CORONA-PANDEMIE

AUSWIRKUNGEN AUF DEN JAKOBSWEG. INTELLEKTUELLE ÜBER DIE PANDEMIE. FRAGEN AN UNSERE BISCHÖFE. EUROPAS WERTE. NEWS-AKTUELLES. PRESSEKONFERENZ DER KANZLERIN.

Einstimmung

Knapp 330 deutsche Tageszeitungen verkaufen derzeit 12,7 Millionen Exemplare in der Bundesrepublik. Der Aderlaß der Jahre 1991 bis 2020 von fast fünfzehn Millionen (15 Mio. geringere) Auflage spricht eine deutliche Sprache - auch die der Zeitungsleser. Nachrichtenagenturen wie die deutsche dpa, die amerikanische AP, die New Yorker Thomson Reuters sowie die französische AFP bestimmen weitgehend deutschlandweit das mediale Geschehen. Auf dem Sektor der Finanzdienstleistungen tun sich Reuters wie Bloomberg hervor.

Die auflagengeschrumpften deutschen Zeitungsredaktionen berichten mit ihrer Hilfe - auch ohne eigene Korrespondenten - über das Geschehen im Lande. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Artikel nahezu gleichlautend die Druckwalzen der Zeitungsverlage verlassen - querbeet Deutschland.

Themenübersicht - bitte scrollen

  • Einführung Corona-Virus Deutschland
  • Ausnahmezustand für immer?
  • Dramatik pur. Pressekonferenz der Bundeskanzlerin am 14. Oktober 2020
  • Auswirkungen auf den Jakobsweg
  • Reisewarnungen
  • Intellektuelle Über die Pandemie
  • Europas Werte in Zeiten der Pandemie
  • Senioren, die allein leben und sterben
  • News – Aktuelles
  • Fragen an unsere Bischöfe

Einführung

Das Corona-Virus hat die Gesellschaft im Griff

"Es gibt vor allem in Deutschland noch immer diese Idee, Wissenschaft sei objektiv und neutral."

- Dr. Jennifer Chan de Avila, Freie Universität Berlin.

Transformation der Gesellschaft? Die Angst nimmt zu. Mehr oder weniger kritiklos werden Grundrechte der Bürger beschnitten. Leben mit der neuen Normalität. Bund und Länder regieren mittels Rechtsverordnungen und Eingriffsermächtigung (§§ 28 und 32 IfSG); bei Zuwiderhandlungen droht Einweisung in psychiatrische Klinik).

Parlamentarische Legitimation steht noch aus. x1)  Der deutsche Bundestag hat am 17. Septemer 2020 - weitgehend unbemerkt - die vorsorgliche Aufhebung der politischen Immunität seiner Mitglieder bis zum 31. Dezember verlängert.

Beschlossen auch die Aussetzung der Pflicht, einen Konkurs anzumelden, wenn man zahlungsunfähig ist. Das Ausmaß der wirtschaftlichen Schäden wird erst sichtbar, wenn die Konkurswelle zu rollen anfängt; wahrscheinlich nach der Bundestagswahl. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn würde heute anders als im März 2020 entscheiden, so seine Einlassung im August 2020, sieht sich dennoch auf der richtigen Seite.

Bischöfe fügen sich nach wie vor ein. "Vor Corona übliche" Gottesdienste weiter nicht möglich. Priester, die während der Ausgehbeschränkungen (1. Lockdown) dennoch die Botschaft Jesu Christi verkündigten, wurden belächelt, denunziert, diskriminiert, von ihren Bischöfen allein gelassen. Ein weltweites Phänomen. 

In Altenheimen nur Grundpflege; viele Bewohner starben ohne familiären und geistlichen Beistand; weiterhin restriktive Besuchsregelungen.

Menschen, die über die Corona-Maßnahmen diskutieren wollen, werden ins Abseits manövriert, gelten als Corona-Leugner. Die Nähe zum Klimaleugner ist frappant. Die bewußt gewählte Begrifflichkeit erfüllt ja ihren Sinn, erinnert sie doch an die Holokaustleugner.

