Rom. Petersdom. Jesus Christus begleitet von den Aposteln. Gedenktafel des Hl. Papstes Pius X.

AKTUELLES AUS KIRCHE UND GESELLSCHAFT

Einführung

In unregelmäßigen Abständen informiere ich über Themen aus Kirche, Gesellschaft und Politik. Voltaire wird folgender Satz zugeschrieben: „Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“ Dieser Anspruch scheint heute obsolet zu sein: Jede wertorientierte, konservative Haltung zu Ehe, Familie und Lebensschutz wird vielfach als rechtsradikal stigmatisiert. Viele Redakteure glauben darüberhinaus, einem Meinungsbildungsauftrag nachkommen zu müssen. Der Informationsauftrag bleibt auf der Strecke.  Veröffentlichte und öffentliche Meinung differieren seit langem. Die Medienvertreter präferieren mehrheitlich die Grünen lt. Spiegel Online bei den Bundestagswahlen 2005 mit 35,5%. Tatsächliches Ergebnis: 8,9%. Viel geändert hat sich seit dem nicht.  

Wer glaubt, bei den Diskussionen innerhalb der katholischen Weltkirche handelte es sich um Neues, der irrt. Liberale, konservative und/oder traditionsbewusste Katholiken diskutierten schon immer - auch über den Papst. Wer glaubt, wir lebten in einem besonders schwierigen Zeitalter, der irrt gleichermaßen. Bischof Augustinus von Hippo, einer der größten Kirchenlehrer, sprach dieses Thema bereits im 5. Jahrhundert an.  

Zu den Erneuerern der Kirche (u.a. Papst Franziskus) vgl. den Anhang1

Glauben und Beten

Juni 2018. Wie? Das beschreibt der nachstehende Artikel im Catholic Herald anschaulich.“How Adoration can rescue the ChurchThe call to adore the Lord is an antidote to the noise of the world and the Church's most powerful weapon.“ Wie die Anbetung die Kirche retten kann. http://catholicherald.co.uk/issues/june-29th-2018/how-adoration-can-rescue-the-church/

Christenverfolgung in Ägypten

Rückblick 1. Januar 2011. Terroranschlag auf Kopten-Kirche St. Markus / St. Petrus in Alexandria/Ägypten. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy sprach von einer religiösen Säuberung. Doch als Papst Benedikt XVI. in seiner Neujahrsansprache vor dem diplomatischen Corps am 10. Januar 2011 den Anschlag beklagt, schlägt ihm eine Welle der Empörung entgegen. Mehr .... 

 

03.08.2018. Jesuiterpater Samir Khalil Samir: Ägypten: Staat ist machtlos gegen Diskriminierung von Christen. Quelle: kath.net. Mehr ....

Buchempfehlung: Die Benedikt-Option

Von Rod Dreher, US-Amerikaner. fe-medienverlag, 2018. 88353 Kißlegg.

Strategie für Christen in einer post-christlichen Gesellschaft.

S. 290: "Campus Pride" (LGBT) setzte 100 christliche Hochschulen auf eine "Liste der Schande." 

 

https://de.catholicnewsagency.com/article/benedikt-uber-benedikt-und-die-benedikt-option-eine-brisante-lektion-fur-heute-0325.

Rod Dreher`s The Benedict Option has been making waves in catholic circles this year: More..... 

GEHT VON DEUTSCHLAND WIEDER EINE KIRCHENSPALTUNG AUS?

500 Jahre nach dem Abendländischen Schisma durch Martin Luther droht mit der Orientierungshilfe der DBK ein neues Schisma. Die offene Kirchenspaltung ist schon da. 

Quelle: kathnews.de .......

 

WAS SAGT DER PAPST? 

JETZT KOMMUNION FÜR ALLE IN DEUTSCHLAND?

Deutsche Bischöfe aus Bamberg, Hamburg, Magdenbrg, Osnabrück, Paderborn, Würzburg setzen sich über den Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) hinweg: Glaubensinhalte zählen nicht mehr. Mt 7,15-20. 

Juli 2018. Jetzt auch Bischof Fürst von Rottenburg-Stuttgart. 

 

August 2018. Priesterbruderschaft ist besorgt, sprich von Chaos.....

