GESCHICHTE DER JAKOBSPILGERSCHAFT

Villar de Mazarife. Mosaik mittelalterlicher Pilger vor der Kirche.

Einstimmung

Auf dem Weg zum O Cebreiro.

 

Jahrhundertelang war die Grabstätte des Apostels Jakobus in Vergessenheit geraten, bis eben Pelagius, der Einsiedler, Bischof Theodemir von seiner Lichterscheinung erzählte. Man vermutet zwischen 812 bis 834 nach Christus.

 

Daraufhin wurden drei Steinsärge gefunden mit Inschriften, die auf Jakobus und seine Getreuen hinweisen sollen. König Alfons II. (791-842) ließ sogleich eine Kirche, ein Kloster und ein Mausoleum errichten. Er rechnete wohl mit einem Anschwellen der Pilgerschaft, als er den den Heiligen zum Namenspatron Asturiens ausrief. Die damit verbundenen Einnahmen, die die Pilger in seinen Staatssäckel spülen würden, wird er wohlwollend berücksichtigt haben, was per se auch nicht zu verurteilen ist. Ebenso profitierte auch der Erzbischof und das Domkapitel der Kathedrale. Damit das so blieb, sich also keine größeren Mißstände auftun konnten, organiserte Erzbischof Diego Gelmirez im 12. Jahrhundert, er war gleichzeitig Stadtherr von Santiago, Handel und Gewerbe, indem er Preise für wichtige Gebrauchsgüter festsetzte und den Bankiers und Geldwechslern richtige Gewichte vorschrieb.

Die ersten Jakobuspilger                                     Wer Jakobus dient, dem wird Gott es danken!

Rom. Vatikan. Petersdom. Der heilige Jakobus. 

 

Die erste Wallfahrt zum Grab soll der oben benannte asturische König Alfonso II., auch der Keusche genannt, unternommen haben; 4 Jahre nach der Entdeckung von seinem Königssitz Oviedo aus. Nicht auszuschließen, dass Alfonso II. sich der Hilfe des Apostels für sein bedrohtes Königreich versichern wollte.

So kann man davon ausgehen, dass der CAMINO PRIMITIVO der älteste, ursprüngliche (primitivo = ursprünglich) Abschnitt aller Jakobswege schlechthin ist. Er dürfte etwas mehr als 300 Kilometer auf seinem Pferd gesessen sein, wie heute die Fußpilger via Grado, Salas, Tineo, Borres, Pola de Allande, La Mesa, Grandas de Salime, A Fonsagrada, Castro Verde, Lugo, Palas de Rey, Arzua und weiter über den späteren Camino Frances nach Compostell. An anderer Stelle mehr.

Urkundlich wurden die ersten Pilger im 9. Jahrhundert erwähnt. Schon 844 weiß ein Muslim namens Ibn Dihya von normannischen Pilgern zu berichten. Sogar von Pilgern aus dem fernen Deutschland wird berichtet, aus Friesland des Jahres 850. Einhundert Jahre später (950) führte Bischof Gottschalk aus dem französischen Le Puy höchst offiziell eine große Gruppe von Pilgern nach Compostell zum Grab des Apostels, ebenso 959 Abt Caesarius von Montserrat.

 

PILGERN AUS RELIGIÖSEN GRÜNDEN

Dieses Vorbild vor Augen veranlasste nun seinerseits die Gläubigen aller europäischen Länder, den hohen Kirchenfürsten zu folgen. Bis weit ins hohe Mittelalter pilgerten die Menschen zumeist  aus religiösen Motiven. Der Jakobsweg war für sie ein Heiliger Weg - Via Sacra. Ausgeprägt war der Sternenglaube, das Wissen um die Milchstraße. Ihre Jenseitsvorstellungen muten uns heute fremd an. Das Verhältnis von Lebenden und Toten war unkompliziert. Nicht wenige pilgerten der armen verstorbenen Seelen wegen, um die Aufnahme in die himmlische Herrlichkeit. Und dabei sollte, musste der Apostel Jakobus helfen. Die volkstümliche Überlieferung sprach davon, dass alle Toten zum heiligen Jakob nach Galicien gehen müssten. Besonders auserwählt waren diejenigen, die bereits zu Lebzeiten im Haus des heiligen Jakobs beten durften unter Berücksichtigung der zumeist selbst auferlegten Bußen.   

