JESUS TRAIL IN GALILÄA

Kapernaum. Ruinen einer alten Synagoge. Abfotografiertes Foto aus 1990.

Einführung

Die biblische Grundlage für den Jesus Trail ist ein Zitat aus dem Matthäusevangelium, dem zufolge Jesus zu Beginn seines Wirkens von seiner Heimatstadt Nazareth in den Bergen Galiläas nach Kafarnaum ging, einem Fischerdorf am Ufer des Sees Genezareth, in dem er seine ersten Jünger um sich versammelte. Im Matthäusevangelium heißt es: "Er verließ Nazareth, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt." (Mt 4,13 Einheitsübersetzung).

 

Kafarnaum wurde den Evangelien zufolge zum Ort seines Wirkens: "Jesus stieg in das Boot, fuhr über den See und kam in seine Stadt [Kafarnaum]" (Mt 9,1) und "Als er einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er (wieder) zu Hause war" (Mk 2,1) Der Jesus Trail steht in der Tradition der klassischen Pilgerwege, zum Beispiel dem Jakobsweg in Nordspanien oder dem Paulusweg in der Türkei.

Der Jesusweg

Der Jesus Trail ist ein 65 km langer Pilgerweg bzw. Wanderweg in Galiläa im Norden Israels. Er ist auf einer Strecke angelegt, auf der Jesus gegangen sein könnte, weil sie zahlreiche Stätten seines Lebens und Wirkens verbindet.

Der Weg beginnt in Nazareth größten arabischen Stadt in Israel, und verläuft über Sepphoris, Kana (arab. Kafr Kanna), die Hörner von Hittim, die steilen Abhänge des Berges Arbel, den See Genezareth, Tabgha, Kafarnaum und den Berg der Seligpreisungen. Ein optionaler Rückweg führt über Tiberias, vorbei am Jordan, den Berg Tabor und den Berg des Sturzes (Berg Praecipitium). Der Weg verbindet Stätten mit Bedeutung für Christen, Muslime, Juden und Drusen. Der Jesus Trail verläuft innerhalb der Grenzen Israels von 1967.

 

Der Jesus Trail wurde 2007 von zwei Wanderenthusiasten ins Leben gerufen, Maoz Inon, einem jüdisch-israelischen Unternehmer und Inhaber von Hostels und Unterkünften in Israel, und David Landis, einem christlich-amerikanischen Wanderexperten. Die Markierung erfolgte 2009. Aktuell fördert und verwaltet eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern den Weg als gemeinnütziges Projekt. Der Wanderweg steht allen offen und Campieren ist an vielen Stellen erlaubt. Markiert ist er mit einem Zeichen aus drei Streifen: Weiß, orange, weiß. Wenn Abschnitte des Weges mit anderen Wanderwegen zusammenfallen (zum Beispiel dem Israel National Trail (INT)), erscheint zusätzlich ein orangefarbener Kreis.

 

Text wortwörtlich entnommen Wikipedia.

Mehr darüber ist zu lesen auf den Webseiten: http://de.jesustrail.com/ resp. http://jesustrail.com/

 

Weitere Fotos von unserer Israeltour 1990 folgen in Kürze.