Rom. Petersdom. Jesus Christus begleitet von den Aposteln. Gedenktafel des Hl. Papstes Pius X.

AUS KIRCHE UND GESELLSCHAFT

Einführung

In unregelmäßigen Abständen informiere ich über Themen aus Kirche, Politik und Gesellschaft. Voltaire wird folgender Satz zugeschrieben: „Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“ Gilt dieser Anspruch auch heute? Jede wertorientierte, konservative Haltung zu Ehe, Familie und Lebensschutz wird vielfach als rechtsradikal stigmatisiert. Viele Redakteure glauben darüberhinaus, einem Meinungs-Bildungsauftrag nachkommen zu müssen. Der Informations-Auftrag bleibt vielfach auf der Strecke.  Veröffentlichte Meinung und öffentliche Meinung differieren seit langem.

Wer glaubt, bei den Diskussionen innerhalb der katholischen Weltkirche handelte es sich um Neues, der irrt. Liberale, konservative und/oder traditionsbewusste Katholiken diskutierten schon immer - auch über den Papst. Wer glaubt, wir lebten in einem besonders schwierigen Zeitalter, der irrt gleichermaßen. Bischof Augustinus von Hippo, einer der größten Kirchenlehrer, sprach dieses Thema bereits im 5. Jahrhundert an.

Romano Guardini (1885-1968)

Die Wahrheit. Das Dogma. Die Person Jesu Christi. Die Exegese.

DIE WAHRHEIT IST WAHRHEIT, WEIL SIE WAHRHEIT IST. Die (katholische) Kirche stellt die Wahrheit, das Dogma, hin als eine unbedingte, in sich ruhende Tatsache, die keiner Begründung aus dem Gebiet des Sittlichen oder gar Nützlich-Brauchbaren bedarf.

 

Wirklich gesehen wird Jesus nur im Glauben. Die neuzeitliche Exegese (die historisch-kritische Methode) habe zwar die bedeutungsvollsten Einzelergebnisse hervorgebracht, aber ihren eigentlichen Gegenstand verloren und damit aufgehört (…) überhaupt Theologie zu sein.  

 

DAS CHRISTLICHE ist die Person JESU CHRISTI selbst, ihre geschichtliche Einmaligkeit und ewige Herrlichkeit – NICHT EINE LEHRE oder das Evangelium vom barmherzigen Vatergott, wie es Adolf von Harnack deklamierte. Quelle: Die Tagespost vom 27.09.18 – Großer Gottsucher.

Ich wünschte mir, Papst Franziskus und die deutschen Bischöfe würden sich gleichermaßen klar äußern.

 

Empfehlenswert ist R. Guardinis Büchlein Deutscher Psalter / Theologische Gebete nach der lateinischen Ausgabe Pius` XII., 1. Auflage 1950; mir vorliegend in der 8. resp. 10. Auflage 2001.

ROSENKRANZMONAT OKTOBER                 Rückblick 7. Oktober 2017

Mehr als 1 Million Polen beteten an den Grenzen des Landes den Rosenkranz für den Frieden und die Bekehrung in Polen, in Europa und in der Welt, also für die christliche Identität Polens und Europas, also auch - richtigerweise -  gegen die Islamisierung Europas, gegen einen Kolonialismus a là George Soros. Welcher Tag ist da nicht angebrachter, die Gebete am 7. Oktober in Gedenken an den Sieg der Christen über das Osmanische Reich bei Lepanto am 7. Oktober 1571 zu sprechen. Papst Pius V. hatte den Sieg auf die Gebete des Rosenkranzes zurückgeführt. Die Iren wie die Engländer folgten Monate später und bildeten lange Menschenketten - mit dem Rosenkranz in den Fingern.

 

Nur der guten Ordnung halber sei hinzugefügt, dass das von Papst Pius V. (1566 - 1572) ausgerufene Rosenkranzfest (Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz) nach dem erneuten Sieg über die Türken in Ungarn am 5. August 1716 auf Bitten des weltlichen Herrschers Karls VI. weltweit ausgedehnt wurde. Der damalige Papst hieß Clemens XI. (1700-1721).

 

Rosenkranzfest 2018

In den deutschen katholischen Kirchen auch in 2018 kein Thema. In Norddeutschland ohnehin nicht: Wer betet schon den Rosenkranz?

 

Kanada 2018. Rosenkranz von Küste zu Küste. Kanada sei in einem Kampf, in welchem das Leben, die Ehe und die Familie angegriffen würden. Mehr via kath.net .........

Vgl. auch Webseite AUS KIRCHE UND GESELLSCHAFT

Marsch für das Leben

Grüne dagegen. Bischöfe teilnahmslos.

23. September 2018 in Berlin. Nur 5.500 Teilnehmer. Die Grünen hatten im Vorwege Bischof Voderholzer wegen dessen Teilnahme am Marsch des Lebens angegriffen; der Oberpfälzer Bundestagsabgeordnete Stefan Schmidt war schockiert. Nein, schockierend war der Hass der Gegendemo der Linken.  Mehr via CNA Deutsch /  Bericht vom 24.09.18 CNA Deutsch ...........

 

WARUM SOLIDARISIERTEN SICH NICHT ALLE DEUTSCHEN BISCHÖFE? 

UND GABEN EIN ZEICHEN DURCH IHRE TEILNAHME VOR ORT - VORNEWEG an der Spitze der Demonstranten!  Ein evangelischer Bischof ließ sogar wissen, daß er nicht provozieren wolle. Wen denn? Oder wegen solcher Artikel, zum Beispiel der BZ vom 24.09.18..........

 

In Guatemala-Stadt (Lateinamerika) demonstrierten 150.000 Menschen  für das Leben und für die Familie. Quelle: CNA .........

GEMEINDEN FEIERN SICH SELBST. DER VOLKSALTAR IM BLICKPUNKT - NICHT MEHR DAS KREUZ.