AUSNAHMEZUSTAND FÜR IMMER? Virologe Christian Drosten im Interview mit "Zeit-Online" am 6. Oktober 2020: Ein weitgehend freies, möglichst ungestörten Leben mit dem Virus, wie Schweden es anstrebt, ist nicht tragbar. Seine coronapolitische Ethik formuliert unser Chefvirologe und einflußreichste Berater des Kanzleramts wie folgt: Elementarste Rechte dürfen nicht nur, sie müssen sogar auf Dauer ausgesetzt werden, wenn es eine virologische Bedrohung gibt - sei es durch Corona, sei es durch jedes andere Virus mit ähnlicher Mortalität und Infektiosität. Quelle: Die Welt Online, 07.10.2020: Ausnahmezustand für immer.

 

DRAMATIK PUR. PRESSEKONFERENZ DER BUNDESKANZLERIN mit dem Reg. Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und dem Bayerischen Ministerpräsident, Markus Söder, am 14.10.2020 um 22:00 Uhr.

Politiker stellen Bevölkerung auf einschneidende Maßnahmen ein: Zu Weihnachten evtl. Lockdown. Was bin ich froh, dass die Gründungsväter und -mütter weiland den allierten Vorgaben folgen mußten und eine föderative Bundesrepublik manifestierten. Sonst hätten wir französische oder englische Verhältnisse mit einer Zentralregierung, die völlig autark entscheidet: Bundeskanzlerin Merkel plus Kanzleramtsminister Braun plus RKI-Chef Wielder plus Chefvirologe Drosten. Was das bedeutete, mag jeder, mag jede für sich entscheiden und bewerten. Das Regulativ der Ministerpräsidenten, gerne derjenigen aus Ostdeutschland, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Der damit einhergehend sogenannte Flickenteppich als Randerscheinung ist in Kauf zu nehmen.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN JAKOBSWEG

DERZEITIGE SITUATION - DIE "NEUE NORMALITÄT" AUF DEM CAMINO

ANGESPANNTE SITUATION IN SPANIEN. Regierung will hart durchgreifen. Strafen bis € 60.000. Autonome Regionen wehren sich. WEITERLESEN

HEILIGES JAHR 2021 soll bis Mitte 2022 verlängert werden, so der Plan der Xunta de Galicia. Der König soll helfen.

RÜCKGANG DER PILGERZAHLEN im September 2020: nur noch 22,87% des Vorjahres.

INFORMATIONEN Dt. St.JAKOBUS-GESELLSCHAFT. WEITERLESEN

 

VGL. AUCH

WEBSEITE AKTUELLES VOM JAKOBSWEG

Reisewarnungen

REISEWARNUNGEN.  WHO Stand OKTOBER 2020: weltweit (von 7,8 Milliarden) 39,4 Mio. Menschen Covid-19 positiv getestet x3) / 1.105.462 verstorben. Deutschland: 356.800/9.836. Frankreich: 834.770/33.303. Spanien: 936.560/33.775. Süddeutsche Zeitung (jeweils tagesaktuell): Beziffert werden die Verstorbenen je Land mit Bezug je 100.000 Einwohner.

x1 Aufsatz Hans-Jürgen Papier, ehem. Präsident des Bundesverfassungsgerichts, in der APuZ (Teitschrift der Bundeszentrale für politische Bildung) vom 24.08.2020. x3 Medien und Regierung berichten in der Regel von Infizierten-Zahlen. Die betreffenden Personen müssen mitnichten entsprechend erkrankt sein. Deshalb ist die Begrifflichkeit " positiv getestete Personen" zielführender; sie können gleichwohl den Virus auf andere übertragen.

INTELLEKTUELLE ÜBER DIE PANDEMIE

Ulf Poschardt - Chefredakteur Die Welt

"Innerdeutsche Reisebeschränkungen setzen den autoritären Gesten beim Umgang mit der Corona-Krise eine weitere Krone auf. - Die stoische Hinnahme der Einschränkung fundamentaler Freiheitsrechte hat ein Ausmaß angenommen, das schockierend ist. - Alle die nicht in den Kontroll- und Überwachungsfetisch einwilligen, gelten als 'Covidioten', auch die(jenigen), die die wissenschaftlichen Erkenntnisse explizit nicht in Abrede stellen - aber sich wünschen, daß über die Konsequenzen diskutiert wird." Kommentar Maske oder Maulkorb.10. Oktober 2020.

 

"Ich entziehe einer Politik das Vertrauen,

die ihre Popularität allein auf das Versprechen eines risikofreien Lebens stützt." Juli Zeh, Juristin, Schriftstellerin, brandenburgische Verfassungsrichterin, in ihrem Roman von 2009 Corpus Delicti. Quelle: Die Welt. Richtig und falsch. 31. August 2020. 

