Iglesia Nuestra Senora de la Asunción                 Navarrete

Navarrete. Stadtbild mit der Kirche Mariä Himmelfahrt. Mit dem Bau der Pfarrkirche wurde 1553 n. Chr. begonnen und erst im 17. Jahrhundert  fertiggestellt. Sie besteht aus drei Schiffen, der Hauptaltar entstammt dem 17. Jahrhundert (von Fernando de la Pena 1694 - 1698) und zählt mit seinen vergoldeten salomonischen Säulen zu den bedeutendsten Barockaltären in der Provinz Rioja. In der Sakristei soll ein Triptychon (dreigeteilte Gemälde oder Releiftafel) mit Darstellungen der Maria und der hll. Petrus und Johannes zu sehen sein.

 

Domenico Laffi, der italienische Reiseschriftsteller und Priester, erwähnt den Ort in seiner Reisebeschreibung (1670) "Viaggio in Ponente a San Giacomo di Galitia e Finisterrae." In James Halls Buch "A Journey to the West" heißt es auf Seite 127: "(...) We left the town and made for Navarrete, two leagues away. (...) It has a large, splendid church, which ist well maintained and well administered. (...) and then carried on towards Najera, three leagues away."

"Wir verließen die Stadt und machten uns auf nach Navarrete, zwei Meilen entfernt. (...) Es hat eine große, prächtige Kirche, die gut gepflegt und gut verwaltet ist. (...) und dann weiter nach Najera, drei Meilen entfernt."

Seine Etappe hatte ihn von Logrono über Navarrete nach Najera geführt, 26 Kilometer. Mehr über Laffi finden Sie unter JAKOBSWEGE. GESTERN UND HEUTE > Hell leuchtendes Mittelalter. Pilgerwege mittelalterlicher Zeitzeugen. Weg des Domenico Laffi.  

Fotos:

Noch Ende des 17. Jahrhunderts erwiesen die Gläubigen Navarretes ihre Referenz der Gottesmutter und Jungfrau Maria mit einer der prachtvollsten Kirchen der Gegend und nannten sie Mariä Himmelfahrt (Aufnahme in die himmlische Herrlichkeit); scheuten keine Kosten: keine Verschwendung! Des weiteren gedachten sie der großen Kirchenlehrerin und Ordensgründerin Teresa von Avila, Spanien.