2015. Linz. Maria Empfängnis-Dom. Altarraumgestaltung neu im Linzer Mariendom: Das Atmen des Raums erfahrbar machen. Die Versammlung der Gemeinde um eine gemeinsame Mitte räumlich erfahrbar machen.

https://www.dioezese-linz.at/news/2015/07/07/altarraumgestaltung-neu-im-linzer-mariendom-das-atmen-des-raums-erfahrbar-machen

 

2018. Wiener Neustadt. St.-Georgs- Kathedrale der österreichischen Militärdiözese. Man beachte das veröffentlichte Modell des neuen Altarraums: Kein Kruzifix.  http://www.mildioz.at/index.php/aktuelles/item/116-wiener-neustadt-kirchenraum-der-st-georgs-kathedrale-wird-umgestaltet

 

2018. Berlin. Sankt-Hedwigs-Kathedrale wird zum Versammlungsraum, so will es Erzbischof Heiner Koch. Für den Berliner Bürgermeister Michael Müller „eine Weiterentwicklung der Gottesdienste.“ Kosten 60 Millionen. davon 20 Million von Bund und Land Berlin, 20 Millionen von der Erzdiözese; und der Rest? https://www.berliner-zeitung.de/berlin/umbau-der-hedwigs-kathedrale--das-loch-wird-wieder-zugemacht-25014310

Mißbrauchskandal USA - weltweit

19.10.18. Erzbischof Vigano veröffentlicht neues Schreiben. Quelle: CNA

 

04.10.2018. DIE TAGESPOST meldet: PAPST BITTET ALLE GLÄUBIGEN IN DER WELT, IM OKTOBER DEN ROSENKRANZ GEGEN DEN "GROSSEN ANKLÄGER" ZU BETEN.   Und weiter heißt es im Text von Guido Horst:

  • „(…) die Gläubigen zu bitten (…), die Gottesmutter und den Erzengel Michael zu bitten,
  • die Kirche vor dem Teufel zu schützen, der immer darauf abzielt, uns von Gott untereinander zu trennen.“  

Aus dem Kontext heraus kann der Papst nur den Erzbischof und Ex-Vatikandiplomaten Carlo Maria Vigano gemeint haben. Ein wohl einzigartiger Vorgang der Neuzeit. Seine Heiligkeit Papst Franziskus sollte alle Mißbrauchsfälle unmißverständlich aufklären lassen.

vgl. auch: Papst Franziskus. Den Rosenkranz für die Kirche beten. Quelle: Vaticannews .....

 

US-LAIENORGANISATION STELLT ÜBER 1 MILLION DOLLAR FÜR  DURCHLEUCHTUNG DER KARDINÄLE ZUR VERFÜGUNG

So die Berichte Anfang Oktober 2018 mehrere Nachrichtenportale (Catholic Herald, London, Crux vom Boston Globe, DIE TAGESPOST, katholisches.info, etc.) über die katholische Laienorganisation THE BETTER CHURCH GOVERNANCE GROUP. Das Ziel der Ermittlungen sei es,

  • „die Hierarchie der katholischen Kirche zu zwingen, für jeden Mißbrauch oder korrupte Handlung zur Rechenschaft gezogen zu werden und Ehrlichkeit, Klarheit und Treue in der Kirchenleitung zu fördern“.

 

Manfred Lütz zur vorgelegten Missbrauchsstudie der deutschen Bischöfe

September 2018. "Wer über Verhältnisse in der katholischen Kirche wissenschaftlich arbeitet, muss besonders darauf achten, nur als wissenschaftliche Ergebnisse auszugeben, was sich mit Daten seriös belegen lässt. Das ist in der MHG-Studie leider spektakulär misslungen."

Quelle: Catholice Newsagency......

 

Unfaßbar, beschämend, traurig. Und das Schlimme ist, so mancher Theologe, gerne seitens der Jesuiten, versucht jetzt, sein Mütchen daran zu kühlen, und der Homosexualität den Weg in die Kirche zu ebnen; und der Zölibat muß auch dran glauben. Dabei gibt es absolut keine belastbaren Zahlen, die einen Zusammenhang belegen.

Eine gute Abhandlung zu diesen grauenhaften Vorfällen hat die katholische Wochenzeitung DIE TAGESPOST am 20. September 2018 gebracht. Zwei lesenswerte Artikel: Vom Grauen überrumpelt und Fakten & Fiktion.

 

September 2018. USA. Prof. Peter Kwasniewski, katholischer Schriftsteller, Senior Fellow des St. Pauls Center in Steubenville, Ohio.

"Manchmal empfindet man als Katholik das Bedürfnis, dem verweltlichten und liberalen Klerus der vergangenen 5 Jahrzehnte zu zurufen: Ihr und eure Spießgesellen habt die Theologie verdorben mit dem Modernismus, die Liturgie ruiniert mit euren „Reformen“ und quasi als Gnadenstoß habt ihr dann auch noch das Leben von Kindern zugrunde gerichtet. Das ist eine grauenhafte Umkehrung des Reiches Gottes. Es wird eine Zeit kommen, in der all diese Übel vergolten werden, und wenn das nicht geschieht, solange es noch Zeit für Buße und Umkehr gibt, dann gewiss dann, wenn der Herr uns einen neuen Himmel und eine neue Erde bereitet." Quelle: summorum-ponificum.de  http://www.summorum-pontificum.de/themen/usus-antiquior/1398-liturgischer-und-sexueller-missbrauch.html

 

30. August 2018. Katholisches Informationsportal kath-info.de: Oliver Maksan, Chefredakteur der TAGESPOST:

"Pontifikat in der Krise. Wäre dieser Skandal zu Zeiten von Papst Benedikt XVI. passiert, die Pforten der medialen Hölle hätten sich geöffnet": https://www.die-tagespost.de/politik/pl/Leitartikel-Pontifikat-in-der-Krise;art315,191515

August 2018. Kanada. Pope Francis breaks Catholic traditions ....

.... whenever he wants’: Vatican advisor Fr. Rosica  Catholic, Pope Francis, Thomas Rosica.