 

NRW-Gesundheitminister Karl-Josef Laumann (CDU)

"Heute würde Politik einen Lockdown nicht noch einmal so machen wie im März. Man würde es differenzierter umsetzen." - in der Talkshow von Maybritt Illner am 20. August 2020.

 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

"Man würde mit dem wissen von heute keine Friseure und keinen Einzelhandel mehr schließen, auch nicht mehr die Altenheime." am 31. August 2020 in Bottrop.

 

Ehemalige Kieler SPD-Bürgermeisterin

Susanne Gaschke in der "Welt" am 31. August 2020:

"Seit März dieses Jahres leben wir in einem Ausnahmezustand, den die Verfassung so nicht vorsieht."

"Genannt wird er 'epidemische Lage von nationaler Tragweite'. Die seuchen-politischen Ausnahmemaßnahmen haben dazu beigetragen, dass heute in Deutschland fast niemand an Corona stirbt. Sie haben aber auch in bisher unabsehbarem Ausmaß Firmen in den Abgrund getrieben, eine beispiellose Staatsverschuldung ermöglicht und viele alte Menschen durch Kontakt-Beschränkungen extrem vereinsamen lassen, Alte, in deren Namen der hochmoralische Anti-Corona-Feldzug geführt wurde - die viele von uns aber leider nicht besonders interessant finden, wenn sie nur einfach so in ihren 'Einrichtungen' dem normalen Tod entgegensterben." - Quelle: Die Welt, Forum, S. 3. 31. August 2020: Richtig und falsch.

 

KATHRIN SCHMIDT, Deutsche Schriftstellerin

Spaltpilz Corona: Empathie und Urteilsfreiheit. "Eine Pandemie im Wortsinne bemißt sich nach meinem Dafürhalten, freilich nicht nach den Richtlinien der WHO, an einem großen Anteil von schweren Krankheitsverläufen und erhöhten Todeszahlen unter den Erkrankten. Davon kann aber heute keine Rede sein." - Quelle: Berliner Zeitung Online, 11.10.2020.

 

BOTHO STRAUß (1944),

einer der bedeutendsten Dramatiker und Essayisten unserer Zeit:

"Wir haben es mit der in der Geschichte der Bundesrepublik einmaligen Situation zu tun, daß den "Herrschenden" von links keine Kritik, sondern nur Mitläuferschaft geboten wird. Es handelt sich um die breiteste Majorität, die bei uns je das Sagen hatte, eine beinah grenzenlose Mitte, die schärfer als früher jeden ausgrenzen möchte, der nicht einstimmt.2 Quelle: Die Welt, Feuilleton, 15. September 2020: Demokratie wird nicht gestärkt durch präsidialöe Ermahnungen.

 

Der  Shutdown war ein großes Sozialexperiment

Michel Friedmann und Harald Welzer (Soziologe) in der „Welt“ vom 7. Oktober 2020, Feuilleton, Seite 22. Untertitel: "Eine gesunde Gesellschaft lebt vom Pluralismus ihrer Perspektiven. Über Mißverständnisse der Meinungsfreiheit, verantwortungslose Politiker und das Totalitäre der Expertokratie."

Europas Werte in Zeiten der Pandemie

Alte. Bedürftige. Obdachlose.

Heimbewohner. Sterbende. Ungeborene

 

Die Corona-Pandemie hat den gesellschaftlichen Fokus, die Gesundheit der Menschen über alles zu stellen, noch einmal verdeutlicht. Der Tod wird verdrängt. Die Presse überbietet sich in der Veröffentlichung neuer Corona-Hot-Spot-Infizierten-Zahlen. Viele Menschen haben nicht von ungefähr panische Angst vor dieser Erkrankung. Heimbewohner wurden/werden einfach weggeschlossen, Besuchsregelungen nur sehr restriktiv eingeräumt, Kirchen geschlossen, Gottesdienste eingeschränkt zugelassen.

 

Wer kennt die Zahl der älteren Menschen, die seit März 2020 ohne Begleitung verstorben sind? Völlig allein, ohne die Hand ihres nächsten Angehörigen zu spüren. Priester, die das Sterbesakrament der Letzten Ölung spenden wollten, für den gläubigen Katholiken unerläßlich, wurden abgewiesen. Sie sind einfach weggestorben, die Leichname schnell verbracht, sie könnten ja auch noch Corona-infiziert sein.

