500 JAHRE LUTHER. 1517. 2017.

Martin Luther über die Heilige Messe der Katholiken. Über Papst  und Kardinäle. Über die katholische Lehre.

Propsteikirche St. Johann zu Bremen. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts durften die Bremer Katholiken infolge der Entscheidung der evangelisch-reformierten Landesregierung (Senat) ungehindert ihre Heilige Messe feiern.

Einführung

Relativ früh, also in 1520, schrieb Martin Luther seine Aversion gegen das Sakrament der Eucharistie nieder. Er wählte die Überschrift De captivitate babylonica. Darin sprach er von drei Gefangenschaften, in die die Römische Kurie das Sakrament geführt habe:

  1. die Verweigerung des Laienkelchs;
  2. die Lehre von der Transsubstantiation, wodurch man den Glauben der Philosophie des Heiden Aristoteles ausgeliefert habe;
  3. die Lehre von der Messe als einem guten Werk und einem Opfer, wodurch man aus der Gabe Gottes an die Menschen eine Gabe der Menschen an Gott gemacht habe.

Luthers Briefe

1522. LUTHER ÜBER                                                                         DIE "GOTTESLÄSTERLICHE" HEILIGE MESSE

Anno Domini 1522 schrieb Martin Luther an König Heinrich VIII. von England. Er äußerte sich zur Heiligen Messe der katholischen Kirche. Nachstehend die deutsche Übersetzung:

 

"Wenn wir aber über die Messe triumphiert haben, dann, so glaube ich, triumphieren wir (auch) über den Papst mit allem, was zu ihm gehört (Triumphata vero Missa puto nos totum Papam triumphare). Denn auf die Messe, wie auf einen Felsen, stützt sich ja das ganze Papsttum mit seinen Klöstern, Bistümern, Gemeinschaften, Altären, Ämtern und Lehren oder vielmehr mit seinem ganzen Wanst (atque adeo cum toto ventre suo). Notwendigerweise bricht alles zusammen, wenn ihre gotteslästerliche und verabscheuungswürdige Messe zusammenbricht (Quae omni ruere necesse est ruente Missa eorum sacrilega et abominanda). So hat Christus durch mich begonnen, die an heiliger Stätte stehenden Gräuel der Verwüstung (vgl. Mt 24,15; Dan 9,27) aufzudecken und denjenigen zu vernichten, dessen Ankunft durch das Wirken Satans unter falschen Wundern und trügerischen Zeichen stattfand (vgl. 2Thess 2,9)."

Quelle: Kirchliche Umschau, Juni 2017 - Contra Henricum Regem Angliae von 1522, Weimarer Ausgabe 10,2,220.

 

Der evangelische Pfarrer im Bremer Umfeld schob diese Luther-Worte euphemisierend in die Schublade dessen derber Sprache. Das ist aber zu kurz gegriffen. Luther hatte überhaupt keine Scheu, seine abgrundtiefe Abneigung, fast könnte man schon von Hass sprechen, gegenüber der Amtskirche zum Ausdruck zu bringen. 

Was also treibt die vielen katholischen Würdenträger an, sich den Lutheranern  anzubiedern? Gemeinsames Abendmahl statt Heiliger Messe? Statt Mysterium der Eucharistie mit Opferung, Wandlung und Kommunion?

Mainstreamdenken?

 

Mehr über die heilige Eucharistiefeier vgl. ..... (Bitte scrollen) und zur Missa Tridentina, die sog. Alte Messe, die das Zweite Vatikanische Konzil nie untersagt hatte.