A Vatican consultant who leads the Canadian Catholic media organization Salt and Light Television has issued a statement publicly recognizing and defending that Pope Francis “breaks Catholic traditions whenever he wants” and that he rules by his own personal authority, rather than the authority of the Scripture and tradition of the Catholic Church. Ein vatikanischer Berater, der die kanadisch-katholische Medienorganisation Salt and Light Television leitet, hat öffentlich erklärt und verteidigt, dass Papst Franziskus "die katholischen Traditionen bricht, wann immer er will" und dass er durch seine persönliche Autorität und nicht durch die Autorität der Schrift regiert und Tradition der katholischen Kirche. Quelle: https://www.lifesitenews.com/news/fr.-tom-rosica-praises-pope-francis-reign-he-breaks-catholic-traditions-whe 

Zahlen und Fakten der Katholischen Kirche

GOTTESDIENSTBESUCHER 2011 zu 2017

Broschüre Katholische Kirche in Deutschland  2017/18                  Sekretariat der Deutschen Bischofskonferrenz

 

  • Augsburg: 15,9% - 12,5% = minus 3,4%
  • Aachen: 9,7% - 7,8% = minus 1,9%
  • Bamberg: 13,7% - 10,7% = minus 3%
  • Berlin: 11,0% - 10,4% = minus 0,6%
  • Dresden-Meißen: 20,7% - 16,3% = minus 4,4%
  • Eichstätt: 18,6% - 14,7% = minus 3,9%
  • Erfurt: 21,4% - 16,8% = minus 4,6%
  • Essen: 9,5% - 8,4% = minus 1,4%
  • Freiburg: 11,0% - 8,4% = minus 2,6%
  • Fulda: 16,9% - 12,8% = 4,1%
  • Görlitz: 20,7% - 18,8% = minus 1,9%
  • Hamburg: 10,3% - 8,3% = minus 2%
  • Hildesheim: 9,9% - 7,8% = minus 2,1%
  • Köln: 10,5% - 8,4% = minus 2,1%
  • Limburg: 11,6% - 9,4% = minus 2,2%
  • Magdeburg: 15,7% - 14,1% = minus 1,6%
  • Mainz: 10,7% - 8,8% = minus 1,9%
  • Münster: 11,5% - 8,9% = minus  2,6%
  • München/Freising: 12,3% - 9,9% = minus 2,4%
  • Osnabrück: 14,0% - 10,8% = minus 3,2%
  • Paderborn: 12,5% - 9,2% = minus 3,3%
  • Passau: 15,1% - 11,4% = minus 3,7%
  • Regensburg: 19,9% - 15,1% = minus 4,8%
  • Rottenburg-Stuttgart: 11,5% - 9,2% = minus 2,3%
  • Speyer: 11,0% - 7,7% = minus 3,3%
  • Trier: 11,4% - 7,8% = minus 3,6%
  • Würzburg: 16,0% - 12,2% = minus 3,8%
  • gesamt: 12,6% - 9,8% = minus 2,8%
  • Quelle: www.dbk.de
  • Protestanten: 3,6% in 2011.

Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann sich die Katholische Kirche in Deutschland auch auf diesem Gebiet der Protestantischen Kirche in Deutschland angeglichen haben wird. In Glaubensfragen ist sie bekanntlich schon auf dem besten Weg – auf dem Weg zur Protestantisierung. Keinen kümmert`s – so scheint es.

 

ANZAHL KATHOLIKEN

In 2010 gab es in Deutschland 24.615.000 Katholiken (30,15%), in 2017 sind noch 23.3000.000 (28,2%). Bei den Protestanten sieht`s ärger aus: von 24.195.000 Registrierten in 2010 sind für 2017 noch 21.500.000 Steuerzahler übriggeblieben. Zu erwähnen wären für 2017 ergänzend die evangelischen Freikirchen mit rd. 860.000 Mitgliedern, die Orthodoxen mit 2 Millionen und die Moslems mit geschätzten 4,5 Millionen.

 

ENTWICKLUNG DER KIRCHENSTEUER

WARUM aber sollte sich aber überhaupt etwas ändern? Das katholische Kirchensteueraufkommen betrug in 2012 knapp 5,2 Milliarden Euro. Innerhalb von fünf (5) Jahren eine Steigerung von 1,2 Milliarden Euro auf gut 6,4 Milliarden in 2017.

 

  • Weniger Gläubige -
  • MEHR Steuern.
  • Weniger Gläubige an die Heiligste Dreifaltigkeit Gottes -
  • MEHR Angestellte in den Pfarreien, in den Bistümern,
  • MEHR Angestellte im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz incl. des Katholischen Büros in Berlin.

 

MEINE ANALYSE

Zurück zur obigen Statistik. Warum das Ausgangsjahr 2011? In 2012 durfte ich in der hiesigen Gemeinde einen Vortrag über die „Weltweite Christenverfolgung“ halten. Und in diesem Zusammenhang habe ich natürlich auch die Situation in Deutschland beleuchtet, will sagen: zunehmende Gleichgültigkeit und massiver Glaubensabfall spiegeln sich in obigen Zahlen wider, und das seit Jahren. Im Westen immer weniger Gläubige, aber Zunahme in Afrika und Asien.

 

Und jedes Mal heißt es im Vorwort des gerade zuständigen Vorsitzenden des Deutschen Bischofskonferenz: wir müssen, wir möchten, wir respektieren die Kirchenaustritte. Eine selbstkritische Bestandsaufnahme fehlt. Kein Wort darüber im einzelnen, wie die Frohe Botschaft verkündet werden soll. Kein Wort zur Schönheit und Einzigartigkeit des seit 2.000 Jahren verkündeten katholischen Glaubens. Dafür mehr Worte über die Caritas, nichts darüber, wie der sublimen Kirchenfeindlichkeit in Deutschland begegnet werden soll, von der nicht problematisierten weltweiten Christenverfolgung vor allem in moslemisch dominierten Ländern ganz zu schweigen, dafür einiges über das kirchliche Engagement für Geflüchtete in Deutschland.

 

Wann endlich werden die deutschen Bischöfe wach und verkünden offensiv auf den Kanzeln und in der Öffentlichkeit den im Katechismus beschriebenen Katholizismus. Wann endlich stellen sie sich der Öffentlichkeit in den Diskussionsrunden, tragen ihr Kreuz auf der Brust, halten ihre Priester an, gleiches zu tun, mindestens aber den Priesterkragen anzulegen? Wann endlich verabschieden sie sich vom Relativismus?, den der emeritierte Papst Benedikt XVI. schon als Professor vor und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil angeprangert hatte. Als Erzbischof von München-Freising beklagte er zudem die fatale Abhängigkeit der Katholischen Kirche Deutschlands vom Kirchensteueraufkommen. Wann endlich lösen sie sich vom veröffentlichten Mainstreamdenken?  Gilbert Keith Chesterton (1874-1936): "Die katholische Kirche ist die einzige Institution, die den Menschen vor der Sklaverei bewahrt, ein Kind seiner Zeit zu sein." 

Missa Tridentina.                                                    Die überlieferte Messe aller Zeiten.

Rückblick 2017. Leo Kardinal Burke, USA: „Macht die (überlieferte) Liturgie  zum Zentrum Eures Lebens!“ Quelle: Una Voce Korrespondenz 4. Quartal 2017. Informationsblatt der Petrusbruderschaft.