 

Wir sind eine kalte Gesellschaft geworden. Wäre es mit der Hilfsbereitschaft so bestellt, wie es uns die Politik, leider auch die Kirchen, vor allem die Medien weismachen wollen, würde die Mehrheitsgesellschaft sich kümmern, sich um die Alten, Bedürftigen, Obdachlosen, Heimbewohner, Sterbenden bemühen.

 

Warum schreibe ich das? Erstens, weil ich mich - bis Corona - über fünf Jahre ehrenamtlich in einem Altenheim engagiert habe; kenne also die Situation vor Ort, weiß aus vielen Gesprächen mit den HeimbewohnerInnen, wie sich Einsamkeit anfühlt; weiß auch um die Situation der Obdachlosen, weil über zwei Jahre einen mittlerweile verstorbenen "betreut".

 

Spanien. Galicien.

Santiago de Compostela, 21. Juli 2020.

Beatriz Castro, der Journalist von El Correo Gallego, bringt es auf den Punkt:  

  • Senioren, die alleine leben und sterben

Santiago de Compostela: Sehnsuchtsort vieler JakobswegpilgerInnen.

Santiago de Compostela: über 1000 Jahre alte Bischofsstadt, durch und durch christ-katholisch grundiert.

Santiago de Compostela: Senioren, die alleine sterben. Mangelnde Solidarität - mangelnde Nächstenliebe. Wie paßt das zusammen?

Recht verstanden: Es geht hier keinesfalls um eine Anklage. Santiago ist überall im Westen zu finden. Dem modernen Menschen geht es halt um die Selbstverwirklichung - und da stören die Alten.

 

Beatriz Castro schreibt in etwa. Meldungen häuften sich, dass ältere Menschen erst Tage nach ihrem Tod in ihren Wohnungen und Häusern aufgefunden werden würden. Die Zahl der alleinstehenden Rentner steige, korrelierend dazu die Einsamkeit, die Vernachlässigung seitens der Familie, der Freunde, Nachbarn, der Sozialämter. Castro beendet seinen eindrücklichen Artikel mit den Worten: Im 21. Jahrhundert sei an die Stelle der Familie und der Freunde die „kalte“ Technologie getreten. Eine verrückte Gesellschaft - von uns selbst aufgebaut.

 

Mein Fazit: Werden wir nicht alle einmal alt? Werden wir nicht alle einmal im Alter von anderen Menschen abhängig sein? Warum denn heute so egoistisch sein!

NEWS - Aktuelles

BESCHLEUNIGT CORONA-PANDEMIE SÄKULARISIERUNG EUROPAS?

WEITERLESEN CNA

 

USA. The COVID-19 dictatorship is not just an American problem. All of Western Europe and places as far away as Australia are under soul-afflicting and commerce-destroying lockdowns of varying degrees, .... Die COVID-19-Diktatur ist nicht nur ein amerikanisches Problem. Ganz Westeuropa und Orte bis nach Australien sind unter seelisch-belastenden und handelszerstörenden Blockaden unterschiedlichen Ausmaßes, ... WEITERLESEN

 

EVANGELISCHER PFARRER bezeichnet Corona-Demonstranten als Sektenmitglieder. Mitmenschlichkeit und Empathie sei für sie Teufelszeug. Sie gingen über LeichenGelesen im "Unser Gemeindebrief" Oktober bis November 2020, am Rande Bremens.

 

MÜNCHNER KARDINAL REINHARD MARX VERURTEILT CORONA-DEMONSTRANTEN vom 29. August. Er verliert kein Wort über die Sorggen der Menschen. WEITERLESEN

 

CORONA. HIRNFORSCHER ROTH RÄT ZU HARTEN SANKTIONEN für diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten: "Da geht es nur mit Drohungen, Angst und Schrecken, evtl. einsperren - bei aller humanistischen Gesinnung. WEITERLESEN EVANGELISCHER PRESSEDIENST u. THE CATWALK

 

CORONA. BREMER CHEFREDAKTEURIN ZEIGT VERSTÄNDNIS für geheime Verschlußsache des Bundesinnenministeriums vom März 2020, wonach die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen sei. Quelle: Kurier am Sonntag, 20. September, Streitgespräch mit Bremer Mediziner, S. 5.