 

04.07.2018. Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg lässt nichtkatholische Partner gemischtkonfessioneller Ehen in Einzelfällen zur Kommunion zu. 

https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2018-07/kommunion-eucharistie-oekumene-bischoefe-bedingung-protestanten.html

 

03.07.2018. Der Erzbischof von Paderborn hat seine Priester ermächtigt, unter bestimmten Umständen den Protestanten die Kommunion zu geben

http://catholicherald.co.uk/news/2018/07/03/german-archbishop-approves-communion-for-protestant-spouses-in-individual-cases/

 

02.07.18. Kardinal Gerhard Ludwig Müller: "Wir erleben die Bekehrung zur Welt statt zu Gott. Eine Gruppe von deutschen Bischöfen mit ihrem Vorsitzenden sieht sich als Trendsetter der katholischen Kirche auf dem Weg in die Moderne."

https://www.katholisches.info/2018/07/kardinal-mueller-kirche-erlebt-eklatanten-prozess-der-protestantisierung/

vgl. auch Artikel in www.summorum.pontificum.de am 28.06.18. Vom verdeckten zum offenen Schisma.

 

Juni 2018. Zwei Pfarrer aus dem Bistum Magdeburg geben Orientierungshilfe für den Empfang der heiligen Kommunion entsprechend den vom päpstlichen Lehramt und dem geltenden Kirchenrecht vorgegebenen Voraussetzungen! Ob das die o.g. Bischöfe gefreut hat? Quelle: kathnews.de  http://www.kathnews.de/pfarrer-regagieren-auf-orientierungshilfe-der-dbk

Söders Kreuz

Mai 2018. Erzbischof Gänsweinenger Mitarbeiter von Papst Franziskus, lobt in einem "Stern"-Interview Söders Kreuz-Erlass, kritisiert Kardinal Marx, spricht über den Zölibat. Mehr....

 

Mai 2018. Spiegel-Autor Jan Fleischhauer wirft Kardinal Marx Doppelmoral vor. "Dabei tut niemand mehr für die Politisierung ihrer Kirche als die Deutsche Bischofskonferenz." Mehr ....

 

Mai 2018. Ein bayerischer Konstantin? Prof. Ludger Schwienhorst-Schönberger, Uni Wien

 

29.04.2018. Kardinal Marx kritisiert Söders Kreuz-Anordnung       Im Herbst 2016 hatte der Kardinal noch sein Brustkreuz auf dem Jerusalemer Tempelberg versteckt 

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10496061-markus-soeder-kardinal-marx-kritisiert-soeders-kreuz-anordnung

 

Anstatt sich zunächst einmal zu freuen, dass ein christlicher orientierter Politiker Deutschlands/Bayerns zum Kreuz steht und das auch sichtbar machen will, fällt dem Kardinal nichts Besseres ein, als den Ministerpräsident Söder heftigst zu kritisieren. Sein "Zwilling" Landesbischof Bedford-Strohm von der evangelischen Seite komplettierte das Ganze. 

 

Zur Erinnerung. Im Herbst 2016 versteckte Kardinal Marx, zusammen mit seinen bischöflichen evangelischen Mitbrüdern und             

-schwestern, sein Brustkreuz bei seinem Besuch der moslemischen Al-Aksa Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem (bitte auf dieser Seite bis zum Ende durchscrollen).

In vielen evangelischen Kirchen gibt es schon kein Kruzifix mehr (Kreuz mit Corpus). In der „chrismon“-Ausgabe 05.2018 der evangelischen Kirche wird ein Buch beworben, in welchem der Autor u.a. einem Islamprofessor die Frage stellt, was man denn tun muss, um Muslim zu werden.

Katholische Kirche heute in Deutschland

Müde und träge. Glaubengewissenheiten geschwunden. 

Warum wehren wir uns nicht? Warum stehen wir nicht zu unserem Christentum? Warum konnte der Relativismus um sich greifen? Warum reden wir ständig, geradezu zwanghaft, von der Ökumene, Stichwort: Kommunion für Alle, diskutieren aber mit der Gegenseite nicht auf Augenhöhe? Letztere treten zumeist sehr selbstbewußt auf. Fehlt uns etwa das rechte Verständnis oder wissen wir einfach zu wenig von unserem schönen in der Tradition von über 2000 Jahren eingebetteten katholischen Glauben. Dem kann abgeholfen werden:  

 

Menüpunkt RELIGIOSITÄT. KATHOLIZITÄT

Webseite: MESSE ALLER ZEITEN

 

GLAUBE SCHWINDET

Nur noch eine Minderheit der deutschen Gläubigen, Katholiken wie Protestanten, glaubt an die Trinität, an das personale Gottesbild mit Gottvater, Gottessohn Jesus Christus, und dem Heiligen Geist. Wer mehr von der Dreifaltigkeit wissen will, schlage bitte nach unter dem Menüpunkt WIR. KATHOLISCHES. HISTORISCHES < Religiöses. Katholizität > Frühmittelalterliche Theologie. Iberische Bischöfe zum Zölibat und zur Trinität.