 

August 2018. Wallfahrtskirche darf nach Anordnung der Bistumsleitung Passau keine Messen mehr nach dem alten Ritus feiern. Argentinischer Bischof verweigert Gläubigen die knieende Kommunion. Beides eklatante Verstöße gegen Papst Benedikts XVI. Anordnung aus 2007.

 

Rückblick 1971. Messe aller Zeiten in England gerettet.

Warum war das möglich? Weil offensichtlich Papst Paul VI. auf einen Appell von 57 Persönlichkeiten reagiert hatte, u.a. von Agatha Christie und Graham Greene; vgl. Internetplatform katholisches.info.

Auszug Schreiben der englischen Intellektuellen an Papst Paul VI. vom 06.07.1971:

"Nun ist es aber eine Tatsache, daß die Basiliken und die Kathedralen von den christlichen Völkern erbaut wurden, um dort einen Ritus zu feiern, der noch vor einigen Monaten eine Tradition von universaler Lebendigkeit war. Es handelt sich um die römisch-katholische Messe (…) Ohne hier die religiöse und geistliche Erfahrung von Millionen von Menschen während 2000 Jahren in Betracht ziehen zu wollen, dieser Ritus hat gelebt und lebt mit seinen herrlichen lateinischen Texten in einer Menge unendlich kostbarer Werke weiter: Werke, nicht nur von Mystikern und Theologen, sondern auch von Dichtern, Philosophen, Musikern, Malern und Bildhauern, und zwar von den größten aller Länder und Zeiten."

Christenverfolgung. Religionsfreiheit.

2018. Afrika. Nigeria. Warnung vor ethnischen Säuberungen an Christen durch Islamisten. Der katholische Bischof Avenya: “Die Weltgemeinschaft darf nicht denselben Fehler machen wie beim Völkermord in Ruanda. Er fand 1994 unter den Augen der Weltöffentlichkeit statt, aber niemand hat ihn gestoppt"; (meine Anmerkung): auch nicht der spätere Friedensnobelpreisträger und UN-Generalsekretär Kofi Annan in seiner Funktion als verantwortlicher UN-Direktor. Quelle: Die Tagespost vom 26. Juli 2018, S. 6.

 

Rückblick 1. Januar 2011. Terroranschlag auf Kopten-Kirche St. Markus / St. Petrus in Alexandria/Ägypten. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy sprach von einer religiösen Säuberung. Doch als Papst Benedikt XVI. in seiner Neujahrsansprache vor dem diplomatischen Corps am 10. Januar 2011 den Anschlag beklagt, schlägt ihm eine Welle der Empörung entgegen. Mehr .... 

 

03.08.2018. Jesuiterpater Samir Khalil Samir: Ägypten: Staat ist machtlos gegen Diskriminierung von Christen. Quelle: kath.net. Mehr ....

 

2018. Deutschland. Lehrstuhl für Religionsfreiheit und Erforschung der Christenverfolgung mit Prof. Christof Sauer, FTH Gießen. Mitbegründer des "Internat. Instituts für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz."

WARUM GIBT ES KEINEN KATHOLISCHEN LEHRSTUHL?

Buchempfehlung: Die Benedikt-Option

Von Rod Dreher, US-Amerikaner. fe-medienverlag, 2018. 88353 Kißlegg.

Strategie für Christen in einer post-christlichen Gesellschaft.

S. 290: "Campus Pride" (LGBT) setzte 100 christliche Hochschulen auf eine "Liste der Schande." 

 

https://de.catholicnewsagency.com/article/benedikt-uber-benedikt-und-die-benedikt-option-eine-brisante-lektion-fur-heute-0325.

Rod Dreher`s The Benedict Option has been making waves in catholic circles this year: More..... 

 

Das Buch wurde im September 2018 in Rom von Erzbischof Georg Gänswein, enger Kurienmitarbeiter von Papst Franzisksu und Privatsekretär von Papst em. Benedikt XVI., Rom vorgestellt.

Geht von Deutschland wieder eine Kirchenspaltung aus?

500 Jahre nach dem Abendländischen Schisma durch Martin Luther droht mit der Orientierungshilfe der DBK ein neues Schisma. Die offene Kirchenspaltung ist schon da. 

Quelle: kathnews.de .......

 

WAS SAGT DER PAPST? 

JETZT KOMMUNION FÜR ALLE IN DEUTSCHLAND?

Deutsche Bischöfe aus Bamberg, Hamburg, Magdenbrg, Osnabrück, Paderborn, Würzburg setzen sich über den Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) hinweg: Glaubensinhalte zählen nicht mehr. Mt 7,15-20. 

Juli 2018. Jetzt auch Bischof Fürst von Rottenburg-Stuttgart. 

 

August 2018. 27 Intellektuelle appellieren an Papst Franziskus, die Interkommunion zu unterbinden. Internetportal katholisches.info.

 

August 2018. Priesterbruderschaft ist besorgt, spricht von Chaos.....

 

4. Juli 2018. Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg lässt nichtkatholische Partner gemischtkonfessioneller Ehen in Einzelfällen zur Kommunion zu. 

https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2018-07/kommunion-eucharistie-oekumene-bischoefe-bedingung-protestanten.html

 

3. Juli 2018. Der Erzbischof von Paderborn hat seine Priester ermächtigt, unter bestimmten Umständen den Protestanten die Kommunion zu geben

http://catholicherald.co.uk/news/2018/07/03/german-archbishop-approves-communion-for-protestant-spouses-in-individual-cases/

 

2. Juli 2018. Kardinal Gerhard Ludwig Müller: "Wir erleben die Bekehrung zur Welt statt zu Gott. Eine Gruppe von deutschen Bischöfen mit ihrem Vorsitzenden sieht sich als Trendsetter der katholischen Kirche auf dem Weg in die Moderne."

https://www.katholisches.info/2018/07/kardinal-mueller-kirche-erlebt-eklatanten-prozess-der-protestantisierung/

vgl. auch Artikel in www.summorum.pontificum.de am 28.06.18. Vom verdeckten zum offenen Schisma.

