SAN JUAN DE ORTEGA

Brückenkonstrukteur. Tagundnachtgleiche.         

Einführung                                                        Heilige prägen Ortschaften

Die Ortschaften San Juan de Ortega und Santo Domingo de la Calzada tragen den Namen von Ordensleuten. Beide Mönche waren mittelalterliche Brückenbauer im wahrsten Sinn des Wortes, beide trugen zum Aufschwung des Jakobuswegs bei, pushten ihn, wie man wohl heute sagen dürfte. San Juan war der Schüler von Santo Domingo.

 

San Juan de Ortega ist berühmt für das Lichtspiel in der Kirche und gegenwärtig für die Gastfreundschaft des vormaligen, örtlichen Pfarrers. Santo Domingo de la Calzada ist berühmt für sein Hühnermirakel. 

San Juan de Ortega. Eines der typischen Hinweisschilder.

 

Juan de Ortega (1080-1163), ein Schüler von Domingo, war nicht nur ein Diener Gottes, er war auch ein veritabler Brückenkonstrukteur. Seine ersten Brücken von Logroño und Najera ersparten den Pilgern des 11. Jahrhunderts mindestens drei Tage Gehzeit. Bettina Marten zufolge (Kunst- und Kulturführer zum sp. Jakobsweg, 2011, Reclam) wird der legendäre Kampf zwischen Roland und Ferragut an der Brücke von Najera, der Brücke San Juan Ortega, lokalisiert. 1866 wurde die alte Brücke durch eine neue ersetzt und 2003 verbreitert. 

Eine original erhaltene Brücke steht bei Ages. Königin Isabella die Katholische ließ 1474 ein prachtvolles Grabmal für ihn bauen. Es befindet sich in der Klosterkirche von San Juan de Ortega.

„Zweimal im Jahr zur Tagundnachtgleiche am 21. März und am 27. September wiederholt sich das Wunder des Lichts, das eine architektonische Meisterleistung des Mittelalters ist: Um 17Uhr beleuchtet ein Lichtstrahl die Verkündigungsszene auf dem Kapitell links neben der Apsis. Danach wandert der Lichtstrahl über die Geburt Christi zum Besuch der Heiligen Drei Könige, um nach zehn Minuten wieder für eine halbes Jahr zu verschwinden.“

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NACH GALICIEN

Etappe 13 - Domingo de la Calzada und Juan de Ortega. Zwei Mönche als Brückenkonstrukteure.

Fotos:

Reihe 1: Kloster San Juan  de Ortega.

Reihe 2: Blick zurück auf San Juan de Ortega.

Reihen 3-6: Freigegebene Fotos Wikipedia Carlospalacios aus 2011.

             Erklärungen später.