 

Die Geschichtsschreibung spricht von riesigen Pilgerströmen, begünstigt gegen Ende des 11. Jahrhunderts durch die erfolgreichen Bemühungen der Mönche von Cluny um die Reconquista/Wiedereroberung und die Wiederbevölkerung des Landes.  Die muslimischen Mauren hatten verwüstete Gebiete hinterlassen. Zudem ließen die Könige Alfons VI. von Kastilien-Leon und Sancho Ramirez von Navarra und Aragon die Pilgerwege sichern. Und nicht zuletzt näherte sich Spaniens Kirche unter Bischof Gelmirez wieder Rom an. Bereits 1079 nannte man der vielen französischen/fränkischen Pilger wegen den Weg iter francorum - Weg der Franken.

 

Da konnte auch Almansors Angriff in 997 nichts ändern. Nach dem Abzug des muslimischen Heerführers, er hatte Santiago und die Kathedrale schleifen lassen, das Apostelgrab blieb wundersam verschont, ließ Bischof Diego Pelaez an gleicher Stelle eine größere Kirche bauen. Von seinem Nachfolger, Diego Gelmirez, kann man noch heute den Bischofsplatz bewundern. Er steht neben der Kathedrale. Im Jahre 1120 rief Papst Calixtus II. das erste Heilige Jahr aus: immer wenn der 25. Juli, der Namenstag des Heiligen auf einen Sonntag fällt.

 

WEITER NACH FINISTERRA

Viele Pilger zog es weiter bis zur Atlantikküste zum Kap Finisterre. Die Volksmeinung sprach vom Ende der Welt. Die Studierten wussten, dass die Erde keine Scheibe ist. Dazu an anderer Stelle mehr. Der ungarische Ritter Georg Grisaphan pilgerte 1353 nach Santiago seiner kriegerischen Untaten wegen. Abseits des Trubels von Santiago wollte er in der Einsamkeit von Finisterre büßen. Einer lokalen Überlieferung zufolge lebte dort auch der heilige Wilhelm, Herzog von Aquitanien, als Einsiedler. Aus gleichen Gründen ging der Patrizier Gabriel Tetzel aus Nürnberg 1465/67 nach Finisterra. Jahre zuvor beschreibt der Augsburger Patrizier Sebastian Ilsung 1446 seinen Weg an die Atlantikküste. Er spricht vom Fußabdruck des Herrn (Jesus Christus). Schlußendlich sei der Neustädter Domherr Christoph Gunzinger des Jahres 1654 genannt. Er berichtete von einer der Gottesmutter Maria geweihten Kirche in Finisterre, von einem überaus anmütigen Cruzifix - Santo Christo de Finisterre, dem angeblich Haare und Bart nachwuchsen, auch Santo de Barda Dourade genannt - wie auch in der Seitenkapelle der Kathedrale von Burgos zu bewundern. Quelle: Michael Mitterauer, St. Jakob und der Sternenweg, 2014, Böhlau-Verlag, Wien.     

 

ZURÜCK NACH HAUSE

Nur in seltenen Fällen wird von der Rückkehr der Pilger berichtet, von ihrer Wiedereingliederung in die Gemeinschaft. Wie im norddeutschen Oldenburg scheinen sich die Jakobusbruderschaften ihrer angenommen zu haben. Andererseits bereicherten sie das religiöse und gesellschaftliche Leben ihrer Stadt, ihres Ortes mit der Gründung von Stiftungen zum Beispiel von Altären und anderen sozialen Einrichtungen.