 

Juni 2018. Zwei Pfarrer aus dem Bistum Magdeburg geben Orientierungshilfe für den Empfang der heiligen Kommunion entsprechend den vom päpstlichen Lehramt und dem geltenden Kirchenrecht vorgegebenen Voraussetzungen! Ob das die o.g. Bischöfe gefreut hat? Quelle: kathnews.de  http://www.kathnews.de/pfarrer-regagieren-auf-orientierungshilfe-der-dbk

Protestanten zur katholischen Kommunion 

2017. Die evangelische Monatszeitschrift der EKD, Chrismon, bezeichnet in ihrer Maiausgabe 34/2017 katholische Kommunion als mittelalterliche Zauberei. Burkhard Weitz deklariert das katholische Verständnis von Eucharistie als mittelalterliche Zauberei.

 

2018. Was um alle Welt bewegt die deutschen Bischöfe, dass  Protestanten die heilige Kommunion empfangen sollen / dürfen?

 

November 1980. Der EKD-Vorsitzende Eduard Lohse fordert anlässlich des ersten Deutschlandbesuches von Papst Johannes Paul II. die offene Eucharistiegemeinschaft. Quelle: Die Tagespost vom 23.08.2018.

 

1522. Martin Luther: "Wenn es mir gelingt, die (heilige) Messe abzuschaffen, dann glaube ich, den Papst gänzlich besiegt zu haben." - Quelle: Martin Luther, Werke, Weimarer Ausgabe (WA) 10,2, 220 - Schriften 1522.

Katholische Kirche heute in Deutschland

Müde und träge. Glaubengewissenheiten geschwunden. 

Warum wehren wir uns nicht? Warum stehen wir nicht zu unserem Christentum? Warum konnte der Relativismus um sich greifen? Warum reden wir ständig, geradezu zwanghaft, von der Ökumene, Stichwort: Kommunion für Alle, diskutieren aber mit der Gegenseite nicht auf Augenhöhe? Letztere treten zumeist sehr selbstbewußt auf. Fehlt uns etwa das rechte Verständnis oder wissen wir einfach zu wenig von unserem schönen in der Tradition von über 2000 Jahren eingebetteten katholischen Glauben. Dem kann abgeholfen werden:  

 

Menüpunkt RELIGIOSITÄT. KATHOLIZITÄT

Webseite: MESSE ALLER ZEITEN

 

GLAUBE SCHWINDET

Nur noch eine Minderheit der deutschen Gläubigen, Katholiken wie Protestanten, glaubt an die Trinität, an das personale Gottesbild mit Gottvater, Gottessohn Jesus Christus, und dem Heiligen Geist. Wer mehr von der Dreifaltigkeit wissen will, schlage bitte nach unter dem Menüpunkt WIR. KATHOLISCHES. HISTORISCHES < Religiöses. Katholizität > Frühmittelalterliche Theologie. Iberische Bischöfe zum Zölibat und zur Trinität.

 

Martin Lohmann hat schon recht, wenn er in seinem in der "Die Tagespost" am 19. Juli 2018 erschienenen Artikel "Gotte Werk oder Runder Tisch" die Leser fragt:

"Wie hältst Du es mit der heiligen Messe, mit dem Altarssakrament der realen Präsenz des Herrn - und mit im besten Sinne frommen Priestern?"

Wer das abtue, sei mitverantwortlich dafür, dass die Kirche Gottes von innen ausgehöhlt werde durch ein neues Heidentum aus dem Raum der Kirche selbst. Just so, wie es Joseph Ratzinger schon in 1958 formulierte und später dann als Papst ergänzend deklamierte, dass in erster Linie die Kirche nicht von außen sondern auch und gerade von innen her angegriffen werde.

   

Warum wehrten wir uns Katholiken nicht, als eben jener Papst Benedikt XVI. nicht nur einmal von den deutschen Medien ins Lächerliche gezogen wurde? Warum lassen wir es zu, daß die weltweiten Christenverfolgungen nicht nur nicht thematisiert - sondern verschämt unter den Teppich gekehrt werden? Von den Gemeindepfarrern, von den Diözesanbischöfen!  Es paßt offensichtlich nicht in das Bild einer liberalen Kirche, wie es dem veröffentlichten Mainstream vorschwebt.

 

„Kirche in Not“ berichtet über die weltweite Situation verfolgter Christen. Nur ein Beispiel: https://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2018/06-29-nigeria-droht-ein-voelkermord

 

BISCHÖFE LEGEN KREUZ AB

Zuletzt hinterließ das evangelisch-katholische Bischofsduo Bedford-Strohm und Marx seine deutschen Restgläubigen fassungslos zurück, als es im November 2016 auf Besuch im Heiligen Land am Felsendom von Jerusalem seine Brust-Kreuze vorsorglich abnahm. Wohl aus Rücksicht vor den muslimischen Gastgebern. Eine Unterwerfungsgeste. Unten mehr.

 

Sommer 2018. Rom. Organisatoren ziehen für deutsche Ministranten in päpstlicher Basilika Sankt Paul vor den Toren eine Disco-Lightshow ab. Wir erinnern uns an Lukas 46:"Es steht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus wird ein Bethaus sein«; ihr aber habt es zur Räuberhöhle gemacht." Mehr .......

 

KARDINÄLE BIEDERN SICH DEM MAINSTREAM AN

AUF DEM WEG ZUM FRIEDHOF DER BEDEUTUNGSLOSIGKEIT

So beschrieben von George Weigel in der DIE TAGESPOST vom 16. August 2018.

Einige Stichworte: Sperenzchen der Kardinäle Marx und Ravasi deuten auf einen "Katholizismus light" hin, auf einen sich zersetzenden gewichtslosen Katholizismus. Sich den Wortführern postmoderner intellektueller Wirrungen und Trendsettern der dekadenten postmodernen Kultur anzubiedern, führt nicht dazu, eine Kirche im Zustand permanenter Mission (so Papst Franziskus) zu sein. Dieses Verhalten führt dazu, eine Lachnummer auf dem Weg zum Friedhof der Bedeutungslosigkeit zu werden.

Mein Diktum: Haben diese Kardinäle sich jemals mit den frühen Christen beschäftigt? Jemals mit den Kirchenvätern? Jemals mit Jesu Christi-Wort?

 

ENTCHRISTLICHUNG EUROPAS

Papst em. Benedikt XVI.: im Mai 2014: "Der Westen negiert seine christliche Grundlage und kehrt sich gegen sie." Quelle: Catholicnewsagency.  Mehr .....

 

Wir haben es also mit einer grassierenden Entchristlichung zu tun und mit deutschen Bischöfen, die sich bemüßigt fühlen (das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken ist auch immer dabei), sich zu allen politischen Themen zu äußern, ihren Senf dazugeben, beim Verteidigen ihres eigenen Glaubens lieber in wohltuender Deckung bleiben. Wann zuletzt hat ein Bischof an einer Talkrunde im deutschen Fernsehen teilgenommen?  Die Christenverfolgung angesprochen? Auch diejenige in sublimer Form in Deutschland? Ja, sie gibt es!

