MARIENWALLFAHRTSORTE AM CAMINO

Lourdes im Januar 2010. Blick auf die Basiliken.

 

Im Bereich der Erdgleiche befindet sich die Basilika Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz; direkt darüber Die Krypta; und oberhalb der Krypta die Basilika der Unbefleckten Empfängnis.

Im Bild nicht zu sehen: Die unterirdisch angelegte Basilika Heiliger Pius X. Sie kann bis zu 25.000 Gläubige aufnehmen. Auf der rechten Seite erstreckt sich die Kirche der Heiligen Bernadette mit einem Fassungsvermögen von 5.000 Menschen.

Einführung

Wenn man es genau betrachtet, so ist der Jakobusweg eine Hommage an die Gottesmutter und Jungfrau Maria. Die vielen Marienkapellen und -kirchen bezeugen dies. Für den mittelalterlicher Pilger hieß das, sich vorbehaltlos der Mutter Jesu anvertrauen zu können. Sie vermittelte ihm den nötigen Schutz.

So ist es also nicht abwegig, auch die Marien-Wallfahrtsorte Lourdes und Fatima mit dem Camino de Santiago in Verbindung zu bringen. 

Lourdes

Der wohl berühmteste Marien-Wallfahrtsort der Katholiken, ohne die  Bedeutung Fatimas und des mexikanischen Ortes Guadulupe schmälern zu wollen. Einer der französischen Wege führt direkt über das in den Pyrenäen gelegene Lourdes. Von dort sind es bis St.-Jean-Pied-de-Port nur noch rd. 140 Kilometer. 

Fatima

Fatima liegt etwas abseits des Caminho Portugues nahe der A1 zwischen Lissabon und Porto. Der peregrino wird höchstwahrscheinlich den lohnenden Abstecher von Tomar aus starten. Von hier aus sind es ca. siebenundzwanzig Fußkilometer. Oder man nimmt den Bus; vgl.  http://www.rodotejo.pt/ .

Fatima. Anfang Mai 2011. Blick auf die Kathedrale Basilica Antiga.

 

Gegenüber der Kathedrale, also direkt hinter dem Fotografen gelegen, wurde 2007 eine neue Kirche eingeweiht.

 

Die Igreja da Santissima Trinidade ist mit annähernd 9.000 Sitzplätzen die viertgrößte katholische Kirche weltweit. Es soll sich (Stand 2009) um den bislang größten Kirchenneubau der 21. Jahrhunderts handeln. Mittlerweile (2012) ist die Dreifaltigkeitskirche zur Basilika erhoben worden - aus Verbundenheit und Liebe, die Papst Benedikt XVI. zu Fatima hege.

 

Zwischen den beiden Gotteshäusern erstreckt sich der größte Kirchenvorplatz der Welt. Auf der linken Seite kann man die Erscheinungskapelle erahnen, dort wo den Kindern die Jungfrau Maria erschienen ist.

AKTUELLES

Marienwallfahrtsorte - Rosenkranz

Mai 2017. Papst Franziskus in Fatima

Das berichtete die Zeitschrift FATIMA RUFT in der Ausgabe Nr. 230 aus 3/2015. Und weiter: „In Fatima, 130 km nördlich von Lissabon, erschien die Muttergottes 1917 insgesamt sechsmal drei Hirtenkindern. Das erste Mal am 13. Mai. Jährlich pilgern Hunderttausende Menschen nach Fatima.“

Nicht nur Päpste wie Benedikt XVI. in 2010, Paul VI. in 1967, Johannes Paul II. in 1982, 1991 und 2000; nein: auch viele Jakobswegpilger fühlen sich angezogen und mach(t)en einen nur wenige Kilometer von ihrem Camino Portugues entfernten Abstecher zu einem der bekanntesten Marienwallfahrtsorte weltweit. Wie wir in 2011. „Dass er (Johannes Paul II.) am 13. Mai 1981 ein Attentat auf dem Petersplatz schwerverletzt überlebte, schrieb der polnische Papst dem Schutz der Muttergottes von Fatima zu.“

7. Oktober 2017. Rosenkranzfest in Polen

Mehr als 1 Million Polen beteten an den Grenzen des Landes den Rosenkranz für den Frieden und die Bekehrung in Polen, in Europa und in der Welt, also für die christliche Identität Polens und Europas, also auch - richtigerweise -  gegen die Islamisierung Europas, gegen einen Kolonialismus a là George Soros. Welcher Tag wäre da nicht angebrachter gewesen, die Gebete am 7. Oktober in Gedenken an den Sieg der Christen über das Osmanische Reich bei Lepanto am 7. Oktober 1571 zu sprechen. Papst Pius V. führte den Sieg auf die Gebete des Rosenkranzes zurück. 

 

Nur der guten Ordnung halber sei hinzugefügt, dass das weiland von Papst Pius V. (1566 - 1572) ausgerufene Rosenkranzfest (Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz) nach dem erneuten Sieg über die Türken in Ungarn am 5. August 1716 auf Bitten des weltlichen Herrschers Karls VI. weltweit ausgedehnt wurde. Der damalige Papst hieß Clemens XI. (1700-1721).

Die deutschen und italienischen Mainstream-Medien, TV wie Print, berichteten durchweg negativ, der Vatikan nur bedingt.