 

Martin Lohmann hat schon recht, wenn er in seinem in der "Die Tagespost" am 19. Juli 2018 erschienenen Artikel "Gotte Werk oder Runder Tisch" die Leser fragt:

"Wie hältst Du es mit der heiligen Messe, mit dem Altarssakrament der realen Präsenz des Herrn - und mit im besten Sinne frommen Priestern?"

Wer das abtue, sei mitverantwortlich dafür, dass die Kirche Gottes von innen ausgehöhlt werde durch ein neues Heidentum aus dem Raum der Kirche selbst. Just so, wie es Joseph Ratzinger schon in 1958 formulierte und später dann als Papst ergänzend deklamierte, dass in erster Linie die Kirche nicht von außen sondern auch und gerade von innen her angegriffen werde.

   

Warum wehrten wir uns Katholiken nicht, als eben jener Papst Benedikt XVI. nicht nur einmal von den deutschen Medien ins Lächerliche gezogen wurde? Warum lassen wir es zu, daß die weltweiten Christenverfolgungen nicht nur nicht thematisiert - sondern verschämt unter den Teppich gekehrt werden? Von den Gemeindepfarrern, von den Diözesanbischöfen!  Es paßt offensichtlich nicht in das Bild einer liberalen Kirche, wie es dem veröffentlichten Mainstream vorschwebt.

 

„Kirche in Not“ berichtet über die weltweite Situation verfolgter Christen. Nur ein Beispiel: https://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2018/06-29-nigeria-droht-ein-voelkermord

 

BISCHÖFE LEGEN KREUZ AB

Zuletzt hinterließ das evangelisch-katholische Bischofsduo Bedford-Strohm und Marx seine deutschen Restgläubigen fassungslos zurück, als es im November 2016 auf Besuch im Heiligen Land am Felsendom von Jerusalem seine Brust-Kreuze vorsorglich abnahm. Wohl aus Rücksicht vor den muslimischen Gastgebern. Eine Unterwerfungsgeste. Unten mehr.

 

ENTCHRISTLICHUNG EUROPAS

Papst em. Benedikt XVI.: im Mai 2014: "Der Westen negiert seine christliche Grundlage und kehrt sich gegen sie." Quelle: Catholicnewsagency.  Mehr .....

 

Wir haben es also mit einer grassierenden Entchristlichung zu tun und mit deutschen Bischöfen, die sich bemüßigt fühlen (das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken ist auch immer dabei), sich zu allen politischen Themen zu äußern, ihren Senf dazugeben, beim Verteidigen ihres eigenen Glaubens lieber in wohltuender Deckung bleiben. Wann zuletzt hat ein Bischof an einer Talkrunde im deutschen Fernsehen teilgenommen?  Die Christenverfolgung angesprochen? Auch diejenige in sublimer Form in Deutschland? Ja, sie gibt es!

 

KLERUS FOLGT MAINSTREAM 

Nachstehend zwei Sätze aus Birgit Kelles Kommentar in der „Welt“ vom 26. April 2018 „Alarm aus Bayern“: „Während sich der Ein-Welt-Laden-Glauben der evangelischen Kirche politisch im regenbogenfarbenen Gendernebel langsam aber sicher auflöst, fühlt man sich auf katholischer Seite zunehmend bemüßigt, gutmenschelnd gestrandete Boote in Gotteshäuser zu schleppen oder mal das Licht ausmachen, wenn die Falschen vorbeilaufen. Längst hat die Kirche zu allem eine Meinung, und selbst traditionell Kirchenferne nötigen uns ständig Kaffee-satzlesend ihr halbgares Glaubenswissen auf, welches Verhalten und welche Gesinnung man als Christ zu haben habe, weil alles andere nämlich unchristlich sei.“