Fotos

1. Reihe: Hamburg und Elsaß

2. Reihe: Heiliger Kolumban mit dem Pilgerstab. Stift Melk, Österreich.

Auch Franz von Assisi pilgerte nach Spanien

Der schon an anderer Stelle näher beschriebene erste Pilgerführer, Liber Sancti Jacobi / Codex Calixtinus, um 1130 n. Chr. herausgekommen, beförderte noch einmal die Pilgerschaft.

 

Im 15. Jahrhundert pilgerten mehr Menschen nach Santiago als nach Rom und Jerusalem zusammen. Man spricht von mehreren Hundertausenden. Nicht von ungefähr hatte Papst Sixtus im 13. Jahrhundert den Pilgerweg in den gleichen Rang wie jene nach Rom und Jerusalem erhoben. Man darf annehmen, dass die Deutschen den Hauptanteil der Pilger gestellt haben.

 

Die Heiligen Franz von Assisi, Birgitta von Schweden pilgerten ebenso nach Compostell wie Könige und Kaiser. Ausweislich des Heiligenlexikons tat Franziskus dies in Jahren 1213-1215. Historisch-kritische Exegeten sprechen neuerdings davon, dass Franziskus zwar in Spanien gewesen sei, nicht aber es bis an die Westküste geschafft habe. Die Päpste Johannes Paul II. (Rede 1982 in Santiago) und Franziskus (2014 in Rom) waren resp. sind gleichwohl von Franz von Assisis Camino de Santiago überzeugt, ebenso wie die Autoritäten von Oviedo, der Hauptstadt des Fürstentums Asturien. Sie haben Franz von Assisi zu Ehren einen Park benannt, den Parque de San Franciso, denn hier soll sich der Heilige auf seinem Weg nach Santiago ausgeruht haben.

 

Zu Ehren des heiligen Franziskus ist auch eines der Portale des Doms in Leon benannt worden. Es lohnt sich, das Portal genauer anzuschauen. An ihm ist die Darstellung der Vorankündigung des Dogmas zur leiblichen Aufnahme Mariens in die himmlische Herrlichkeit (Assumptio Beatae Mariae Virginis) zu entnehmen. Auch bekannt als Vollendung Mariens oder Heimgang Marias - siebenhundert Jahre vor der Erklärung von Papst Pius XII.

 

Franz von Assisi sagt man darüber hinaus die Gründung der Einsiedelei San Bartolome nahe Rocaforte / Sangüesa entlang des Aragonesisches Weges nach. Auch dieses wird gerne von Kirchenfernen bestritten.

 

KÖNIGE. HERZÖGE. MONARCHEN.

Birgitta von Schweden pilgerte 1341-1343 nach Santiago, wenn sie sich nicht in Rom aufhielt. Wilhelm V., Herzog von Aquitanien, tat dies zuvor im 11. Jahrhundert; im 12. Jahrhundert die deutsche Kaiserin Mathilde, Tochter König Heinrichs III. von England und Witwe Kaiser Heinrichs V. Sie brachte von Compostell Jakobusreliquien nach Deutschland. 1154 König Ludwig VII von Frankreich, Schwiegersohn Kaiser Alfons` VII. von Kastilien. 1326 befahl Herzog Karl von Burgund den Bürgern von Brügge und Courtray, einhundert Pilgerfahrten nach Santiago auszurichten. Weiterhin Königin Elisabeth von Portugal im 14. Jahrhundert. In 1430 erregte die Pilgertour des Grafen Ulrich von Cilli (Kärnten) großes Aufsehen in Santiago ob seines großen Gefolges von Rittern und Knappen.

In 1369 gelobte der Magistrat von Bremen in schwerer Zeit, jährlich einen Pilger zum Grab des heiligen Jakobus zu entsenden. Nach dem Sieg der Hamburger über Klaus Störtebecker unternahm der Ratsherr Klaus Schocke, Führer der Hamburgischen Flotte, in 1402 namens und auf Kosten der Stadt eine Dankwallfahrt zum Grab des Apostels.