 

KLERUS FOLGT MAINSTREAM 

Nachstehend zwei Sätze aus Birgit Kelles Kommentar in der „Welt“ vom 26. April 2018 „Alarm aus Bayern“: „Während sich der Ein-Welt-Laden-Glauben der evangelischen Kirche politisch im regenbogenfarbenen Gendernebel langsam aber sicher auflöst, fühlt man sich auf katholischer Seite zunehmend bemüßigt, gutmenschelnd gestrandete Boote in Gotteshäuser zu schleppen oder mal das Licht ausmachen, wenn die Falschen vorbeilaufen. Längst hat die Kirche zu allem eine Meinung, und selbst traditionell Kirchenferne nötigen uns ständig Kaffee-satzlesend ihr halbgares Glaubenswissen auf, welches Verhalten und welche Gesinnung man als Christ zu haben habe, weil alles andere nämlich unchristlich sei.“

 

September 2018. Rom. Robert Kardinal Sarah (Guinea. Westafrika): "Europa ist ohne Identität, Tradition und Kultur dem Untergang geweiht." Lesenswert sein Buch „Gott oder nichts“ mit dem Vorwort von Kurien-Erzbischof Georg Gänswein, enger Mitarbeiter von Papst Franziskus.

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Beten aber wie? Das beschreibt der nachstehende Artikel im Catholic Herald anschaulich.“How Adoration can rescue the ChurchThe call to adore the Lord is an antidote to the noise of the world and the Church's most powerful weapon.“ Wie die Anbetung die Kirche retten kann. http://catholicherald.co.uk/issues/june-29th-2018/how-adoration-can-rescue-the-church/

GLAUBEN UND WISSEN

Theologische Diskurse in der katholischen Kirche - gestern und heute

Die Diskussionen von heute sind alle schon vor mehreren Jahrhunderten geführt worden - mit vielfach identischen Fragestellungen und Ergebnissen: zum Vaterunser, zum Glaubensbekenntnis, zu den 10 Geboten, zu den 7 Sakramenten (Beichte, Firmung, etc.), zu den Tugenden, zur Erbsünde, zu den Haupt- und lässlichen Sünden, zur Hölle, zum Purgatorium (Fegfeuer), zu den evangelischen Räten, aber auch zum Ave Maria und zum Ablauf der Heiligen Messe, der heiligen Eucharistie (Verwandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu Christi),  etc..

 

Vorbemerkungen

zum Großen Katechismus des 16. Jahrhunderts

Vor 400 Jahren hat der heilige Robert Bellarmin (1542-1621, Theologe, Kardinal, Jesuit) seinen großen Katechismus vorgelegt  - bekannt geworden als „Das berühmte goldene katechetische Buch“, das er 1597/1598 auf Wunsch von Papst Clemens VIII. verfasst hat. Es gilt unter Kennern nach wie vor als die vielleicht beste und fasslichste Zusammenfassung der klassischen Lehre und Theologie der katholischen Kirche. Die begriffliche Genauigkeit verdankt es vor allem Thomas von Aquin. In die Geschichte eingegangen ist der Protagonist auch und gerade wegen seines mit Galileo Galilei geführten Disputs.

Zurück zum Großen Katechismus. Der Kirchenlehrer hält sich mit persönlichen Aussagen völlig zurück. Er schöpft aus der Heiligen Schrift und den Kirchenvätern - mit relevanten Bibelstellen und entsprechenden Zitaten der Kirchenväter der ersten christlichen Jahrhunderte.

Zwischenfazit. Genau das macht die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche aus: ihre Lehre und Theologie fußt auch und gerade auf der Tradition. Anspruchsvoll und herausfordernd. Quelle: Buch Robert Bellarmin – Ausführliche Erklärung des christlichen Glaubens. Für den heutigen Gebrauch übersetzt und aufbereitet von Prof. Andreas Wollbold, 2013, Echter Verlag. Ich kann jedem, der Glauben und Wissen zusammenführen will, nur empfehlen, sich dieses Buch (172 S.) zu besorgen - auch heute aktuell.

   

Beispiel: Sechste Vaterunser-Bitte

 „und führe uns nicht in Versuchung“

Fragender: „Das scheint doch zu bedeuten, dass Gott die Menschen normalerweise in Versuchung führt und wir ihn nun darum bitten, dass er es nicht tut.“

Der Kardinal erklärt zunächst die Redeweise der Heiligen Schrift (in sie sollten wir uns erstmal hineinversetzen) und fährt dann fort: „Es bedeutet nichts anderes, als dass er (Gott) zulässt, dass jemand versucht wird…. Und wir bitten Gott darum, es nicht zuzulassen, dass wir von dieser Versuchung zu Boden gestreckt werden…“

 

Die von ihm zitierten Zeugen, also zum Beispiel die Kirchenväter Ambrosius von Mailand, Cyprian von Karthago, Johannes Chrysostomos,  Gregor von Nyssa, Cyrill von Jerusalem, Hilarius  von Potiers ,

Hieronymus und Augustinus von Hippo, stützen diese Theologie/Kirchenlehre  – immer ausgehend vom Neuen Testament mit dem Jakobusbrief 1,13-15.

Begründung Gregor von Nyssa (beispielhaft): „Da die Welt im Argen liegt, die Dinge der Welt aber die Anlässe zu Versuchungen bieten, so fleht, wer bittet, vor dem Bösen beschützt zu werden, gut und passend zugleich, er möge frei von Versuchungen bleiben.“ 

 

Papst Benedikt XVI. - Unser Glaube und die Vernunft

Die Regensburger Rede - eine Ermutigung für unseren Glauben. Ansprache an der Universität Regensburg am 12.09.2008. "Der kirchliche Glaube hat immer daran festgehalten, dass es zwischen Gott und uns, zwischen seinem ewigen Schöpfergeist und unserer geschaffenen Vernunft eine wirkliche Analogie gibt." St. Benno-Verlag, Leipzig.

Mai 2018. Was unterscheidet die "Katholikentage" in Lourdes vom Katholikentag in Münster?

Lourdes: tiefgläubige (junge) Katholiken. Gelebte Caritas.      Münster: Selbstprotestantierung. Forderung von Frauen-Priesterweihe,  Segnung der Homo-Ehen, Wegfall des Zölibats. 