GLAUBEN UND WISSEN

Theologische Diskurse in der katholischen Kirche - gestern und heute

Die Diskussionen von heute sind alle schon vor mehreren Jahrhunderten geführt worden - mit vielfach identischen Fragestellungen und Ergebnissen: zum Vaterunser, zum Glaubensbekenntnis, zu den 10 Geboten, zu den 7 Sakramenten (Beichte, Firmung, etc.), zu den Tugenden, zur Erbsünde, zu den Haupt- und lässlichen Sünden, zur Hölle, zum Purgatorium (Fegfeuer), zu den evangelischen Räten, aber auch zum Ave Maria und zum Ablauf der Heiligen Messe, der heiligen Eucharistie (Verwandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu Christi),  etc..

 

Vorbemerkungen

zum Großen Katechismus des 16. Jahrhunderts

Vor 400 Jahren hat der heilige Robert Bellarmin (1542-1621, Theologe, Kardinal, Jesuit) seinen großen Katechismus vorgelegt  - bekannt geworden als „Das berühmte goldene katechetische Buch“, das er 1597/1598 auf Wunsch von Papst Clemens VIII. verfasst hat. Es gilt unter Kennern nach wie vor als die vielleicht beste und fasslichste Zusammenfassung der klassischen Lehre und Theologie der katholischen Kirche. Die begriffliche Genauigkeit verdankt es vor allem Thomas von Aquin. In die Geschichte eingegangen ist der Protagonist auch und gerade wegen seines mit Galileo Galilei geführten Disputs.

Zurück zum Großen Katechismus. Der Kirchenlehrer hält sich mit persönlichen Aussagen völlig zurück. Er schöpft aus der Heiligen Schrift und den Kirchenvätern - mit relevanten Bibelstellen und entsprechenden Zitaten der Kirchenväter der ersten christlichen Jahrhunderte.

Zwischenfazit. Genau das macht die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche aus: ihre Lehre und Theologie fußt auch und gerade auf der Tradition. Anspruchsvoll und herausfordernd. Quelle: Buch Robert Bellarmin – Ausführliche Erklärung des christlichen Glaubens. Für den heutigen Gebrauch übersetzt und aufbereitet von Prof. Andreas Wollbold, 2013, Echter Verlag. Ich kann jedem, der Glauben und Wissen zusammenführen will, nur empfehlen, sich dieses Buch (172 S.) zu besorgen - auch heute aktuell.

   

Beispiel: Sechste Vaterunser-Bitte

 „und führe uns nicht in Versuchung“

Fragender: „Das scheint doch zu bedeuten, dass Gott die Menschen normalerweise in Versuchung führt und wir ihn nun darum bitten, dass er es nicht tut.“

Der Kardinal erklärt zunächst die Redeweise der Heiligen Schrift (in sie sollten wir uns erstmal hineinversetzen) und fährt dann fort: „Es bedeutet nichts anderes, als dass er (Gott) zulässt, dass jemand versucht wird…. Und wir bitten Gott darum, es nicht zuzulassen, dass wir von dieser Versuchung zu Boden gestreckt werden…“

 

Die von ihm zitierten Zeugen, also zum Beispiel die Kirchenväter Ambrosius von Mailand, Cyprian von Karthago, Johannes Chrysostomos,  Gregor von Nyssa, Cyrill von Jerusalem, Hilarius  von Potiers ,

Hieronymus und Augustinus von Hippo, stützen diese Theologie/Kirchenlehre  – immer ausgehend vom Neuen Testament mit dem Jakobusbrief 1,13-15.

Begründung Gregor von Nyssa (beispielhaft): „Da die Welt im Argen liegt, die Dinge der Welt aber die Anlässe zu Versuchungen bieten, so fleht, wer bittet, vor dem Bösen beschützt zu werden, gut und passend zugleich, er möge frei von Versuchungen bleiben.“ 

 

Papst Benedikt XVI. - Unser Glaube und die Vernunft

Die Regensburger Rede - eine Ermutigung für unseren Glauben. Ansprache an der Universität Regensburg am 12.09.2008. "Der kirchliche Glaube hat immer daran festgehalten, dass es zwischen Gott und uns, zwischen seinem ewigen Schöpfergeist und unserer geschaffenen Vernunft eine wirkliche Analogie gibt." St. Benno-Verlag, Leipzig.

