SPANISCHER BÜRGERKRIEG                        Katholiken aus Hass auf Kirche und katholischen Glauben ermordet                                                    Katholiken in Mexiko - Christen im Nazireich

Hornillos del Camino. Eine Etappe nach Burgos. Pfarrkirche. Teodulo Gonzales Fernandez, katholischer Priester, SDB (Salesianer-Orden). Am 9. September 1936 in Madrid ermordet; von Papst Benedikt XVI. am 28.10.2007 seliggesprochen.

Einführung

Die veröffentlichte Meinung in Deutschland hat sich einseitig auf die Seite der Republikaner gestellt, also der roten Brigaden, auch Volksfront/Frente popular genannt, bestehend aus Sozialisten, Kommunisten und Anarchisten. Es drängt sich einem der Gedanke auf, dass (fast) niemand von den Greueltaten der Volksfront weiß, auch derjenigen untereinander. Die von ihr ermordeten spanischen Katholiken: Geistliche, Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien werden in den Diskussionen ausgespart.

Nicht so - wider Erwarten - in der in 2016 von arte TV ausgestrahlten Sendung Vom Kämpfen und Sterben der Internationalen Brigaden. Nicht so bei dem englischen Schriftsteller Anthony Beevor in seinem Buch aus 2006  Der Spanische Bürgerkrieg; nicht so bei der US-amerikanischen Autorin Amanda Vaill in ihrem auf Tatsachen begründeten und in den Gazetten vielbesprochenen Roman des Jahres 2014/2015 "Hotel Florida - Wahrheit, Liebe und Verrat im Spanischen Bürgerkrieg." Die Fakten waren offensichtlich nicht mehr wegzudiskutieren. Unten mehr.  

 

Die "Junta" sei die Böse, das Böse schlechthin, die Republikaner, die Volksfront, die Kommunisten (Stalinisten, Trotzkisten), die Sozialisten, die Anarchisten die Guten. Die Kenntnisse über den Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) sind nur sehr unvollkommen. Das zeigt sich allein schon im Sprachgebrauch, der hier zu Lande Einzug gehalten hat. Das Wort "Junta" wird gleichgesetzt mit Franco. Dabei bedeutet das Wort Junta nichts anderes als (Regional-) Regierung, überall am Wegesrand des Camino de Santiago zu lesen. Korrekterweise müssten wir von der Movimiento Nacional, von der Nationalen Bewegung sprechen. Die Mainstreamfollower benutzen gerne den Ausdruck Nationalisten oder gar Faschisten.

Grausamer Bürgerkrieg                                        Auf beiden Seiten

Nicht nur die Nationale Bewegung/Franquisten, also die Anhänger Francos, haben viele Menschenleben auf dem Gewissen, nein: die Frente Popular, die Volksfront bestehend aus Sozialisten, Kommunisten und Anarchisten, hat gleichermaßen große Schuld auf sich geladen.

 

Tausende von Priestern und Nonnen wurden ermordet, Kirchen geschändet und abgerissen. An Grausamkeit und bestialischem Töten und Morden nicht zu toppen, jenseits dessen, was wir vom Mittelalter kennen. Das aber will heute keiner wissen.

 

Selbst der kritische Autor Antony Beevor hat darüber in seinem im Jahre 2006 herausgekommenen Buch DER SPANISCHE BÜRGERKRIEG schonungslos  berichtet, wenngleich er die Hauptlast bei den Franquisten sieht und - "natürlich" - die Katholische Kirche Spaniens heftig kritisiert, kein gutes Haar an ihr lässt. "Insgesamt vielleicht das beste Buch über den Bürgerkrieg für eine breite Leserschaft, das in den letzten Jahrzehnten erschienen ist." - Rafael Nunez Florencio in El Mundo, zweitgrößte  spanische Tageszeitung mit Hauptsitz Madrid. 

