CAMINO PRIMITIVO - Der älteste Jakobsweg

San Miguel de Lillo, wenige Kilometer von Oviedo entfernt, 9. Jh., unten im Text beschrieben. Freigegebenes Foto, Autor G. Wansorra, 11.02.2011.

Einführung

Die erste Wallfahrt zum Grab des heiligen Jakobus, dem Jünger Jesu, hat der  asturische König Alfonso II. unternommen, auch der Keusche genannt. Von seinem neuen Königssitz Oviedo aus. Nur wenige Jahre nach der Entdeckung des Grabes im Jahre 814.

Einschub: das ist eine Annahme von mehreren, sie hat für mich einen gewissen Charme, ist doch just in jenem Jahr 814 Kaiser Karl der Große gestorben; ich gehöre nicht zu denjenigen, die Karls Verbindung zum Grab (bitte durchscrollen) in Compostelle a priori ablehnen. Die Mehrzahl der Forscher datiert die Auffindung des Grabes in die erste Hälfte des 9. Jahrhunderts. Wer will das heute schon genau wissen?

Zurück zu Anno Domini 814. Der König wird sich beim Apostel für seine Hilfe bedankt haben, bislang nicht von den Mauren überrannt worden zu sein, wie es den übrigen Landesteilen ergangen war. Wieviele Kerzen wird der König wohl gespendet und angezündet haben, dass es bei diesem für ihn glücklichen Umstand verbleiben möge? Offensichtlich hat ihn sein Herrgott erhört. 

 

So kann man davon ausgehen, dass der CAMINO PRIMITIVO der älteste Abschnitt aller Jakobswege schlechthin ist. Der ursprüngliche Weg: nichts anderes ist mit dem Wort primitivo gemeint. Der König nebst Gefolge dürfte ungefähr 320 Kilometer auf seinem Pferd gesessen sein, wie heute die Fußpilger via Grado, Salas, Tineo, Borres, Pola de Allande, La Mesa, Grandas de Salime, A Fonsagrada, Castro Verde, Lugo, Palas de Rey, Arzua und weiter über den späteren Camino Frances nach Compostell.

 

Ich gestehe, ich habe dem Camino Primitivo bislang keine Aufmerksamkeit geschenkt. Es zählte bis dato immer nur der Camino Frances, ob nun als Weiterführung des Navarrischen Wegs von Saint-Jean-Pied-de-Port in den Pyrenäen und/oder des Camino Aragones vom Somportpass aus, ebenfalls in den Pyrenäen gelegen. Warum nur? Lesen Sie bitte weiter, dann wissen Sie, dass das wohl ein Fehler war.

Oviedo - Start des Camino Primitivo

Was macht Oviedo so interessant? Wir könnten es damit bewenden lassen und lediglich deklamieren, dass hier der Camino Primitivo  seinen Ausgang nimmt, heute die Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Fürstentum Asturien mit ca. 221.000 Einwohnern ist.

Warum also ist Oviedo so interessant? Jede Geschichte hat eine Vorgeschichte. Sie beginnt mit der römischen Siedlung Lucius  Asturum und einigen Mönchen des Jahres 761, einige von ihnen waren aus den von den Moslems gewaltsam eroberten Gebieten im Süden gen Norden geflohen. Sie gründeten nahe einer römischen Straße auf einem Hügel, den die Römer Ovetao nannten, ein Kloster wie eine Einsiedelei. Von hier aus war die Stadt Leon gut zu erreichen. König Fruela I., Sohn von Alfons I., überschrieb den Ort seiner Frau Munia, die wiederum den späteren König Alfons II. hier gebar (783-842).  

Alfons II. machte Oviedo zum Bischofssitz und zu seiner Hauptstadt - wir sprechen vom Jahr 812. Zwei Jahre später wurde in Compostelle das Grab des Apostels Jakobus entdeckt. Und so nahm die Pilgerschaft nach Santiago seinen Lauf. Alfons II. gilt als der erste Pilger/Wallfahrer.

 

Damit sorgte der König nicht nur für einen sich gigantisch entwickelnden Camino de Santiago sondern auch und gerade für eine wirtschaftliche Belebung Oviedos und aller am Weg befindlichen Orte - das gesamte Mittelalter über, auch wenn sein Camino Primitivo nach und nach seine Bedeutung zu Gunsten des Camino Frances verlor.

Heute ist er nur ein Nebenweg; für manche eine Verlängerung des Camino del Norte, ausgehend von Irun über Bilbao und Santander. Kurz vor Gijon entscheidet sich der Pilger, weiter auf dem ungefähr 830 Kilometer langen Camino del Norte in Reichweite des Golfs von Biskaya zu bleiben, oder ins Landesinnere nach Oviedo zu den Heiligtümern. 

