SECHSUNDZWANZIG KILOMETER SPIRITUELLES, MEDITATIVES, NACHDENKLICHES, EINDRUCKSVOLLES, UNVERGESSLICHES

26. Etappe von Rabanal del Camino über Foncebadon, Cruz de Ferro, Manjarin, El Acebo, Riege de Ambros nach Molinaseca: 26 km.

Cruz de Ferro. Zwei Stunden von Rabanal del Camino entfernt. Dreihundertfünfundfünfzig Höhenmeter Unterschied - von 1162m auf 1517m. 

Vorbereitung

"Zunächst, wenn du aufbrechen willst, sollst du Gott um seine Hilfe bitten, danach Maria, die Gnadenreiche, damit sie beide bereit sind, dich unbeschwert dorthin zu bringen, wo du Sankt Jakob mit Andacht finden mögest."

                                                                Hermann Künig von Vach, 1495


800 Kilometer von St. Jean nach Santiago

Der Reisebericht Westwärts nach Galicien ist strukturiert. Der Prolog stellt die Interessierten gedanklich auf die nachfolgenden vierunddreissig Etappenberichte ein. 

 

Die Kapitel-Überschrift beschreibt den Tenor der jeweiligen Etappe. Der zweite Teil der Headline geht auf die Länge der Etappe und die passierten Orte ein; mögen sie im Einzelfall dreizehn oder achtunddreißig Kilometer lang gewesen sein.  

 

Die auf den vierunddreißig Etappen skizzierten persönlichen Erlebnisse, Erfahrungen, Eindrücke und Gefühle werden immer wieder von eingestreuten Berichten aus Geschichte, Kultur und Religion unterbrochen, aufgelockert. 

 

Achthundert Kilometer reich an Historie, Geschichten und Heiligenlegenden. Von Navarra, durch La Rioja, via Burgos und León, den Provinzstädten von Kastilien-León, durch unendlich scheinende Getreidefelder der Meseta, der heißen spanischen Hochebene, durch das Land der Maragatos, über die Montes de León mit dem Cruz de Ferro, auf dem Camino duro, dem harten Weg, nach O Cebreiro, durch mittelalterlich anmutende, verarmte Bauerndörfer ins hügelige, grüne, bewaldete, häufig regnerische Galicien.

 

Vom Monte de Gozo, dem Berg der Freude, sind es dann nur noch wenige Kilometer bis zum ersehnten Ziel der Kathedrale des hl. Jakobus. Welcher Pilger könnte nicht Domenico Laffis Empfindungen der Jahre 1670/73 gut nachvollziehen:

 

"Als wir die Höhe eines Bergzuges mit Namen 'Berg der Freude' erreichten und das so herbeigeflehte Santiago offen vor uns liegen sahen, fielen wir auf die Knie, und die Freudentränen schossen uns aus den Augen. Wir begannen das 'Te Deum' zu singen, aber kaum brachten wir zwei oder drei Verse hervor, denn allzu sehr unterbrachen Tränen und Seufzer unseren Gesang und ließen das Herz erzittern."

 

Wir sind nicht auf die Knie gefallen. Wir setzten uns auf eine Steinmauer, kamen mit französischen Pilgern ins Gespräch, waren plötzlich wieder fit. Aber lesen Sie selbst.

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Dort werden Sie weiter geführt über den Prolog, der Einstimmung, den einzeln beschriebenen vierunddreißig Etappen von St.- Jean-Pied-de-Port in den französischen Pyrenäen über Pamplona, Burgos, Leon nach Santiago de Compostela bis zu den Punkten Etappenverlauf und Quellenangaben.