 

"Das Grab des Apostels Jacobus ist das glorreichste unter allen Gräbern der Heiligen aller Nationen", meinte der heilige Bonaventura (Philosoph und Kirchenlehrer, 1221 bis 1274), und Dante in seiner Vita Nuova versteht unter einem Pilger streng genommen nur den denjenigen, der nach Santiago und seinem Haus wallfahrtet oder von dort zurückkehrt. Papst Bonifaz VIII. versprach 1300 n. Chr., nach dem Fall von Akko im Heiligen Land, jedem Pilger einen Ablass.

Frühe Neuzeit / Reformation

Nach der Reformation wurde es nur etwas stiller um den Pilgerweg. Martin Luther hatte sich über den Jakobsweg lustig gemacht. Er bezweifelte die Echtheit der Reliquien: es könnten auch die Knochen eines Hundes dort liegen. Als dann auch noch der Seeräuber Francis Drake 1589 n. Chr. ankündigte, Kathedrale und Grab zu zerstören, vergrub man die Gebeine. An anderer Stelle habe ich darüber berichtet, dass die europäischen Kriege und Bürgerkriege jener Zeit nicht ganz unschuldig an der Entwicklung waren.

 

Mitte des 17. Jahrhunderts gab es noch einmal ein Aufbäumen. Das Tridentinum, die Ergebnisse des Konzils von Trient von 1545-1563 (eine Reaktion auf die Reformation), namentlich das Dekret zur Heiligen- und Reliquienverehrung (nicht Anbetung), bot den Pilgern Sicherheit. Das dauerte bis Mitte des 18. Jahrhunderts. Dann begründeten unter anderem der österreichische Erbfolgekrieg (1733-1735) und der Siebenjährige Krieg von 1756 bis 1763 den Garaus für die nicht-spanischen Pilger. Aufklärung und französische Revolution taten ein übriges. Und, das ist im höchsten Maße bedauerlich, den endgültigen Todesstoß versetzen gerade die katholischen Herrscher dem Camino - durch die Säkularisierung Anfang des 19. Jahrhunderts. Klöster und und Herbergen wurden enteignet, zweckentfremdet. Nach 1815 schlief die Bewegung außerhalb Spaniens und Teilen Frankreichs ein. Revolutionäre Aktivitäten großer Teile Spaniens schlossen sich nahtlos Napoleons Herrschaft an und sanktionierten mit ihrem Gesetz vom 1.10.1820 die Aufhebung vieler Klöster und Abteien. Allein in Burgos wurden 27 Herbergen liquidiert. Die caritative Infrastruktur des Camino de Santiago kam zum Erliegen. 

 

Die spanische Königin Isabella II. pilgerte gleichwohl 1858 nach Santiago. Ihr nachfolgend König Alfons XII. 1877. Das Bild des kriegerischen Apostels, der so vielen Schlachten den Sieg gebracht haben soll, änderte sich, die Muttergottes Maria übernahm diese Rolle, so zum Beispiel im Krieg 1808 auf Seiten Aragons gegen Frankreich.

 

PAPST LEO XIII.

1879 wurden die Gebeine des Apostels bei Grabungsarbeiten wieder entdeckt. Papst Leo XIII. erklärte die Überreste des Heiligen am 1.11.1884 für authentisch. 1885 wurde das Heilige Jahr, das Ano Santo, ausgerufen. König Alfons XIII. besuchte in Folge das Grab des Apostels zweimal, in 1904 und 1909. Dennoch kam die Pilgerschaft nicht so richtig in Schwung. Es fehlte offensichtlich das nötige Geld, vielleicht auch Ideen.