"Chrismon" über die katholische Kommunion 

Evangelische Zeitschrift bezeichnet katholische Kommunion als mittelalterliche Zauberei.

Mai 2017. Chrismon, Monatszeitschrift der EKD, Ausgabe 34/17. Burkhard Weitz bezeichnet hierin das katholische Verständnis von Eucharistie als mittelalterliche Zauberei. Was um alle Welt bewegt die deutschen Bischöfe, dass  Protestanten die heilige Kommunion empfangen dürfen?

Mai 2018. "Katholikentage" in Lourdes. Katholikentag in Münster? Was bleibt?

Lourdes: tiefgläubige (junge) Katholiken. Caritas.                             Münster: Selbstprotestantierung. Frauen-Priesterweihe. Segnung der Homo-Ehen. Wegfall des Zölibats. 

Münster

Politiker dominieren, mischen sich in Glaubensinhalte ein - und viele klatschten.

Beliebte Politiker-Themen von Bundespräsident Walter Steinmeyer, Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann, SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Katrin Göring-Eckardt - Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn, CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Landwirtschaftsministierin Julia Klöckner, und viele andere mehr:

  • Gemeinsames Abendmahl
  • Aufhebung des Zölibats
  • Frauenpriestertum *)
  • Segnung von Homoehen

Alles Themen, die von den Evangelischen schon praktiziert werden. Was hat`s denen gebracht? Nichts. Immer weniger besuchen die sonntäglichen Gottesdienste:4-5%. Bei den Katholiken sind es durchschnittlich immerhin noch 10-12%. Frau Merkel übrigens nutzte das Forum, um ihre Außenpolitik darzustellen.

 

Mehrere TeilnehmerInnen, so das Fernsehen am 11. Mai, beklagten den Rückgang der Priesterweihen, den Rückgang der Gottesdienstbesucher, beklagten die älteren immer noch bestimmenden Herren (gemeint sind die Kleriker) der Kirche.

Sie übersehen dabei, dass sie mit ihrer dem veröffentlichten Mainstream geschuldeten liberalen Auffassung von Katholizität:  alles ist relativ, Ablehnung der Volksfrömmigkeit, Vernachlässigung der Marienfrömmigkeit und Rosenkranzgebetes, der Beichte, etc. - selbst zu dieser sich mehr denn je verschärfenden Lage beitragen.

Sie klatschten und johlten, als Dr. Eckart von Hirschhausen (TV-bekannt) deklamierte, er hätte auch als Protestant Anspruch auf die Oblate, seine Frau sei ja katholisch, sie bezahlten Kirchensteuer und von daher müsse auch  erzum Abendmahl gehen können. Später hat er sich dann für diese Worte entschuldigt.

Es wird nicht mehr lange dauern und wir in der katholischen Kirche sprechen nicht mehr von der heiligen Kommunion, sondern lassen jeden Menschen zum Abendmahl gehen, der gerade will. Ich hoffe, der Papst wird irgendwann die Kurve kriegen und dem Treiben ein Ende bereiten: die Katholische Kirche ist die einzige relevante Institution, die nicht demokratisch organisiert ist. Sie ist von Jesus Christus gestiftet.  

 

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer wollte Priesterin werden, so ihre Aussage in einem Interview mit Christ & Welt, der Beilage von Die Zeit:   “I wish that the priestly ordination [of women] would come,” she told Christ & Welt, a supplement of Die Zeit, a German newspaper. She said she could have imagined herself as a priest, but knew it was impossible.

"Ich wünschte, dass die Priesterweihe [der Frauen] kommen würde", sagte sie zu Christ & Welt, einer Beilage der deutschen Zeitung "Die Zeit". Sie sagte, sie hätte sich selbst als Priesterin vorstellen können, aber sie wusste, dass es unmöglich war. Quelle:

http://www.catholicherald.co.uk/news/2018/05/10/catholic-politician-touted-as-germanys-next-leader-says-women-should-be-ordained-as-priests/

 