 

Wahnsinnsidee. Bei Corona-Verdacht! Gesundheitsamt will Eltern die Kinder wegnehmen. BZ-Berlin.

 

FATIMA UND DER LOCKDOWN. WEITERLESEN. (Englischsprachig)

 

PAPST FRANZISKUS: ALTE MENSCHEN NICHT VERGESSEN.

Und dies ist ein Drama unserer Zeit: die Einsamkeit der älteren Menschen. So kann das Leben der Kinder und Enkelkinder nicht zu einem Geschenk für die Alten sein. (...) WEITERLESEN.

 

CORONA. BISCHOF BODE, Osnabrück. KIRCHE SEI PRÄSENT GEWESEN, sie "arbeite" nicht nur für ihre Liturgie und Verkündigung, auch durch die CaritasWEITERLESEN.  Weiß der Herr Bischof eigentlich, wieviele alte Menschen in den abgeriegelten Heimen ohne die Sterbesakramente die Welt verlassen mussten?

CORONA. KATHOLISCHER JOURNALIST DER SÜDDEUTSCHEN *) von seiner Kirche enttäuscht. Quelle: pro-medienmagazin *) ehem. Mitglied der Chefredaktion der SZ

DER AUSFALL DER KIRCHE WÄHREND DER PANDEMIEWEITERLESEN.

Deutschlands Bischöfe setzen mit Vehemenz staatliche Vorgaben um. Warum nicht mit gleicher Intensität sich für den katholischen Glauben einsetzen?

 

ASIATISCHE GRIPPE 1957/58: 50.000 WESTDEUTSCHE GESTORBEN. Die Bevölkerung blieb ruhig. Keine Hysterie. Keine Dramatisierung durch Medien und Politik. Quelle: Die Welt, 27. Juni 2020. Pandemie ohne Hysterie, S. 21,

WEITERLESEN MEIN JOURNAL, 27.6.2020.

 

CORONA. Schweizer Kardinal Koch beklagt Sprachlosigkeit.

 

FRANKREICH. POLITOLOGE OLIVIER ROY ERSTAUNT, wie widerstandslos sich die Kirche in Corona-Zeiten dem Staat unterwirft. "

Das schwerwiegendste Problem ist, dass religiöse Praktiken von Politikern und der öffentlichen Meinung als optional und individuell angesehen werden, aber keine Gemeinschaft von Individuen betreffen. Christen werden (von Präsident Macron, Bundeskanzlerin Merkel und Bundeskanzler Kurz) der Messen (Gottesdienste) beraubt, so wie Fußballfans der Fußballspiele."

Seine Schlußfolgerung: "DIESE GLEICHGÜLTIGKEIT KOMMT DER VERFOLGUNG SEHR NAHE." Olivier Roy war ehem. Bilderberger-Konferenz-Teilnehmer, Repräsentant der OSZE, ist Professor am Robert-Schuman-Zentrum des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz, ehem. Mitglied der von George Soros gegründetetn European Council of Foreign Relations (ECFR). WEITERLESEN.


FRANKREICH. GERICHT KIPPT GOTTESDIENSTVERBOT. WEITERLESEN.

 

USA. ERZBISCHOF verteidigt Mißachtung des Corona-Versammlungs-verbots in Minnesota. Katholiken bräuchten die Feier der Eucharistie. WEITERLESEN.

 

"DIE KIRCHE HAT HUNDERTTAUSENE ALLEINGELASSEN." Christine Lieberknecht, ehem. ev. Pfarrerin und Ministerpräsidentin von Thüringen, in der Welt vom 19. Mai 2020.

Einige Sätze: „Das Schließen der Gotteshäuser wäre (aber) nicht zwingend erforderlich gewesen. Die Kirche hat in dieser Zeit Hunderttausende Menschen alleingelassen. Kranke, einsame, Alte, Sterbende. Es sind 8.000 Menschen an Covid-19 gestorben, aber seit März auch 150.000 Menschen aus anderen Gründen. Wo war das Wort der Kirchen? Ja, das ist unmenschlich. Da wurde kein letzter Psalm gebetet, es gab keinen Trost, keine Aussegnung am Sterbebett.

 

Im weiteren Verlauf erinnert Frau Lieberknecht an die Situation der Israeliten während der babylonischen Gefangenschaft, wo selbige unter Einsatz ihres Lebens die Toten begraben haben, obschon es ihnen verboten war; sie taten es dennoch, weil es ein Gottesgebot war. Wenn man das liest, schämt man sich des Klerus, der Bischöfe, der Priester, vielleicht auch sogar des Pontifex maximus, weil viele von ihnen sich zu willfährigen Handlangern der Politik gemacht haben, noch immer machen.  

