MOSEL-CAMINO

VON KOBLENZ ÜBER MARIA ENGELPORT NACH TRIER

Einstimmung

Der Mosel-Camino ist mit seinen 160 Kilometern relativ überschaubar. Er startet in Koblenz-Stolzenfels, führt an der Mosel entlang über Hatzenport, Burg Eltz, Treis-Karden, Kloster Marien Engelport, Traben-Trabach und Bernkastel-Kues nach Trier zur Benediktinerabtei St. Matthias, dem Ort, an dem seit dem 12. Jahrhundert das Grab des Apostels Matthias verehrt wird. 

 

Im Zentrum der Stadt bietet sich der Schwenk zum Trierer Dom St. Peter an mit der angrenzenden Liebfrauenkirche und der wenige Meter entfernt befindlichen Basilika Kaiser Konstantin des Großen. Seine Mutter Helena war hier gleichermaßen verwurzelt. Die Porta Nigra ist ein Wahrzeichen der von den Römern gegründeten Stadt.

 

Zum Camino die Webseite http://www.mosel-camino.info/ aufschlagen.

Was erwartet den Mosel-Pilger?

Romantische Weindörfer, Wallfahrtsorte, Klosterkirchen und Kapellen, mittelalterliche Burgen, idyllische Wanderwege, zum Beispiel die von Treis-Karden via Kloster Maria Engelport nach Beilstein.

 

Im Kloster Maria Engelport

beheimatet sind die Anbetungsschwestern (Durchschnittsalter A.D. 2019: 33 Jahre) und die Kanoniker des Instituts Christus König und Hohepriester (auch im Schnitt nicht viel älter). Sie lesen/zelebrieren prinzipiell die überlieferte Traditionelle Messe aller Zeiten (lateinisch / deutsch). Das sonntägliche Choral-Hochamt ist - im wohlverstandenen Sinn - ein Hochgenuß - von erhabener Schönheit zur Ehre Gottes. Erleben Sie es selbst. Sie werden begeistert sein.

Leider ist die Kirche bis ca. Ostern 2022 wegen Renovierungsarbeiten nicht zugänglich; der zu einer Kapelle umgebaute Konferenzraum tut es auch.

Eindrücke 2019.21

Abschnitt Treis-Karden via Kloster Maria Engelport

Richtung Beilstein.

 

An jenem traumhaft schönen Tag war außer uns kein Wanderer / Pilger auf diesem Abschnitt zu sehen. Die absolute Ruhe im "Märchenwald" tat gut, nur ab und zu Vogelgeschwitscher, gelegentliche, schweißtreibende Steigungen inbegriffen. Während des mehrtägigen Aufenthaltes sahen wir lediglich eine größere Pilgergruppe, die auch im Kloster übernachteten.

 

Der Aufenthalt in 2021, 2020 wegen der Epidemie geschlossen, bestätigte den Eindruck von 2019, wie ehedem besuchten viele junge Familien das Kloster.