 

FRANCISCO FRANCO

Der Historiker kommt nicht umhin zu erwähnen, dass ausgerechnet Spaniens Staatschef und Diktator Generalissimus Francisco Franco es war, der 1937 den heiligen Jakobus erneut zum Landespatron Spaniens ausrief. Warum? Er war davon überzeugt, dass er seine Entscheidungsschlacht am 25. Juli 1937, am Gedenktag des Heiligen, mit Hilfe des Patrons Spaniens gewonnen hat. Parallelen zum Mittelalter tun sich auf. Der erhoffte Erfolg, den Camino de Santiago mit Leben zu erfüllen, blieb zunächst aus.

Der moderne Jakobsweg / Paulo Coelho

Nicht ganz unschuldig am Wiedererwachen der modernen Jakobspilgerschaft waren Autoren wie Paulo Coelho und Shirley MacLaine. Die weltberühmte Schauspielerin (Irma la Douce) gab in den Neunzigern ihrem Buch den Titel "The Camino - A Journey of the Spirit."

 

Der Brasilianer, ein Schriftsteller von Weltformat, verarbeitete seine Pilgertour des Jahres 1986 in seinem Bestsellerroman (1991 in Deutschland erschienen) "Die heiligen Geheimnisse eines Magiers"; später dann umbenannt in "Auf dem Jakobsweg - Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela."

 

Coelho wollte den Geheimnissen der Welt, den mysteriösen Wegen auf die Spur kommen. Dazu bediente er sich der Fiktion des ständigen Kampfes mit seinem Alter ego, den er Petrus nannte. Letztlich erfolgreich, überreichte ihm doch am Schluss der Reise sein Meister nicht nur das von ihm so sehnsüchtig begehrte Schwert, er hatte ihn darüber hinaus das Ritual der Agape gelehrt, der bedingungslosen Liebe. Zitat Coelho: "Stelle dir vor, dass sich die Heiligen dir nähern, um ihre Hände auf deinen Kopf zu legen, und dir Liebe, Frieden und das Gefühl von Gemeinschaft mit der Welt zu wünschen." Ein einmaliges Buch.  

 

Das darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die ersten relevanten Ansätze bereits im Jahr 1971 gelegt worden waren. Aus Anlass des Heiligen Compostelanischen Jahres war ein wichtiges Buch erschienen, nämlich "Santiago en Espana, Europa y Amerika." Papst Johannes Pauls II. Reise nach Santiago de Compostela zum 9. November 1982 (aus Anlass des Heiligen Compostelanischen Jahres) tat ein übriges. Seine Europarede ist noch heute als bemerkenswert und richtungsweisend zu bezeichnen. Mehr dazu unter Menüpunkt PILGER AUF DEN SPUREN > Johannes Paul II.

 

CAMINO FRANCES WELTKULTURERBE

Im Jahre 1962 wurde der Hauptweg zum historisch-künstlerischen Ensemble und 1984 vom Europarat zum ersten Europäischen Kulturweg erklärt, denn er dokumentiere den Werdegang Europas. 1993 nahm die UNESCO die alte Pilgerstraße, wie sie im Liber Sancti Jacobi als Camino Frances beschrieben wird, in die Liste der Monumente des Weltkulturerbes auf - inklusive eines 30 Kilometer breiten Streifens beidseitig des Weges mit 1.800 Einzelbauten in 166 Städten und Dörfern. Neben Sakralbauten, Kathedralen, Klöstern, Kapellen wurden auch geschützte Objekte für die Versorgung der Pilger, weiterhin Paläste, Privathäuser, Brücken, Schleusen, Wegkreuze vom 11. Jahrhundert an berücksichtigt. Die in Folge gegründeten Bruderschaften kultivierten das Ganze, widmeten sich der Materie auf wissenschaftlicher Basis. Dabei spielte der mittelalterliche Codex Calixtinus, der Liber Sancti Jacobi eine tragende Rolle. Auf deutscher Seite sind hier die Protagonisten Robert Plötz und Klaus Herbers zu nennen.