 

KATHOLISCHE KIRCHE: CORONA 2020 und PEST 1630 im VERGLEICH. Predigt Erzbischof Joseph Kardinal Ratzinger am 6. Sonntag der Osterzeit, 11. Mai 1980 x) . „(…) dass (die Kirche) mitten in der schweren Zeit des Dreißigjährigen Krieges 1630, als die dunklen Schatten des Krieges und seiner Nöte Pest und Hunger sich schon über das Land breiteten, von Bischof Veit Adam von Freising eingeweiht worden ist. Kurfürst Maximilian, der große Marienverehrer, hatte sich entscheidend mit darum bemüht, (…)“  x) Joseph Ratzinger: Gesammelte Schriften, Predigten, Erster Teilband, S. 511.

Im Vergleich dazu die Auslassungen einiger norddeutscher Bistümer zur Wiederzulassung der Gottesdienste - Anno Domini 2020. Man bekommt das Gefühl, dass für diese Bischöfe die Feier der Hl. Messe das unwichtigste schlechthin ist. Makaber.

 

OSNABRÜCKER BISCHOF BODE stellt sich weiteren GOTTESDIENST-VERZICHT vor. WEITERLESEN.  In Bremen gibt es ab Sonntag, 10. Mai wieder evangelische Gottesdienste. Die Katholiken müssen warten. Wie werden die Gläubigen reagieren?

 

"DIE EUCHARISTIE gibt es nur in dieser Kirche - Wie ein Konvertit von 2019 die katholische Kirche fand und umarmte." CNA englisch. WEITERLESEN.

 

CORONA. MAGDEBURGER BISCHOF BEZEICHNET GOTTESDIENST-AUSFÄLLE ALS LUXUSPROBLEME. WEITERLESEN.

 

WÜRZBUGER BISCHOF für Wortgottesdienste, die Eucharistiefeiern müssen noch warten. Also vorerst keine Kommunion. Wer mehr wissen will, klicke die Webseite der "Tagespost" an. Wann wird die Angleichung an den Protestantismus vollends vollzogen?

 

NRW ERLAUBT GOTTESDIENSTE ab 1. Mai. Sachsen schon seit dem 20. April - unter Auflagen. Die anderen Bundesländer werden folgen. Der Leitartikel der "Welt" von Claudia Becker beschreibt schonungslos die derzeitige Situation der deutschen Bischöfe: Das Schweigen der Kirchen. Gut, dass wieder diskutiert werden darf, dank Wolfgang Schäubles Redebeitrag. FDP-Poliker kritisiert Stille der Kirchen. Sie entfernten sich von ihrer Kernkompetenz.

 

ROM. STEFANO FONTANA, Philosoph und Experte für die kirchliche Soziallehre: KIRCHE BRAUCHT KEINE ERLAUBNIS VOM STAAT. Kirche solle nicht mehr mit dem Staat, Ministerpräsident Conte, verhandeln.

WEITERLESEN.

ITALIENISCHER PHILOSOPH KRITISIERT PAPST und Politik.

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ITALIENISCHE BISCHÖFE PROTESTIEREN GEGEN GOTTESDIENSTVERBOT.

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KARDINAL WOELKI, Köln, und MINISTERPRÄSIDENT LASCHET, NRW, kämpfen FÜR WIEDERZULASSUNG DER GOTTESDIENSTE. Die traditionell staatsfromme EKD bleibt auf Regierungslinie der Kanzlerin. Sie verläßt sich offenbar auf Prof. Wieler vom RKI, wonach singende Gottesdienstbesucher eine erhöhte Gefahr seien. Quelle: WamS, 19.04.2020.

 

BISCHOF OSTER, PASSAU, will auf Experten hören: Gottesdienstbesucher seien ja meist älter. Der Bischof möge einmal eine MESSE NACH DEM ÜBERLIEFERTEN RITUS besuchen. Dort trifft er auf  junge Familien, junge Menschen.

 

BERLINER ORDNUNGSAMT KONTROLLIERT Beerdigungen.

