enzyklika Sacerdotii nostri primordia - 1. August 1959

Der gerade von progressiven, liberalen Katholiken so geschätzte Papst hat mit seiner Enzyklika mahnende Worte an die Priester der Kirche gerichtet. Das ist wenig bekannt, bekannter sein "Aggiornamento" (Verheutigung), das den Weg frei machte für das Konzil von 1962 bis 1965. Johannes XXIII. spricht in ihr zunächst über den heiligen Johannes Maria Vianney, seiner ersteb Wallfahrt nach Ars, und stellt sodann, wohl gemerkt in 1959, fest:

 

  • "Wenn es Uns schmerzt, dass einige Priester sich im Taumel der Zeit dahintreiben lassen..."
  • "Mitten in der Verderbnis der Welt, in der alles käuflich und verkäuflich ist, müssen sie frei von jeglicher Selbstsucht wandeln, in heiliger Verachtung für jede niedrige Gier nach irdischem Gewinn, auf der Suche nach Seelen und nicht nach Geld, nach Gottes Ehre und nicht nach ihrer eigenen." 
  • „Wenn gewisse Priester der ersten Liebe ihres Weihetages allmählich untreu werden, ist es dann nicht dem Umstand zuzuschreiben, dass sie nie ganz im Klaren waren über die gegenseitigen Beziehungen zwischen dem persönlichen Lebensopfer und dem Meßopfer?“
  • Vom Herrn und Heiland sind sie dazu berufen, einer hochheiligen Sache zu dienen: der Rettung der Seelen und dem Wachstum des mystischen Leibes Christi.“

Wer mehr lesen will, schlage bitte nach bei kathpedia.com. Dies empfehle ich besonders denjenigen Priestern und Bischöfen, die meinen, die Kirche Christi neu erfinden zu wollen.

 

 

Anhang

1Alter Christus: einen anderen Christus. 2 Ipse Christus: Christus selbst. 3 in Persona Christi: in Person Christi. 4 Zweites Vatikanisches Konzil, Presbyterorum Ordinis, Nr. 16. 5 Papst Franziskus, Pressekonferenz auf dem Rückflug nach Rom nach dem Weltjugendtag in Panama am 27. Januar 2019.