1545. LUTHER ÜBER DEN PAPST                                               "WIDER DAS PAPSTTUM IN ROM, VOM TEUFEL GESTIFTET"

Als Reaktion auf das Trienter Konzil (Beginn 1545) der Katholischen Kirche verfasste Martin Luther eine Schrift, die es in sich hat. Schon in anderem Zusammenhang hatte der Protagonist den Papst als "Antichrist" bezeichnet. Ärger geht`s nicht. Also, in seiner Abhandlung "Wider das Papsttum in Rom, vom Teufel gestiftet" steht u.a. folgendes geschrieben, unwiderruflich für die Nachwelt festgehalten:

 

"(...) man soll den Papst, die Kardinäle und alles Gesinde seiner Abgötterei und päpstlichen Heiligkeit nehmen und ihnen, als Gotteslästerern, die Zungen hinter dem Hals herausreißen und der Reihe nach an den Galgen annageln (...). Danach ließe man ein Concilium oder wie wollen, halten am Galgen, oder in der Hölle unter den Teufeln."

Quelle: Zeitschrift UNA VOCE Korrespondenz, Ausgabe 2. Quartal 2017, Seite 241.

 

Die Päpste der Neuzeit haben sich für vieles vermeintlich falsch Gelaufenes in der Kirche entschuldigt, zumeist damit nur ihre Vorgänger impliziert. Was hindert eigentlich die EKD und ihre Repräsentanten daran, wie Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der EKD, sich ihrerseits von diesen unsäglichen Luther-Sätzen und Verunglimpfungen zu distanzieren und sich zu entschuldigen? Erst dann kann über weitere zu setzende ökumenische Akzente nachgedacht werden; einseitige Forderungen an die katholische Kirche helfen da nicht weiter. Auch sollte die Teilnahme katholischer Repräsentanten an Lutherjubiläumsveranstaltungen kritisch bedacht werden. Der örtliche Pfarrer sprach vom Reformationsgedenken, nicht vom Jubiläum. Bin gespannt, ob das auf den gemeinsamen Veranstaltungen stringent zum Ausdruck gebracht wird.

 

Luther hätte der katholischen Kirche vieles Wertvolles gebracht, so der Pfarrer. Eine uns seit zig Jahren sehr liebgewonnene katholische Ordensschwester deklamierte vor kurzem (Oktober 2017), dass sie auf Martin Luther "nichts kommen ließe"; Papst und katholische Kirche hätten Luther den Anlass verschafft, so zu handeln. Ein wenig nachdenklich wurde sie aber dann doch noch, als ich ihr von Luthers Brief an König Heinrich VIII. erzählte: ungläubiges Staunen.

 

Zurück zum hiesigen Pfarrer. Was Wertvolles hat uns Luther gebracht? Ich kann das in dieser Diktion nicht erkennen. Ich stütze mich dabei u.a. auf Norbert Clasens Aufsatz in der Zeitschrift UNA VOCE Korrespondenz, 2. Quartal 2017. Sein Kernsatz auf Seite 264 lautet:

 

"Von katholischer Seite kann man den deutschen Reformator wohl kaum zum 'Vater im Glauben' oder zum 'gemeinsamen Lehrer' erklären, es sei denn, wenn man die Abschaffung der römischen Kirche durch ihre Protestantisierung wünscht oder in der Quadratur des Kreises nichts Widersinniges sieht."  Mit der Quadratur des Kreises meinte Clasen auch und gerade Martin Luthers Rechtfertigungslehre, die nur in Verbindung mit Luthers Lehre von der Erbsünde zu sehen ist, (...) mit der Folge, dass der Gerechtfertigte zu gleicher Zeit als Geheiligter und Sünder existiert (simul iustus et peccator)."