BISCHOF BODE ZUR PRIESTERWEIHE

Bischof Franz-Josef Bode aus Osnabrück hat seine eigene Sicht. Ihn interessiert offensichtlich nicht, was Lehramt und Konzilien sagen/entscheiden. So hat er bereits 2010 in einem Debattenbeitrag in einer Frankfurter Zeitung folgendes gesagt, und er bezog sich dabei auf das Schreiben „Ordinatio Sacerdolis“ von Papst Johannes Paul II. aus 1994, in dem dieser das endgültige Nein der Kirche zur Frauenweihe festlegte: "Ich betrachte das römische Nein zum Priestertum der Frau als bindend. Ich verweise aber auch auf die Erfahrung der Kirche: Streitfragen, die über lange Zeit nicht zur Ruhe kommen, bekommen eine eigene theologische Qualität. Hier steckt in der Tradition selbst eine verändernde Kraft, die zu neuen Einsichten führen kann." Quellen: http://www.kath.net/news/27468 vom 21. Juli 2019 und „Die Tagespost“ vom 7. Juni 2018.

 

Lourdes

Hunderte freiwillige HelferInnen in Lourdes im Einsatz

…. für die Kranken und Behinderten. Als Lohn winkt ihnen das Lächeln der Betreuten. Warum sie das alles tun? Bitte schlagen Sie nach auf meiner Webseite Marien-Wallfahrtsorte am Camino.

 

Man muss es mit eigenen Augen gesehen haben. Unsere Lourdes-Aufenthalte im Januar 2010 und September 2014 zeigten die Hilfsbereitschaft der vielen freiwilligen HelferInnen letztlich nur sehr unvollkommen.

 

Anfang Mai trafen sich die Repräsentanten des Malteserordens, von der neu gewählten Führung bis zum (letzten) Freiwilligen. Für den ersten Überblick über die caritativen Ziele des katholischen Ordens genügt der Blick auf die entsprechende Wikipediaseite (https://de.wikipedia.org/wiki/Souver%C3%A4ner_Malteserorden).

Eine gigantische Demonstration der Caritas, der Hilfsbereitschaft, der katholischen Gläubigkeit. Die meisten HelferInnen müssen für ihre Kosten, ob Flug und/oder Unterkunft selbst aufkommen.

 

Sie komplettierten die abertausend tiefgläubigen, vor allem jungen Katholiken von allen Kontinenten der Erde, aus Afrika, Süd-Amerika, Asien (vor allem aus Indien), Australien, Nord-Amerika (vor allem aus den USA), aus Europa (vor allem Franzosen, Italiener, Spanier, Portugiesen, Engländer, Iren, Holland, Polen, etc.), die hier zusammenkamen, um gemeinsam in allen Sprachen der Gottesmutter und Jungfrau Maria und der heiligen Bernadette zu gedenken: an der Grotte, in den nachmittäglichen und abendlichen Prozessionen, in den Bädern, vor den Kerzen, auf dem Kreuzweg hoch hinauf (wir sahen zwei junge, elegant gekleidete Frauen den ganzen Weg barfuß gehend), während der vielen Gottesdienste / Heiligen Messen in den Kathedralen und Kirchen des Sanctuariums von Lourdes.

 

Die Deutschen sind in Lourdes nicht mehr so stark vertreten. Gut zu beobachten während des deutschsprachigen Gottesdienstes am 4. Mai. Weniger als ein Dutzend Gläubige dürften es gewesen sein. Sei`s drum. Ich hatte wie in 2014 die Ehre, die Fürbitten vorzutragen. Ausgesucht vom Zelebrant, dem zur Seite zwei weitere Priester am Altar standen.

 

Solange europäische Marien-Wallfahrtsorte wie Lourdes und Fatima diesen Zuspruch erfahren, solange junge Leute und junge Familien andächtig beten, ist mir nicht bange um die eine, heilige, katholische und apostolischen Kirche. Möge ihr Einfluss auch in Teilen Europas (Deutschland) schwinden, das Evangelium verbreitet sich umso mehr auf den prosperierenden Kontinenten Asiens und Afrika.

Nachstehend einige Fotos von der Nachmittagsprozession am 5. Mai 2018 um 16:00h. Zig Priester, Bischöfe, Kardinäle, Hunderte Ordensleute incl. die der Malteser, Tausende Gläubige ehrten mit ihrem Erscheinen, ihrem Dabeisein die Kranken und Behinderten. Abends dann die übliche Prozession, in welcher die Gläubigen im Vordergrund standen. Der Baldachin wurde jetzt nicht mehr von den Maltesern sondern von jungen Frauen getragen. 