 

GRAUSAME VOLKSFRONT

Die wenigen nachfolgenden Zitate aus dem Buch des Autors Anthony Beevor DER SPANISCHE BÜRGERKRIEG werden genügen, den Leser zu sensibilisieren, die vermeintlich legitimierte Volksfront und die sie repräsentierenden Protagonisten  des Bürgerkriegs nunmehr kritischer zu betrachten.

Neben den Sozialisten und Anarchisten sind besonders die Kommunisten zu nennen. Sie standen unter der Ägide der Sowjets, die mit den Gruppierungen von Komintern (von Lenin einst ins Leben gerufener Zusammenschluss kommunistischer Parteien), dem Militärgeheimdienst GRU und dem NKWD (Volkskommissariat des sowjetischen Innenministeriums) aus Spanien einen stalinistisch geprägten Staat machen wollten. Der gnadenlose Machtkampf untereinander hat mit dazu beigetragen, dass die Volksfront letztlich gegen Franco verlor. Es war ein brutaler Machtkampf. Das unten vorgestellte Buch HOTEL FLORIDA handelt davon: von Ernest Hemingway, Willy Brandt, George Orwell und anderen Unterstützern der Volksfront. 

 

An dieser Stelle beschränke ich mich bewusst auf die - vermeintlich guten - Linken, da die Rechten, die Nationalen Francos, ohnehin als die Bösen gelten.  Der den Caudillo Franco unterstützende Falangismus unterschied sich übrigens von Nazismus (Hitler-Deutschland) und Faschismus (Mussolini-Italien) dadurch, dass er in seinem Wesen zutiefst konservativ und katholisch war.

 

  • Vor den Nationalwahlen von 1936, die von den Linken gewonnen wurden, hatte der Sozialistenführer Largo Caballero unverhüllt gedroht, sollte die Rechte siegen, werde es zum offenen Bürgerkrieg kommen. Vgl. Seite 13 des o. g. Buches.

  • Caballero wollte eine Republik ohne den Krieg der Klassen. Dafür müsse jedoch eine politische Klasse verschwinden. Ein eindeutiger Nachklang zu Lenins offen erklärter Absicht, die Bourgeoise (das Bürgertum) zu beseitigen. S. 14.

  • Am 3. Januar 1935 hatte es in der Zeitung El Socialista (Largo Caballero) geheißen: "Harmonie? Nein! Klassenkampf! Tödlicher Hass auf die verbrecherische Bourgeoise." S. 47.

  • Später sperrten Kommunisten und Sozialisten die Priester und Nonnen ein, erschossen sie ohne Gnade und brannten dann die Kirchen nieder, voll besetzt mit Gläubigen. S. 292.

  • Der berühmteste Schriftsteller, der die Republik (Volksfront) unterstützte, und mit seinem ganzen Renommee die Kampagne förderte, die die Kommunisten so wirksam organisierten, war Ernest Hemingway. Er unterstützte die kommunistischen Attacken auf die an sich verbündeten Anarchisten. „Ich mag die Kommunisten, wenn sie Soldaten sind. Wenn sie Priester sind, hasse ich sie.“ S. 317.

  • Die härtesten Disziplinarverfahren (innerhalb der Roten Front) mussten angewendet werden, (eigene) Soldaten daran zu hindern, aus ihren Einheiten wegzulaufen. Etwa 400 der Geflohenen wurde am 24. Juli erschossen.“ S. 359.

  • Es ist kaum zu glauben, welches Ausmaß die Paranoia in dieser Zeit der Hexenjagd auf die Trotzkisten (eine auf Trotzki zurückgehende kommunistische Gruppierung, die von Stalin verfolgt wurde) annahm. S. 363.