Luther deklamiert theologische Unterschiede

1530.  MARTIN LUTHERS BRIEF AN SEINE GEISTLICHEN           "Vermahnung an die Geistlichen, versammelt auf dem Reichstag zu Augsburg"

Zurück zum Jahr 1520. Was hat Martin Luther selbst zu den Unterschieden gegenüber der katholischen Lehre gesagt? Er tat es in seiner oben bezeichneten Schrift, mit der er wohl seine Geistlichen auf Vordermann bringen wollte. Ausgangspunkt war die seiner Meinung nach irrige Ansicht altgläubiger (katholischer) Theologen auf eben jenem Reichstag zu Augsburg, die manche Formulierungen der Confessio Augustana für als katholisch vertretbar hielten:

 

Da stellt Luther fest, alles habe sich geändert und fragt, ob man überhaupt noch dasselbe Verständnis von Gnade, Sünde, Geist, christlichem Leben und Buße haben könne, wenn das Meßopfer, das Fegfeuer, die Seelenmessen, die Heiligenverehrung, der Zölibat, die Kirchen- und Altarweihen, das Ehesakrament, das Priestertum und die Firmung, die Beichte, die Genugtuung, die Fastenzeit, das Kruzifix, der Taufstein, die Monstranz, die Bilder, die Altartücher, die Chorhemden, die Messgewänder, die Prozessionen, das Chorgebet und das Ciborium (Anm.: Hostienkelch), wenn das alles in Wegfall gekommen sei."

Quelle: Una Voce Korrespondenz, 3. Quartal 2017, S. 425.

 

Wie, bitte schön, sollen wir bei diesen knallhart ausformulierten Differenzen zueinanderkommen? 1500 Jahre Kirche: Theologie, Riten und Tradition im wahrsten des Wortes von Luther über den Haufen geworfen, in Abrede gestellt. 

Und das ist ja noch nicht alles Trennende.

Mittlerweile hinzugekommen sind: die Frauenordination, Segnung der Home-Ehen, und nicht zuletzt die liberal-protestantische Bibelexegese, die letztlich dem Kulturchristentum das Wort redet, die manche evangelische Pastoren und Pfarrerinnen in Bremen und Umgebung in 2015 und 2016 gar veranlasste zu deklamieren, die Weihnachtsgeschichte sei ein frommes Märchen und Josef sei natürlich der biologische Zeuger Jesu gewesen, et ecetera. Und die katholische Geistlichkeit schwieg, schweigt nach wie vor.

Luther und der Ablasshandel des Dominikanermönchs Tetzel

ER WAR NICHT DER GRUND FÜR LUTHERS 95 THESEN

Das hat sehr deutlich der bekannte Journalist der WELT Alan Posener herausgearbeitet. In seinem am 17.10.2017 veröffentlichten Artikel mit der Überschrift: "Die Wahrheit über den angeblich bösen 'Ablasskrämer'" - "Die Rechtfertigung des Johannes Tetzel."

Danach nutzte Luther den Ablasshandel des Dominikanermönchs Johannes Tetzel für sich und seine Ziele der Abspaltung von der Katholischen Kirche. Man könnte auch von Manipulation sprechen (Fake News).

https://www.welt.de/kultur/article169728197/Die-Wahrheit-ueber-den-angeblich-boesen-Ablasskraemer.html.

 

Passend dazu der Beitrag von Radio Vatikan am 20. Oktober 2017:

Museumsdirektorin findet Ablassbrief mit Luthers Namen

Danach habe Luther 1508 seinen Namen (er nannte sich damals noch Luder) auf die Liste des Tetzel-Ablassbriefes des Augustiner-Eremitenklosters in Erfurt setzen lassen.  Der Ablassbrief existiert als Abschrift von 1631 und befindet sich in der Nationalbibliothek in Madrid.

http://de.radiovaticana.va/news/2017/10/20/d_museumsdirektorin_findet_ablassbrief_mit_luthers_namen/1344109

Diese Nachricht konnte der Kirchenhistoriker Hartmut Kühne nicht auf sich sitzen lassen und betonte lt.  RV vom 22.10.17, dass der (angebliche) Ablassbrief schon seit 60 Jahren bekannt, 1960 in Frankreich veröffentlicht und zuletzt in 2012 vom Erfurter Historiker Ridolf Benl analysiert worden sei. Kühne bestreitet, dass Tetzel  in 1508 in Erfurt gepredigt habe.  