 

König Alfons II. ließ seine neue Hauptstadt seines Königtums Asturien ausbauen: mit vielen Palästen, Kirchen, mit einem Aquädukt, von dem heute noch Reste zu sehen sind. Die heute das Ortsbild dominierende spätgotische Kathedrale mit dem großen Rosettenfenster entstammt dem 14./15. Jahrhundert. Im Zuge der Reconquista, der Rückeroberung der von den maurischen Moslems eroberten Gebiete Hispanias, Asturien selbst war nie von den Mauren besetzt worden, verlor Oviedo im Jahr 912 seine Hauptstadtfunktion an Leon.

 

Zurück zur Kathedrale El Salvador, der Erlöserkirche, wo der Camino seinen Ausgang nimmt. Sie beherbergt eine Heilige Kammer, die Camara Santa, mit einer sehr wertvollen spanischen Reliquiensammlung: Heilige Truhe, das Engelskreuz, das Siegeskreuz. Und das Schweißtuch Jesu, von dem der mir vorliegende Pilgerführer komischerweise nicht berichtet. Allein dieser Reliquien wegen akzeptierten die Pilger den Umweg über Oviedo.

 

Hermann Künig von Vach sagt hierüber, also zur Salvatorkirche, der heutigen Kathedrale San Salvador von Oviedo, in seinem Pilgerbuch "Die Strass zu Sankt Jakob": "Wer nach Santiago geht und nicht zum heiligen Erlöser, besucht den Knecht und lässt den Herrn beiseite." - Deutliche Worte, die betonen, dass immer der Herrgott, Jesus Christus, im Vordergrund steht.

 

Wenige Kilometer von Oviedo entfernt befindet sich die präromanische Kirche San Miguel de Lillo, 9. Jahrhundert, eine dem Erzengel Michael geweihte Palastkapelle. Gleichermaßen von Interesse dist ie Kirche Santa Maria del Naranco, drei Kilometer entfernt, ebenso von König Ramiro I. (842-850) erbaut. Die Römer unterhielten hier am Hang des Monte Naranco ihre Thermen.  Ich subsumiere: Für den Geschichtsbewussten alles ein Muss. 

 

DAS SCHWEIßTUCH JESU - DAS SANTO SUDARIO

Vorweg, die Echtheit wird bestritten, von Kritikern als Fälschung bezeichnet, na klar doch. Es soll Übereinstimmungen mit dem Turiner Grabtuch aufweisen, weist allerdings nur Blut- und Wasserflecken auf, zeigt kein Abbild. Seit 1113 wird es in der San-Salvador-Kathedrale aufbewahrt.

 

Das Sudarium Domini (das heilige Schweißtuch) wurde unter anderem im Chronicon Regum Legionensium des Bischofs Pelagius (gest. 1153) erwähnt; anderen Quellen zufolge ist das heilige Tuch Jesu bereits seit 812 urkundlich bezeugt. Es soll 614 nach Christus - vor den Persern gerettet - von Palästina nach Alexandria überführt und bereits 616 über Nordafrika nach Spanien verbracht worden sein. Bis 711 wurde es in Toledo verehrt, dann vor dem Ansturm der Mauren in den Norden gebracht, nach Asturien.

 

Das Tuch wird dreimal jährlich gezeigt: Karfreitag, am 14. September, dem Tag der Kreuzerhöhung und 21. September, dem Tag des Apostels Matthäus. Wie Paul Badde, der vormalige Romkorrespondent der Welt und Herausgeber des vatican-Magazins, sich vornehmlich mit dem Schweißtuch Jesu „vera ikone“ von Manoppello in den italienischen Abruzzen beschäftigt, tut dies gleichermaßen der bekannte Journalist Michael Hesemann mit dem Bluttuch von Oviedo. Sein vor einigen Jahren dazu herausgegebenes Buch trägt den Titel „Das Bluttuch Christi - Wissenschaftler auf den Spuren der Auferstehung.“

 

Neben diesem UNESCO-Weltkulturerbe sind von Bedeutung die Kirche San Tirso aus der Zeit um 800 nach Christus, präromanisch, die alte Ostfassade ist noch erhalten, und die Balesquida-Kapelle aus dem 13. Jahrhundert am Rande des Plaza de Alfonso II el Casto, dem Platz König Alfons II. dem Keuschen.

 

Nachtrag zum Artikel in der Die Tagespost vom 15.04.2017 mit der Überschrift:

Spuren des Gekreuzigten in Oviedo und Turin - Spanische Wissenschaftler weisen Übereinstimmungen des Schweißtuchs von Oviedo mit dem Turiner Grabtuch nach.  Den ganzen Artikel können Sie im Anhanglesen.