  • Unter der Leitung des NKWD (Volkskommissariat des sowjetischen Innenministeriums) beging der SIM (spanischer Geheimdienst der Volksfront) barbarische Gräueltaten - analog der wissenschaftlichen Verhörmethoden der Sowjets. Die Methoden des SIM gingen noch über Schläge mit dem Gummischlauch, Behandlung mit kaltem und heißem Wasser und Scheinhinrichtungen hinaus (…) Die Fußböden der Zellen wurden eigens so konstruiert, dass die spitzen Ecken der Ziegel nach oben zeigten, damit die nackten Häftlinge ständig Schmerzen litten. (…) Wenn das nichts nutzte, gab es auch noch den elektrischen Stuhl. (…) S. 387/88.

  • An diesem Tag weigerten sich Soldaten der 84. Gemischten Brigade, die zur 40. Division gehörten, an die Front zurückzukehren. Am nächsten Morgen wurden 46 dieser Soldaten standrechtlich erschossen. S. 405.

  • Et ecetera.

  • Der Spiegel stützt meine Zahlen mit seinem Bericht vom 27.03.2009. Der Autor Christoph Gunkel schreibt von 200.000 Opfern im Namen des Francoregimes, aber eben auch von 38.000 politischen Gegnern, die die Republikaner, die Volksfrontregierung, ermorden ließen, darunter 6.800 Geistliche.www.spiegel.de/einestages/spanischer-buergerkrieg-weisse-flaggen-ueber-madrid-a-948228.html

Beispiel Barcelona                                            Namen der ermordeten Bischöfe

Auf geheimen, lange vorbereiteten Befehl wurden in Barcelona in den Abendstunden des 18. Juli 1936 alle Pfarrkirchen angezündet. Wer sich einem brennenden Gotteshaus zu nähern versuchte, wurde einfach niedergeschossen.

 

Die Zeitung „Diario de Barcelona“ berichtete am 29. Oktober 1943, dass während der Revolution 7.000 spanische Priester, Ordensleute und Seminaristen und zwölf Bischöfe, sowie ein Apostolischer Administrator getötet wurden, nicht ohne zuvor sie barbarisch behandelt, gequält oder sogar lebendig verbrannt zu haben.

Die gottlose Regierung von Barcelona wollte darüber hinaus alle Überbleibsel der Religion, Statuen, Bilder, Gebetbücher zerstören, vernichten. Voller Angst, das Auffinden eines religiösen Zeichens im Hause könnte sie bei einer Untersuchung das Leben kosten, verbrannten die meisten Leute ihre Kruzifixe, Heiligenbilder, Kommunionandenken, religiöse Schriften, etc. Tag und Nacht wurden die Hausuntersuchungen vorgenommen. Kommunisten und Anarchisten mordeten wahllos - in armen Arbeiterwohnungen wie in reichen Villen.

 

NAMEN DER ERMORDETEN BISCHÖFE

  • Don Diego Ventaja Milan, Bischof vom Almeria: unter Hohn und Spott durch die Straßen gezerrt, als Gefangener auf einem Schiff barbarisch behandelt und zuletzt in einem Hofe erschossen.

  • Don Florentino Asensio Barroso, Bischof und Administrator von Barbastro: unter unmenschlichen Quälereien ermordet.

  • Don Manuel Irutia Almandoz, Bischof von Barcelona: eingekerkert und unter geheimnisvollen Umständen erschossen.

  • Don Narciso La Plana y Laguna, Bischof von Cuenca: zusammen mit zwei Geistlichen ermordet.

  • Don Narciso Estenega y Echevarria, Bischof von Ciudad Real.

  • Don Manuel Medina Olmos, Bischof von Guadix.

  • Don Emanuel Basuto Jimenez, Bischof Jaen: ausgesuchtes Opfer des sog. Todeszuges.

  • Pater Salvio Huix y Mirapeix aus der Kongregation des hl. Philipp Neri, Bischof vom Lerida.

  • Don Juan de Dios Ponce y Pozo, Apostolischer Administrator von Orihuela: erschossen auf dem Friedhof von Elche bei Alicante zusammen mit mehreren Priestern.

  • Don Miguel Serra y Sucarrats, Bischof von Segorbe: die Mörder ließen seine Leiche am Straßenrand liegen.