 

THÜRINGER POLIZEI BEENDET OSTERN Lobpreis eines Posaunenchors trotz Abstandsregelung. Ministerpräsident Ramelow entsetzt; Merkel wiegelt ab. Quelle: WamS, 19.04.2020

Analoges ist von Spanien (Granada) wie von Frankreich (Paris) zu berichten.

 

MAGDEBURGER BISCHOF FEIGE BEZEICHNET GOTTESDIENSTAUSFÄLLE ALS LUXUSPROBLEME. WEITERLESEN.

 

27. März 2020. NDR Info. 22:05h. TV-Nachrichten-Moderator Thomas Kausch zum Bild des betenden Papstes Franziskus vor dem Petersdom:

"Wieviel Trost kann dieses Bild spenden? (...) Wir haben uns für ein anderes Thema entschieden, weil es konstruktiv ist." Schlimmer geht`s nimmer.

Um 18:00h hatte Franziskus den Segen Urbi et Orbi (Rom und der Welt) gespendet. Eine bewegende Andacht. Erst auf dem Petersplatz, dann im Eingangsbereich von St. Peter der wichtigste katholische Segen. Erzählen wir davon. Gott schütze Euch.

WEITERLESEN:  Die Tagespost, 28.03.2020.

WEITERLESEN - WEITERLESEN:Vaticannews, 27./28.03.2020

 

ALS DER GOTTESDIENST VERBOTEN WAR. Rückblick Israel 586 vor Christus. Beginn der Geschichte des Elends Israels. Parallelen zeichnen sich ab. WEITERLESEN.

FRAGEN AN UNSERE BISCHÖFE

IN PANDEMIE-ZEITEN

Der in der „Tagespost“ am 30. April veröffentlichte Aufsatz von Stefan Rehder: „Deutschland, wir müssen reden. Ein Offener Brief an das Vaterland“ hat mich aufgeweckt, noch tiefer nahzudenken - über das Fehlverhalten vieler unserer Bischöfe. Ich weiß, ein hartes Wort.

Der eine Bischof aus Ostdeutschland spricht von einem Luxusproblem die Liturgie/hl. Eucharistie betreffend, frei nach dem Motto, dass es doch Schlimmeres gäbe. Sein Nachbarkollege spricht es noch deutlicher aus und deklamiert, die Wortgottesdienste seien wichtiger; für seine Eminenz aus München ist besonders die Öffnung der Baumärkte ein wichtiges Zeichen. Hamburger Gläubige veranstalten ein öffentliches Dank- und Rosenkranzgebet, da das dortige Ordnungsamt zwar ab 3. Mai die Feier der Gottesdienste wieder genehmigt hat, der Erzbischof sich aber noch nicht hat durchringen können, seinerseits das kircheninterne Verbot aufzuheben; et ecetera. Auf das vorbildliche Verhalten des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Woelki bin ich an anderer Stelle eingegangen.

 

  • Warum verhalten sich unsere Bischöfe so und nicht entsprechend ihrer Berufung als Seelsorger und Persona Jesu Christi während der Feier der hl. Eucharistie?
  • Warum schweigen unsere Bischöfe?, wenn einerseits – berechtigterweise - die Alten und vulnerablen Personen vor dem Virus geschützt werden und der Gesetzgeber es gleichzeitig zuläßt, dass Jahr für Jahr zigtausend wehrlose Menschen auf Verlangen Dritter vor ihrer Geburt getötet werden!
  • Warum schweigen unsere Bischöfe?, wenn unsere alten Heimbewohner zunächst „brutalst“ geschützt werden, kein Angehöriger darf sie besuchen, sie aber recht bald, vielfach infolge der Einsamkeit, ohne familiären Beistand „elendig“ sterben, natürlich ohne Sterbesakramente!
  • Warum demonstrieren unsere Bischöfe nicht gegen das Urteil des Bundesverfassungsgericht, das das Recht auf selbstbestimmtes Sterben manifestiert? Gerade jetzt, wo vielerorts die desolate Situation in den Altenheim  sichtbar wird, wäre ihr Aufbegehren so wichtig.

 

Ja, viele unserer Bischöfe schweigen. Sie schweigen auch zu den weltweiten Christenverfolgungen. Sie reden gerne über Moral, über Politik, über Frauenordination, über den Zölibat, über Maria 2.0.

Seit über fünf Jahren bin ich ehrenamtlich in einem Caritas-Altenheim tätig, kenne also die Situation ein wenig - Stand März 2020.