 

Sei es wie es sei, Alan Poseners Konklusion ist nachvollziehbar, ich zitiere:

"Nicht weil Rom den Ablasshandel betrieb, kam es zum Bruch mit Rom. Wer Rom schwächen wollte, musste Roms Haupteinnahmequelle angreifen: den Ablasshandel." Sätze zuvor heißt es in etwa: Die Fürsten und Bürger Deutschlands wollten die Erträge des sog. Petersablasses lieber für ihre eigene Zwecke einsetzen.

Alan Poseners letzter Satz hat es in sich: "(...) es ist Zeit, dem Vielgescholtenen (Johannes Tetzel) Abbitte zu leisten." 

 

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ZUM ABLASS DER KATHEDRALE VON SANTIAGO DE COMPOSTELA vgl.

www.jakobspilger-westwaerts.de/pilger-wissen/ankommen-in-santiago-de-compostela-rituale-messen-ablass/

 

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LUTHERS METAMORPHOSE

Wie überhaupt festzustellen ist, dass Martin Luther, locker ausgedrückt, sich alles passend machte: 1510/1511 rutschte er in Rom die Heilige Treppe am Lateranpalast hinauf, betete auf jeder Stufe ein Vaterunser für sich und seinen Onkel, um den Ablass zu gewinnen, schwärmte von Rom; später verdammte er Papst, die Stadt und den Ablasshandel.

 

Den ihn nicht genehmen Jakobusbrief bannte der "späte" Luther mehr oder weniger, lehrte doch der Apostel, dass der Glaube ohne gute Taten nichts tauge. Luther sah hierin eine Beeinträchtigung seiner Rechtfertigungslehre.

Luther berief sich recht einseitig auf entsprechende Stellen des paulinischen Römerbriefes, übersetzte zudem recht freizügig - in seinem Sinne. Nur ein Beispiel.  Dort steht mitnichten: "(Rechtfertigung) allein durch Glauben" - sondern nur "durch Glauben an Christi Erlösung." Ein einzelnes eingeschobenes Wort macht Geschichte, verändert Geschichte.

Ansonsten vergleiche auch den Menü-Unterpunkt oben links: Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.

PROTESTANTISIERUNG DER KATHOLISCHEN KIRCHE UNTER PAPST FRANZISKUS

Neben vielen deutschen Klerikern betont auch der gegenwärtige Papst Franziskus - wie andere vorauseilend - die vielen vermeintlichen Übereinstimmungen mit der Luther-Kirche; vgl. dazu die nachstehend in Auszügen abgedruckte Erklärung anlässlich seines Besuches im schwedischen Lund am 31. Oktober 2016. 

Erst der Einspruch seiner katholischen Gläubigen hatten ihn übrigens veranlasst, auch eine katholische Messe zu feiern, nicht nur der von ihm präferierte Ökumenische Gottesdienst.

Die Erzbischöfin der Lutherischen Schwedischen Kirche, Antje Jackelen, brachte es auf den Punkt: Es müsse vor allem über das unterschiedliche Verständnis von Kirche, Amt und Abendmahl gesprochen werden. So tun wir es doch endlich!

 

AUSZÜGE: GEMEINSAME ERKLÄRUNG VON PAPST UND LUTHERANERN

anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens am 31. Oktober 2016 im schwedischen Lund.

Der aufmerksame Leser wird sich verwundert die Augen reiben, wenn er liest, dass die Katholische Kirche gleichermaßen für die Abspaltung der Lutheraner verantwortlich ist und dass wir alle zum einen Leib Christi, also zur Kirche, aufgrund der Taufe gehören und damit offensichtlich bereits jetzt gemeinsame Gottesdienste feiern können, wie im schwedischen Lund geschehen.