  • Don Eustachius Nieto Martan, Bischof von Sigüenza: er erlitt am 27. Juli 1936 als erster der Bischöfe den Martertod.

  • Don Manuel Borras Ferrer, Weihbischof von Terragona: unmenschlich gemartert.

  • Don Anselmo Poser, Bischof von Teruel: er erlitt ein langes Martyrium. Bevor die ihn folternden Kommunisten nach Frankreich entkommen konnten, verbrannten sie ihn in der Nähe der französischen Grenze.

Quelle: wie oben angegeben Zeitung Diario de Barcelona vom 29.10.1943 sowie das Bolletin Parroquial de Almoda, Arzobispado Valencia, 29.10.1940.

Geschichtlicher Hintergrund

Nach der knapp gewonnenen Wahl am 16. Februar 1936 hatte die Volksfront (Kommunisten, Sozialisten, Anarchisten) ihre Politik der Kirchenunterdrückung und -verfolgung fortgesetzt. Die Bilanz der ersten sechs Wochen danach spricht für sich: 162 ausgebrannte/zerstörte Kirchen, 74 Tote.

 

Begonnen hatte alles am 14. April 1931, als die Linken, ohne die Parlamentswahlen abzuwarten, die Republik ausriefen und am 9. Dezember 1931 eine kirchenfeindliche Verfassung in Kraft setzten: Verbot kirchlicher Tätigkeiten an den Schulen; Aufhebung des Religionsunterrichts; Auflösung des Jesuitenordens und Einzug seines Vermögens an den Staat; staatliche Aufsicht über die anderen Orden mit dem Ziel, das gesamte Ordensvermögen zu verstaatlichen; Notwendigkeit der staatlichen Erlaubnis für jeden Einzelfall öffentlicher Kulthandlungen wie kirchliche Begräbnisse und Prozessionen. 1933 trat eine weitere Verschärfung der Verfolgungen ein: Verstaatlichung der Häuser aller Orden, religiösen Genossenschaften, Kirchen aller Art, Bischofspaläste, Pfarrhäuser mit ihren Gärten, ebenso aller darin befindlichen Wertgegenstände.

 

Nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs wurden in den von den Kommunisten beherrschten Gebieten gleich zu Beginn mehr als 20.000 Kirchen zerstört, 11 Bischöfe und über 7.000 Welt- und Ordenspriester, Schwestern und Seminaristen und Laien ermordet, wie der aus Hornillos del Camino (kurz hinter Burgos) stammende Priester und Ordensmann Teodulo Gonzales Fernandez (SDB-Salesianer) am 9. September 1936 in Madrid; vgl. dazu Etappe 15 des Reiseberichts. Einhundertzweiundachtzig Ermordete wurden 1992 von Papst Johannes Paul II. als Märtyrer anerkannt und seliggesprochen;  am 11. März 2001 weitere 233 spanische Märtyrer, die um ihres Glaubens willen ermordet worden waren.

 

In der Nacht zum 13. Juli 1936 war der Oppositionsführer Jose Calvo Sotelo von Volksfrontpolizisten  (Kommunisten, Sozialisten, Anarchisten) ermordet worden. General Francisco Francos Movimiento Nacional / Nationale Bewegung nahm diesen Mordanschlag zum Anlass zu putschen, sich gegen den Terror der regierenden Volksfront zu erheben.

Die sich dann gegenseitig aufschaukelnden Grausamkeiten waren und sind absolut nicht tolerabel.

 

PARALLELE: FRANZÖSISCHE REVOLUTION

Ein Blick zurück in die französische Geschichte zur Französischen Revolution von 1789-1799. Auch ihre Protagonisten richteten sich nicht nur gegen den Herrscher, den König und den Adel, gegen das Ancien Regime. Nein: auch und gerade gegen die verhasste katholische Kirche.