Münster

Politiker dominieren, mischen sich in Glaubensinhalte ein. Der Beifall der Anwesenden war ihnen sicher.

Nachstehend die beliebtesten Politiker-Themen; formuliert von Bundespräsident Walter Steinmeyer, Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann, SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Katrin Göring-Eckardt - Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn, CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Landwirtschaftsministierin Julia Klöckner, und viele andere mehr:

  • Gemeinsames Abendmahl
  • Aufhebung des Zölibats
  • Frauenpriestertum *)
  • Segnung von Homoehen

Alles Themen, die von den Evangelischen schon praktiziert werden. Was hat`s denen gebracht? Nichts. Immer weniger besuchen die sonntäglichen Gottesdienste:4-5%. Bei den Katholiken sind es durchschnittlich immerhin noch 10-12%. Frau Merkel übrigens nutzte das Forum, um ihre Außenpolitik darzustellen.

 

Mehrere TeilnehmerInnen, so das Fernsehen am 11. Mai, beklagten den Rückgang der Priesterweihen, den Rückgang der Gottesdienstbesucher, beklagten die älteren immer noch bestimmenden Herren (gemeint sind die Kleriker) der Kirche.

Sie übersehen dabei, dass sie mit ihrer dem veröffentlichten Mainstream geschuldeten liberalen Auffassung von Katholizität:  alles ist relativ, Ablehnung der Volksfrömmigkeit, Vernachlässigung der Marienfrömmigkeit und Rosenkranzgebetes, der Beichte, etc. - selbst zu dieser sich mehr denn je verschärfenden Lage beitragen.

Sie klatschten und johlten, als Dr. Eckart von Hirschhausen (TV-bekannt) deklamierte, er hätte auch als Protestant Anspruch auf die Oblate, seine Frau sei ja katholisch, sie bezahlten Kirchensteuer und von daher müsse auch  erzum Abendmahl gehen können. Später hat er sich dann für diese Worte entschuldigt.

Es wird nicht mehr lange dauern und wir in der katholischen Kirche sprechen nicht mehr von der heiligen Kommunion, sondern lassen jeden Menschen zum Abendmahl gehen, der gerade will. Ich hoffe, der Papst wird irgendwann die Kurve kriegen und dem Treiben ein Ende bereiten: die Katholische Kirche ist die einzige relevante Institution, die nicht demokratisch organisiert ist. Sie ist von Jesus Christus gestiftet.  

 

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer wollte Priesterin werden, so ihre Aussage in einem Interview mit Christ & Welt, der Beilage von Die Zeit:   “I wish that the priestly ordination [of women] would come,” she told Christ & Welt, a supplement of Die Zeit, a German newspaper. She said she could have imagined herself as a priest, but knew it was impossible.

"Ich wünschte, dass die Priesterweihe [der Frauen] kommen würde", sagte sie zu Christ & Welt, einer Beilage der deutschen Zeitung "Die Zeit". Sie sagte, sie hätte sich selbst als Priesterin vorstellen können, aber sie wusste, dass es unmöglich war. Quelle:

http://www.catholicherald.co.uk/news/2018/05/10/catholic-politician-touted-as-germanys-next-leader-says-women-should-be-ordained-as-priests/

 

BISCHOF BODE ZUR FRAUEN-PRIESTERWEIHE

Bischof Franz-Josef Bode aus Osnabrück hat seine eigene Sicht, über Lehramt und Konzilien hinaus. So hat er bereits 2010 in einem Debattenbeitrag in einer Frankfurter Zeitung wie folgt geäußerte, und er bezog sich dabei auf das Schreiben „Ordinatio Sacerdolis“ von Papst Johannes Paul II. aus 1994, in dem dieser das endgültige Nein der Kirche zur Frauenweihe festlegte.

"Ich betrachte das römische Nein zum Priestertum der Frau als bindend. Ich verweise aber auch auf die Erfahrung der Kirche: Streitfragen, die über lange Zeit nicht zur Ruhe kommen, bekommen eine eigene theologische Qualität. Hier steckt in der Tradition selbst eine verändernde Kraft, die zu neuen Einsichten führen kann." Quellen: http://www.kath.net/news/27468 vom 21. Juli 2019 und „Die Tagespost“ vom 7. Juni 2018.

Lourdes

Hunderte freiwillige HelferInnen in Lourdes im Einsatz

…. für die Kranken und Behinderten. Als Lohn winkt ihnen das Lächeln der Betreuten. Warum sie das alles tun? Bitte schlagen Sie nach auf meiner Webseite Marien-Wallfahrtsorte am Camino.

 

Anfang Mai 2018 trafen sich die Repräsentanten des Malteserordens, von der neu gewählten Führung bis zum (letzten) Freiwilligen. Für den ersten Überblick über die caritativen Ziele des katholischen Ordens genügt der Blick auf die entsprechende Wikipediaseite (https://de.wikipedia.org/wiki/Souver%C3%A4ner_Malteserorden).

Eine gigantische Demonstration der Caritas, der Hilfsbereitschaft, der katholischen Gläubigkeit. Die meisten HelferInnen müssen für ihre Kosten, ob Flug und/oder Unterkunft selbst aufkommen.

 

Sie komplettierten die abertausend tiefgläubigen, vor allem jungen Katholiken von allen Kontinenten der Erde, aus Afrika, Süd-Amerika, Asien (vor allem aus Indien), Australien, Nord-Amerika (vor allem aus den USA), aus Europa (vor allem Franzosen, Italiener, Spanier, Portugiesen, Engländer, Iren, Holland, Polen, etc.), die hier zusammenkamen, um gemeinsam in allen Sprachen der Gottesmutter und Jungfrau Maria und der heiligen Bernadette zu gedenken: an der Grotte, in den nachmittäglichen und abendlichen Prozessionen, in den Bädern, vor den Kerzen, auf dem Kreuzweg hoch hinauf (wir sahen zwei junge, elegant gekleidete Frauen den ganzen Weg barfuß gehend), während der vielen Gottesdienste / Heiligen Messen in den Kathedralen und Kirchen des Sanctuariums von Lourdes.

 

Die Deutschen sind in Lourdes nicht mehr so stark vertreten. Gut zu beobachten während des deutschsprachigen Gottesdienstes am 4. Mai. Weniger als ein Dutzend Gläubige dürften es gewesen sein. Sei`s drum. Ich hatte wie in 2014 die Ehre, die Fürbitten vorzutragen. Ausgesucht vom Zelebrant, dem zur Seite zwei weitere Priester am Altar standen.