 

„(…) Durch Dialog und gemeinsames Zeugnis sind wir nicht länger Fremde. Vielmehr haben wir gelernt, dass das uns Verbindende größer ist als das Trennende. Während wir eine tiefe Dankbarkeit empfinden für die geistlichen und theologischen Gaben, die wir durch die Reformation empfangen haben, bekennen und beklagen wir vor Christus zugleich, dass Lutheraner und Katholiken die sichtbare Einheit der Kirche verwundet haben. (…)

Viele Mitglieder unserer Gemeinschaften sehnen sich danach, die Eucharistie in einem Mahl zu empfangen als konkreten Ausdruck der vollen Einheit. Wir erfahren den Schmerz all derer, die ihr ganzes Leben teilen, aber Gottes erlösende Gegenwart im eucharistischen Mahl nicht teilen können. Wir erkennen unsere gemeinsame pastorale Verantwortung, dem geistlichen Hunger und Durst unserer Menschen, eins zu sein in Christus, zu begegnen. Wir sehnen uns danach, dass diese Wunde im Leib Christi geheilt wird. Dies ist das Ziel unserer ökumenischen Bemühungen. Wir wünschen, dass sie voranschreiten, auch indem wir unseren Einsatz im theologischen Dialog erneuern. (…)“

Quelle: UNA VOCE, 3. Quartal 2017 und Radio Vaticana:

http://de.radiovaticana.va/news/2016/10/31/die_%C3%B6kumenische_erkl%C3%A4rung_von_lund/1269072

Was bleibt bei nüchterner Betrachtung?

Die Anhänger der Reformation deklamieren gerne: ohne Martin Luther, ohne Huldreich Zwingli, ohne Johannes Calvin keine religiöse Toleranz, kein religiöser Pluralismus. Mit welchem Preis: Der sich aus ihrer Sicht autoritär gebende katholische Universalismus mit dem Papst an der Spitze war unbedingt aufzubrechen gewesen.

 

Allerdings wird wird ebenfalls gerne vergessen zu erwähnen, um welchen Preis dies alles geschah. Luther war das, was die heutigen Liberalen gerne den Protagonisten der katholischen Kirche zuschreiben, nämlich ein religiöser Fundamentalist. Er wollte um jeden Preis den Papst desavouieren und verdammen. Er wollte keine Ökumene, er wollte die katholische Kirche vernichten, den absoluten Sieg seiner Reformation. Mit Toleranz und Freiheit des Christenmenschen hat dies absolut nichts zu tun, im Gegenteil.

Thomas Schmid hat es in seinem Kommentar in der „Welt“ am 3. November 2017 "Erasmus, nicht Luther" - prägnant formuliert: Luther hat Elend und Zerstörung über das Land gebracht, mit viel Blutvergießen erkauft. Der vermeintliche Luther zugeschriebene Zivilisierungserfolg war zudem sehr teuer, er verursachte immense Staatskosten.

 

  • Ohne Luther keine Glaubens-/Konfessionskriege

  • Ohne Luther kein Dreißigjähriger Krieg (1618-1648)

  • Ohne Luther keine zig Millionen Tote und Schwerverletzte . Schätzungen sprechen von bis zu 7 Millionen Kriegstoten bei einer geschätzten Bevölkerungszahl von 15 bis 17 Millionen Menschen.  

  • Ohne Luther keine konfessionelle Spaltung, die heute mit Macht wieder aufgehoben werden soll, koste was es wolle.

 

Martin Luther hätte Desiderius Erasmus von Rotterdam (ca. 1466 - 1536) folgen sollen. Der große Erasmus (Humanist, Theologe und Priester, Augustiner-Chorherr, Autor vieler Bücher) wollte keine Trennung, er wollte die Erneuerung innerhalb der katholischen Kirche.

 

Wenn wir uns hierüber verständigt haben werden, dann ist ein Aufeinanderzugehen der verschiedenen christlichen Konfessionen relevant und richtig. Wir müssen uns zusammentun.