Für die Fotos bitte den Menüpunkt JAKOBSWEGE.GESTERN UND HEUTE anklicken. Marienwallfahrtsorte am Weg.

Mai 2018. Was Papst Franziskus von den Priestern erwartet. Beichte abnehmen...

Franziskus besucht Pfarreien, hört Beichten…

Die Menschen mit Gott in der Beichte versöhnen, weitere Sakramente feiern und spenden, und die Herde mit klarer Ansage von der Verwirrung und Lüge befreien, die weltliche Filme und Fernsehen als "Liebe" verkaufen: Papst Franziskus hat am Sonntag persönlich in einer römischen Pfarrei vorgemacht, was er von katholischen Priestern erwartet. 

https://de.catholicnewsagency.com/story/papst-besucht-pfarrei-hort-beichten-klart-uber-falsches-verstandnis-von-liebe-auf-3163?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=weekly_newsletter

2018. Die geheime Geschichte der Christentums

Buchempfehlung: Der Skandal der Skandale von Manfred Lütz

Diplom-Theologe, Chefarzt, Verfasser mehrerer Bestseller.  Erzählt auf der Basis des heutigen Stands der Wissenschaft.

 

> Taugt das Christentum noch als geistiges Fundament Europas?

> Was ist dran an all den Skandalen des Christentums?

> Kreuzzüge?

> Hexenverbrennungen?

> Päpstin Johanna?

> Die Wahrheit über die Inquisition:

   Dazu der agnostische Historiker Peter Goodman:"Das Heilige Offizium verfuhr

   in seiner unmittelbaren Einflusssphäre weit milder als die weltlichen Mächte."  

> Über die schwarze Legende.

> Über die Abschaffung der Sklaverei.

> Über Christen und Juden, et ecetera.

> Toleranz eine christliche Erfindung. 

    Augustinus (4. Jh.) und Thomas von Aquin (13. Jh.) unterschieden schon damals 

    zwischen Sünde und Sünder.                                                           

 

Erschienen 2018 im Verlag Herder, Freiburg.

Bucheinband: "Glückwunsch zu dieser gewaltigen Leistung, die viele Leser verdient, Christen wie Nichtchristen." - Prof. Dr. Dr. Heinz Schilling, Neuzeit-Historiker.

 

vgl. Menü-Hauptpunkt ÜBER UNS > RELIGIÖSES > GESCHICHTLICHES NEU BEWERTET. 

16.02.18. Frühmesse des Papstes: „Wie behandle ich meine Angestellten?“

Soutane. Warum sich geweihte Priester in der Öffentlichkeit nicht mehr zu erkennen geben.

In Indien, wo es zuweilen Mut erfordert, sich zum Christentum zu bekennen, ist der Priesterkragen Pflicht. In England wird er abwertend als Hundehalsband bezeichnet. 

Nur wenige Priester sind am Priesterkragen zu erkennen, fast keiner trägt mehr die Soutane, in Norddeutschland sowieso nicht. Für mich ganz eindeutig ein Ergebnis des Zweiten Vatikanischen Konzils 1962/65. 

Nicht so in Indien. Hier ist es Pflicht, die Soutane zu tragen, mindestens aber den Priesterkragen anzulegen: Sonst würde uns ja keiner als Priester erkennen, so ein indischer Priester mir gegenüber am 3. Mai 2018 in Lourdes.

 

Irgendwann in Bremen im Herbst 2017: Per Zufall gerate ich in eine heilige Messe;  offensichtlich die Feier einer Gemeinschaft. Kurz nach der Beendigung des Gottesdienstes sehe ich den Priester, den Zelebranten hörbar schwatzend vom Altarraum dem Ausgang zustreben; angezogen mit einem grellfarbigen Sakko mit buntem Oberhemd und noch grellerer Krawatte. Irgendwie bezeichnend, oder?

Oktober / November 2016                          Deutsche Bischöfe verstecken ihr Brustkreuz

Deutsche Bischöfe versteckten ihr Brustkreuz bei ihrem Besuch der Al-Aksa Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem. Aus Respekt vor den Muslimen, so hieß es. Dazu Kardinal Walter Brandmüller im Focus 46/2016: Ist Houellebecqs Horrorvision "Unterwerfung" schon heute wahr? 

Houellebecqs hatte in 2015 einen Bestseller geschrieben, der sehr eindrücklich beschreibt, wie der Islam "Frankreich übernimmt" - ausgehend von den Eliten des Landes, die sich willfährig unterwerfen.