 

Solange europäische Marien-Wallfahrtsorte wie Lourdes und Fatima diesen Zuspruch erfahren, solange junge Leute und junge Familien andächtig beten, ist mir nicht bange um die eine, heilige, katholische und apostolischen Kirche. Möge ihr Einfluss auch in Teilen Europas (Deutschland) schwinden, das Evangelium verbreitet sich umso mehr auf den prosperierenden Kontinenten Asiens und Afrika.

Nachstehend einige Fotos von der Nachmittagsprozession am 5. Mai 2018 um 16:00h. Zig Priester, Bischöfe, Kardinäle, Hunderte Ordensleute incl. die der Malteser, Tausende Gläubige ehrten mit ihrem Erscheinen, ihrem Dabeisein die Kranken und Behinderten. Abends dann die übliche Prozession, in welcher die Gläubigen im Vordergrund standen. Der Baldachin wurde jetzt nicht mehr von den Maltesern sondern von jungen Frauen getragen. 

Für die Fotos bitte den Menüpunkt JAKOBSWEGE.GESTERN UND HEUTE anklicken. Marienwallfahrtsorte am Weg.

Mai 2018. Was Papst Franziskus von den Priestern erwartet. Beichte abnehmen...

Franziskus besucht Pfarreien, hört Beichten…

Die Menschen mit Gott in der Beichte versöhnen, weitere Sakramente feiern und spenden, und die Herde mit klarer Ansage von der Verwirrung und Lüge befreien, die weltliche Filme und Fernsehen als "Liebe" verkaufen: Papst Franziskus hat am Sonntag persönlich in einer römischen Pfarrei vorgemacht, was er von katholischen Priestern erwartet. 

https://de.catholicnewsagency.com/story/papst-besucht-pfarrei-hort-beichten-klart-uber-falsches-verstandnis-von-liebe-auf-3163?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=weekly_newsletter

 

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Juli 2018. Der Pontifex über die Mission:

Nicht im eigenen Auftrag, sondern "als Gesandter der Kirche, die von Christus selbst ein Mandat bekommen hat" sind alle Getauften - nicht nur etwa Priester - zur Verkündigung berufen, so der Pontifex beim traditionellen Mittagsgebet auf dem Petersplatz. (…) Pfarreien sollen nicht Büros sein, sondern missionarische Orte"

2018. Die geheime Geschichte der Christentums

Buchempfehlung: Der Skandal der Skandale von Manfred Lütz

Diplom-Theologe, Chefarzt, Verfasser mehrerer Bestseller.  Erzählt auf der Basis des heutigen Stands der Wissenschaft.

 

  • Taugt das Christentum noch als geistiges Fundament Europas?
  • Was ist dran an all den Skandalen des Christentums?
  • Kreuzzüge?
  • Hexenverbrennungen?
  • Päpstin Johanna?
  • Die Wahrheit über die Inquisition:  Dazu der agnostische Historiker Peter Goodman:"Das Heilige Offizium verfuhr in seiner unmittelbaren Einflusssphäre weit milder als die weltlichen Mächte."  
  • Über die schwarze Legende.
  • Über die Abschaffung der Sklaverei.
  • Über Christen und Juden, et ecetera.
  • Toleranz: eine christliche Erfindung. Augustinus (4. Jh.) und Thomas von Aquin (13. Jh.) unterschieden schon damals zwischen Sünde und Sünder.                                                      

 

Erschienen 2018 im Verlag Herder, Freiburg.

Bucheinband: "Glückwunsch zu dieser gewaltigen Leistung, die viele Leser verdient, Christen wie Nichtchristen." - Prof. Dr. Dr. Heinz Schilling, Neuzeit-Historiker.

 

vgl. Menü-Hauptpunkt ÜBER UNS > RELIGIÖSES > GESCHICHTLICHES NEU BEWERTET. 

16.02.18. Frühmesse des Papstes: „Wie behandle ich meine Angestellten?“

Soutane. Warum sich geweihte Priester in der Öffentlichkeit nicht mehr zu erkennen geben.

In Indien, wo es zuweilen Mut erfordert, sich zum Christentum zu bekennen, ist der Priesterkragen Pflicht. In England wird er abwertend als Hundehalsband bezeichnet. 

Nur wenige Priester sind am Priesterkragen zu erkennen, fast keiner trägt mehr die Soutane, in Norddeutschland sowieso nicht. Für mich ganz eindeutig ein Ergebnis des Zweiten Vatikanischen Konzils 1962/65. 

Nicht so in Indien. Hier ist es Pflicht, die Soutane zu tragen, mindestens aber den Priesterkragen anzulegen: Sonst würde uns ja keiner als Priester erkennen, so ein indischer Priester mir gegenüber am 3. Mai 2018 in Lourdes.

 

Irgendwann in Bremen im Herbst 2017: Per Zufall gerate ich in eine heilige Messe;  offensichtlich die Feier einer Gemeinschaft. Kurz nach der Beendigung des Gottesdienstes sehe ich den Priester, den Zelebranten hörbar schwatzend vom Altarraum dem Ausgang zustreben; angezogen mit einem grellfarbigen Sakko mit buntem Oberhemd und noch grellerer Krawatte. Irgendwie bezeichnend, oder?

Oktober / November 2016                          Deutsche Bischöfe verstecken ihr Brustkreuz

Deutsche Bischöfe versteckten ihr Brustkreuz bei ihrem Besuch der Al-Aksa Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem. Aus Respekt vor den Muslimen, so hieß es. Dazu Kardinal Walter Brandmüller im Focus 46/2016: Ist Houellebecqs Horrorvision "Unterwerfung" schon heute wahr? 

Houellebecqs hatte in 2015 einen Bestseller geschrieben, der sehr eindrücklich beschreibt, wie der Islam "Frankreich übernimmt" - ausgehend von den Eliten des Landes, die sich willfährig unterwerfen.

Übrigens: Papst Benedikt XVI. wie Papst Franziskus haben ihr Brustkreuz bei ihren Besuchen in Jerusalem nicht versteckt.

 

Der englische Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton (1874 - 1936) sagte richtigerweise: "Die katholische Kirche ist die einzige Institution, die den Menschen vor der Sklaverei bewahrt, ein Kind seiner Zeit zu sein."