 

"Ein erneuter Bildersturm fegte über Kirchen und Heiligenstatuen, stürzten Kreuze um, holten Glocken von den Türmen herunter, mordeten Priester. Jesus Christus bezeichneten sie, wie zeitgenössische Berichte vermelden, als syphilitischen Taugenichts, die Gottesmutter als Hure. Bilder und und Kultobjekte wurden auf die Marktplätze gekarrt und zusammen mit Strohpuppen, die den König oder den Papst darstellten, verbrannt. Die katholischen Feste wichen einem neuen revolutionären Kalender."

So schreibt es Norbert Wolf auf Seite 309 seines Buches "Die Macht der Heiligen und ihrer Bilder", 2004 bei Reclam. 

 

Die Anführer der Jakobiner, so nannten sich die Revolutionäre, nämlich Maximilien Robespierre, Jean-Paul Marat und Georges Jacques Danton, ließen die abscheulichsten Grausamkeiten geschehen; offensichtlich über 140 Jahre später ein Vorbild für die spanische Volksfront.  

Wenn wir heute über die Ideale der Französischen Revolution sprechen, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, sollten wir darüber nicht die fürchterliche Brutalität und Exzesse vergessen. 

Nachtrag 2017:

Ein neuer französischer Dokumentarfilm "Priester unter dem Terror" zeigt das wahre Gesicht der Französischen Revolution. Selbige war eben nicht so strahlend, wie man uns allerorten glauben machen will.

Der Dokumentarfilm "Prêtres sous la Terreur" von Jean-Pier Delaume-Myard und Marieke Aucante thematisiert, dass gerade katholische Priester und Ordensleute das bevorzugte Ziel des Terrors waren. Der Film stellt den historischen Zusammenhang wieder her, nämlich den Völkermord an der katholischen Bevölkerung im Kontext der propagierten Begrifflichkeiten Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.  

Schriftsteller. Romane.

JOAN SALES - FLÜCHTIGER GLANZ

2015 ist das bereits 1956 in Spanien unter Franco publizierte Buch INCERTA GLORIA endlich ins Deutsche übersetzt worden, Carl Hanser Verlag. Es handelt sich um den Klassiker der katalanischen Literatur schlechthin. Ich spreche von Joan Sales.

Sein Roman FLÜCHTIGER GLANZ beschreibt am Rande die Grausamkeit der Anarchisten, der Francogegner. Auf Seite 41 sind folgende Sätze zu lesen: "Die Anarchisten haben alles geplündert, nachdem sie die Mönche umgebracht hatten. Die Muttergottes (Anm.: eine Statue ist gemeint) ist nicht  mehr da (...). Tote Mönche, die aus den Grabnischen gezerrt wurden. (...) die armen Tagelöhner; und die haben sie als Faschisten an die Wand gestellt, bloß weil sie für die Mönche gearbeitet haben (...)."

Seiten später beschreibt der Autor, was die Anarchisten mit den aus den Gräbern herausgerissen Mumien (verstorbene Mönche) so 'angestellt' haben.

 

AMANDA VAILL - HOTEL FLORIDA

Das Buch der US-amerikanischen Schriftstellerin Amanda Vaill HOTEL FLORIDA

- WAHRHEIT, LIEBE UND VERRAT IM SPANISCHEN BÜRGERKRIEG thematisiert en passant die übelsten Kämpfe der Volksfront untereinander, an vorderster Front  die Kommunisten unter der Führung der Sowjetunion.

 

Die Autorin erzählt von Ernest Hemingway, der sich, wie viele linke Intellektuelle, immer wieder im Hotel Florida (in Madrid) einquartiert hatte. Von seiner Nähe zu den Kommunisten. Zitat Seite 441: "(...) Diese Kritiker wären sicher erstaunt gewesen, hätten sie von Hemingsways Beziehungen zur Sowjetunion gewusst, die immerhin noch so herzlich waren, dass der KGB (Geheimdienst) ihn 1941 unter dem Decknamen "ARGO" als Spezialagenten rekrutierte."