Übrigens: Papst Benedikt XVI. wie Papst Franziskus haben ihr Brustkreuz bei ihren Besuchen in Jerusalem nicht versteckt.

Anhang zu 1:

Der hl. Antonius Maria Zaccaria (Gedenktag 5. Juli), Ordensgründer und Priester in Mailand, gilt als der große Erneuerer der Kirche im 16. Jahrhundert. Er wollte im Klerus wieder den Geist des Evangeliums wecken. Auch verbreitete er die Verehrung des heiligsten Altassakrament.

Die Bibelstelle Matthäus 7,15 ff. ist mehr denn je  aktuell, wo Jesus sagt: 

 

Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!

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Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
über die Wiederkunft Christi, Predigt 19, 7.8

Brüder, wenn ich heute einen höre, der sich Gott gegenüber so äußert: „Herr, wie sind doch diese Zeiten hart; was für ein schwieriges Zeitalter, das wir erleben!“, [...] Mensch, ist etwa der, der dich nicht zurechtweist, tausendmal härter als die Zeit, in der wir leben? Du, der du dem Luxus hinterher seufzt, allem, was nur Nichtigkeit ist, dessen Begehrlichkeit unersättlich ist, der du einen schlechten Nutzen aus dem ziehst, was du begehrst, du wirst nichts erhalten. [...]

Lasst uns wieder heil werden! Lasst uns umkehren! Der Herr wird kommen. Nur weil er noch nicht gekommen ist, macht man sich über ihn lustig; doch wird er nicht lange auf sich warten lassen, und dann wird es keinen Raum mehr geben, um sich über ihn zu belustigen. Brüder, lasst uns umkehren! Eine bessere Zeit wird kommen, nur nicht für jene, die unrecht leben. Die Welt altert und wird immer gebrechlicher; wir aber, werden wir wieder jung? Auf was warten wir also? Erwarten wir keine anderen Zeiten, als jene, von denen uns das Evangelium spricht. Sie sind keineswegs böse, da doch Christus kommt! Wenn sie uns hart vorkommen und schwer zu bestehen, wird Christus kommen, um uns aufzuhelfen [...]

Brüder, die Zeiten müssen hart sein. Warum nur? Damit man nicht die höchste Erfüllung hier auf Erden sucht. Das ist unser Heilmittel: dieses Leben muss stürmisch sein, damit wir uns am anderem festmachen. Wie das? So hört [...] Gott sieht die Menschen, wie sie sich erbarmungswürdig in den Fesseln ihrer Wünsche und weltlichen Sorgen winden, die ihren Seelen den Tod bringen; daher kommt der Herr zu ihnen wie ein Arzt mit seinem Heilmittel

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Ich wünschte mir, Papst Franziskus würde alle Strömungen zusammenfassen, einfach nur Brückenbauer sein, also Pontifex maximus: mit Liebe und Verständnis auf seine Mitbrüder im Amt zugehen, gleichermaßen auf die Gläubigen, nicht dem Zeitgeist folgen. Nicht nur wiederholt deklamieren, dass in der Kirche zuviel getratscht, über andere geredet werde; nein: mit gutem Beispiel vorangehen. Auch berechtigte Kritik verfehlt ihr Ziel, wenn sie dem Mainstream folgt. *) „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun, das tut ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten“, heißt es bei Matthäus (7, 12).

 

*) Exemplarisch sei hier an dieser Stelle auf Papst Franziskus` Weihnachtsansprache an die Kurie vom Dezember 2014 verwiesen. Danach geißelte der Papst den "spirtuellen Alzheimer" in der Kurie, prangerte fünfzehn Krankheiten an, darunter Schizophrenie, Größenwahn und Geschwätzigkeit: www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus-kritisiert-kurie-spirituelles-alzheimer-a-1009975.html

Der Beifall des veröffentlichten Mainstream war ihm sicher. War es aber auch klug und von christlicher Nächstenliebe durchdrungen, die eigenen Mitarbeiter öffentlich in dieser Form so abzuwatschen? 

 

Der englische Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton (1874 - 1936) sagte richtigerweise: "Die katholische Kirche ist die einzige Institution, die den Menschen vor der Sklaverei bewahrt, ein Kind seiner Zeit zu sein."