Die Etappen

Die Eingangsfrage, was Oviedo so interessant macht, ist mühelos übertragbar auf den Camino Primitivo. Raimund Joos formuliert es recht poetisch und gleichzeitig sehr deutlich, indem er postuliert:

Versteckt in den Bergen Asturiens und Galiciens, verborgen wie ein Geheimnis, das man nur wenigen Freunden preisgibt, führt der Camino Primitivo - der älteste  aller Jakobswege - von Oviedo Richtung Santiago. Er wird nie mit dem Ruhm und den Pilgerzahlen des Camino Francés und den meisten anderen ”Nebenwegen“ konkurrieren können, denn er ist für die Pilger vorbehalten, die bereit sind, die Mühen des wohl härtesten Jakobsweges auf sich zu nehmen."
 

Was erwartet den Pilger? Auf jeden Fall viel Mühe und körperliche Fitness. Es ist der anspruchsvollste Jakobsweg. Aber es lohnt sich: eine faszinierende Berglandschaft, wie hoch oben in den Pyrenäen am Somportpass Hohlwege und verschlungene Pfade, Bergwiesen, Täler und Almen, und das alles fern der üblichen Alltagsgeräusche. Ein Genuss für denjenigen, der sich nicht dem Mainstream verpflichtet fühlt, vielmehr dem Pilgern auf einsamen Höhen.

 

In Palas de Rei geht`s weiter auf dem allen bekannten Camino Frances. Von dort sind es dann nur noch rund 70 Kilometer, die Orte Furelos, Melide, Arzua und Pedrouzo passierend, bis zum ersehnten Ziel Santiago de Compostela. Bis Palas de Rei wird der Pilger in zehn Etappen ungefähr 230 Kilometer bewältigt haben. Die beiden letzten Etappen verlangen noch einmal Ausdauer: 32 Kilometer bis Lugo, der über 2.000 Jahre alten Römerstadt, und 36 Kilometer bis Palas de Rei.

 

Ich werde mich im nachfolgenden weniger auf die Strecken mit den anspruchsvollen Pässen, den teils extremen Steigungen und den Bergpanoramen der nordspanischen Landschaft beschäftigen. Mein Fokus liegt auf der Geschichte der am Wegesrand liegenden Orte.

Was sollte man nicht verpassen, welche Orte sollte man sich näher anschauen?

Natürlich zunächst Oviedo, wie oben beschrieben. Es folgt der Weg durch Llampaxuga mit einer mittelalterlichen Kapelle. Grado schließt sich an, zurück verfolgbar bis in die Bronzezeit. Die Stadtgründung wird mit dem Jahr 1256 angegeben, mit sehenswerte Kapellen und Kirchen. Ein Schlenker auf die heutigen Bedürfnisse darf nicht fehlen: In Cornella am Ufer des Narcea gibt`s den berühmten Lachs. Als weitere Station bietet sich Salas an, bereits Anno Domini 896 urkundlich notiert, heute wie gestern mit mehreren Pilgerherbergen ausgestattet. Die Kirche Iglesia de San Martin entstammt dem 10. und das Kloster Monasterio de San Salvador dem 12. Jahrhundert. Auch interessant ist der Palast Valdes Salas. Tineo, der nächste Übernachtungsort, ist - natürlich - sehr alt; 780 erwähnt, seine Ursprünge gehen bis in die Steinzeit.  

Pola de Allande sorgt insoweit für eine Überraschung, als dass es trotz der relativ wenigen Einwohner für mehrere Bauten und Kirchen verschiedener Zeiten gut ist. Na klar, König Alfons IX. ließ den Pilgerweg extra an/durch diesen Ort führen. Am Stausee Embalse de Salime endet die Provinz Asturien. Übrigens, der jeweilige Kronprinz Spaniens ist immer auch Prinz von Asturien.

 

In Grandas de Salime gilt es, die Reste einer Burg zu besichtigen. Die erste Besiedlung, wie schon zuvor des Öfteren erwähnt, geht zurück bis zur Bronzezeit. Lugo mit mehr als 100.000 Einwohnern kann durch verschiedene Stadttore betreten werden, hin zu römische Stadtmauern. Dort steht der Gedenkstein eines heiligen Petrus. Er soll König Alfons II. bei dessen erster Wallfahrt begleitet haben. Zuvor sollte man in Castro Verde Halt gemacht haben mit der Kathedrale von Castroverde. Von Lugo geht`s dann nach Palas de Rey. Die weitere Beschreibung bitte meinem Reisebericht WESTWÄRTS NACH GALICIEN entnehmen.

1   Spuren des Gekreuzigten in Oviedo und Turin 

Spanische Wissenschaftler weisen Übereinstimmungen des Schweißtuchs von Oviedo mit dem Turiner Grabtuch nach

 

VON ANDREA SCHULTZ 

Die Tagespost vom 15.04.2017, Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur

Berlin (DT) Spanischen Wissenschaftlern aus der Katholischen Universität Murcia (UCAM) und dem Spanischen Zentrum für Grabtuchforschung (CES) ist kürzlich mittels eines neuartigen Rasterelektronenmikroskops der Nachweis gelungen, dass das Schweiß- oder Bluttuch von Oviedo und das Grabtuch von Turin dieselbe Person umhüllten. Dass die Maße der Abdrücke auf dem Turiner Grabtuch und dem Schweißtuch von Oviedo übereinstimmen, hatte bereits Michael Hesemann in seinem 2010 erschienenen Buch „Das Bluttuch: Wissenschaftler auf den Spuren der Auferstehung“ unterstrichen. Das „Santo Sudario“ (Schweißtuch) befindet sich seit 1113 in der San-Salvador- Kathedrale im nordspanischen Oviedo. Es trägt kein Bild, sondern Blut- und Wasserflecken, die durchaus von einem Gekreuzigten stammen könnten. Nach älteren Untersuchungen stammt dieses Bluttuch aus der Zeit Christi und wurde im palästinensisch- syrischen Raum hergestellt. Bereits vor einem Jahr hatten CES-Wissenschaftler mittels Rasterelektronenmikroskops auf dem Schweißtuch von Oviedo ein Pollenkorn der Art Helichrysum Sp. (Strohblume) nachgewiesen, die ebenfalls auf dem Turiner Grabtuch gefunden wurde. Außerdem wurde eine spätere Kontaminierung mit diesem Pollen ausgeschlossen, weil das Pollenkorn mit dem Blut verbunden ist. Es muss also auf das Schweißtuch zur gleichen Zeit wie das Blut gelangt sein, und nicht etwa zu einem späteren Zeitpunkt.  Zu den jetzigen Forschungen erläutert Alfonso S´anchez Hermosilla, Abteilungsleiter für Histopathologie am Rechtsmedizinischen Institut Murcia und Leiter des CES-Forschungsteams, dass das Schweißtuch von Oviedo Blutflecken der Gruppe AB enthält. Das ist dieselbe Blutgruppe, zu der die Blutspuren auf dem Turiner Grabtuch gehören. Die Blutflecken auf beiden Tüchern stimmen darüber hinaus zu hundert Prozent überein – dies sei nur zu erklären, wenn beide Tücher dasselbe Gesicht zugedeckt hätten, stellt S´anchez Hermosilla fest. Diese Flecken seien zwar bereits bekannt gewesen, so der Wissenschaftler, aber bislang nicht eingehend untersucht worden. Die Forschungen haben darüber hinaus ergeben, dass der von beiden Tüchern umhüllte Mann eine Wunde im rechten Brustkorb aufweist. Sie wurde von einem spitzen Gegenstand – möglicherweise einer Lanze – verursacht. Zugefügt wurde die Verletzung erst nach dem Tod, und als der Tote sich in einer senkrechten Lage befand. Die durch diese Verletzung verursachten Blutgerinnsel sowie der Austritt von Lungen-Herzbeutel-Flüssigkeit hinterließen Flecken sowohl auf dem Grabtuch von Turin (durch den Kontakt mit der Eintritt- und Austrittöffnung) als auch auf dem Schweißtuch von Oviedo (durch die Austrittöffnung). Der Forschungsbericht führt dazu aus: „In der rechten Lunge bahnte sich die Waffe einen Weg durch die Luftwege des Zwischen-Parenchymgewebes. Als Folge davon fanden die genannten menschlichen Flüssigkeiten einen aufsteigenden Weg.“ Schließlich traten sie durch Mund und Nase des Leichnams aus, und verursachten die auf dem Schweißtuch von Oviedo nachgewiesenen Flecken. Auf dem Grabtuch von Turin bildeten sich solche But- und Flüssigkeitsflecken, als die Waffe herausgezogen wurde, und die menschlichen Flüssigkeiten durch die Ein- beziehungsweise Austrittöffnung austraten. Zu den Blutgerinnseln stellt der UCAM-Forschungsbericht fest: „In den Leichen von Menschen, die einen langen Todeskampf erlitten haben, sind vor allem in der rechten Herzvorkammer große Blutgerinnsel nachweisbar, die den Gerinnseln sehr ähnlich sind, die den Seitenfleck auf dem Turiner Grabtuch verursachten.“

Die Art der durch den spitzen Gegenstand verursachten Verletzung bestätigt außerdem, dass der Täter ein erfahrener Schütze war. Denn er brauchte nur einen „Gnadenstoß“ – auf dem Grabtuch sind keine Verletzungen durch wiederholte Versuche nachweisbar. Die Ergebnisse der Forscher der Katholischen Universität Murcia (UCAM) und des Spanischen Zentrums für Grabtuchforschung (CES) stimmen außerdem mit den Aussagen aus dem Evangelium überein: „Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus.“ (Johannes 19,33–34)