 

Von Eric Blair alias George Orwell (berühmt sein Roman "1984"), der nur knapp dem Tode entkommen ist, gejagt von den Anarchisten; von Herbert Frahm alias Willy Brandt, dem späteren Bundeskanzler, der entsetzter Zeuge des kommunistischen Doppelspiels wurde, wie die stalinistischen Kommissare dafür sorgten, Konkurrenten des eigenen Lagers gewaltsam mit den perfidesten Mitteln auszuschalten.

 

Von der Wahrheit, von ihrer Wahrheit, über diesen Stellvertreterkrieg zwischen Faschismus und Kommunismus/Stalinismus - in die Welt hinaus telegrafiert von den unten bezeichneten Protagonisten Arturo Barea und Ilsa Kulcsar. Im weiteren Verlauf ihres Buches wird sie allerdings zugeben, dass viele "Wahrheiten" gefiltert worden waren, einseitig zu Gunsten der Volksfrontregierung, namentlich der Kommunisten - von den Pressezensoren eben jener Volksfrontregierung in Madrid. Das ging so weit, dass später berühmt gewordene Bürgerkriegsfotos sich als gestellt, im wahrsten Sinn des Wortes als gespielt herausgestellt haben. Heute würden wir sagen "Fake News - gefakte Fotos."

 

Fast ausschließlich von erbitterten Franco-Gegnern wie Martha Gellhorn (berühmte Romanautorin und Schriftstellerin, Bekannte von Eleanor Roosevelt, Ehefrau des amerikanischen Präsidenten), Dos Passos (berühmter amerikanischer  Romancier und Journalist), von kommunistischen Filmemachern aus Holland, von Andre Malraux, dem französischen Romancier und anfänglichen Stalinist, von Robert Capa aus Ungarn (eigentlicher Name: Andre (Endre) Friedmann) und seiner großen Liebe Gerda Taro (beide berühmte Kriegsfotografen), vom Pressezensor der Volksfrontregierung in Madrid Arturo Barea und Ilsa Kulcsar (österreichische, sozialistische, vielsprachige Aktivistin), von Jose (Pepe) Quintanilla, dem skrupellosen Chef der Geheimpolizei von Madrid (Volksfront), Kurt Hager mit Decknamen (späteres Mitglied des SED-Politbüros), vom russischen Journalist und  Spanienkorrespondent der Prawda, Michail Kolzow, den Stalin später ermorden ließ, et ecetera.

 

Ernest Hemingway schrieb über seine von ihm empfundene Wahrheit 1938 in Havanna die ersten Sätze seines berühmten Romans WEM DIE STUNDE SCHLÄGT. Arturo Barea kommentierte den Roman wie folgt (Seite 441):"(...) Er wollte am Kampf Spaniens direkt Anteil haben. Da er aber keinen Anteil hatte an den Vorstellungen, dem Leben und den Leiden der Spanier, konnte er sie in seiner Fantasie nur nach dem Spanien formen, das er kannte. (..) Hemingway sei immer ein Zuschauer gewesen." In den Fünfzigern zog es Hemingway zurück nach Madrid, zurück ins Hotel Forida, zurück nach Pamplona und Barcelona, ungeachtet der Franco-Diktatur, die er doch so vehement bekämpft hatte.

Märtyrer der katholischen Kirche                Parallele in Mexiko

Die katholische Kirche Spaniens hat sehr unter der Volksfront gelitten. Nicht umsonst haben mehrere Päpste der damals getöteten, ermordeten Menschen, zumeist Geistliche und Ordensleute, gedacht, sich für sie eingesetzt, sie zu Märtyrern erklärt. Wer die andere Seite kennenlernen möchte, sich vom herrschenden Mainstreamdenken abkkoppeln will, den Spanischen Bürgerkrieg aus der Perspektive der katholischen Kirche betrachten/beurteilen möchte, der schlage bitte die Webseite "Das Portal zur katholischen Geisteswelt" auf mit den Links zu den Themen:

 

"Hintergründe und Opfer des Spanischen Bürgerkriegs":

www.kath-info.de/buergerkrieg.html    

 

"Die selig gesprochenen Märtyrer des Spanischen Bürgerkriegs":

www.kath-info.de/spanmartyrer.html

 

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MEXIKO - 19./20. JAHRHUNDERT                                                    VERSUCHTE VERNICHTUNG DER KATHOLISCHEN KIRCHE

Man mag es gar nicht glauben. Gerade in katholischen Ländern wie in Mexiko (19./20. Jh.: mindestens 5.000 Opfer, davon 3.000 ermordete Priester) und in Portugal zu Zeiten der Marienerscheinung in Fatima 1917 wurde die katholische Amtskirche heftig verfolgt; zuvor in Frankreich im Zuge der französischen Revolution mit der Überschrift Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit.

 

Zur Situation Mexikos passt sehr gut die Nachricht vom 12. März 2016, publiziert von CNA (deutsch): "Der letzte Cristero: Abschied von einem Kämpfer des katholischen Widerstands." Unten mehr 3.

 

KINDERMÄRTYRER HEILIG GESPROCHEN

Am 16. Oktober 2016 hat Papst Franziskus neben mehreren Männern und einer Frau den 14jährigen Jose Sanchez del Rio aus Mexikio heiliggesprochen. Er gilt als Kindermärtyrer, der während der blutigen Christenverfolgung seitens des Regimes, dem sogenannten "Cristero"-Konflikt, gefoltert und erschossen wurde, ohne am bewaffeneten Geschehen selbst beteiligt gewesen zu sein. Papst Franziskus hatte im Februar 2016 in Mexiko ein 7jähriges Mädchen getroffen, das auf Fürsprache des jungen Märtyrers auf wundersame Weise von einer Krankheit genesen ist. Quelle: Radio Vatikan 13.10.2016.

Papst Franziskus spricht in 2013 und 2015 weitere Opfer des spanischen Bürgerkriegs selig.  

AUS HASS AUF DEN KATHOLISCHEN GLAUBEN ERMORDET

 

"Papst Franziskus anerkennt sechsundneunzig

im Spanischen Bürgerkrieg getötete Katholiken als Märtyrer."

 

Die Artikelüberschrift des Vatikan-Newsletters vom 4. Juni 2013 hatte mich stutzig gemacht. Gab`s da nicht ein Foto eines Priesters in der Pfarrkirche von Hornillos del Camino?  Weiter hieß es im Text: 

 

"Die betreffenden Priester, Ordensleute und Laien seien aus "Hass auf den Glauben" umgebracht worden, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Erlass." (rv/kna).

 

Franziskus setzte damit die Märtyrer-Seligsprechungen seiner Vorgänger

Johannes Paul II. 1) (1992: 128 Ermordete) und Benedikt XVI. fort.

 

Papst Benedikt XVI. hatte am 28. Oktober 2007 weitere 498 spanische Katholiken 2 ) seliggesprochen. Die meisten waren im Rahmen antikirchlicher Repressionskampagnen in den ersten Monaten des Bürgerkriegs von 1936 ermordet worden. 

 

Unter ihnen befand sich auch besagter Teodulo Gonzales Fernandez, dessen Bild in der Pfarrkirche von Hornillos del Camino hängt. Der Ordensmann, ein Salesianer, wurde am 9. September 1936 in Madrid ermordet, ermordet von kirchenfeindlichen Kräften; vgl. auch Menüpunkt REISEBERICHT WESTWÄRTS > 15. Etappe: Elke, wir müssen mehr trinken.

 

23. JANUAR 2015

"PAPST FRANZISKUS HAT AM FREITAG ZWANZIG OPFER des Spanischen Bürgerkriegs offiziell als Märtyrer anerkannt. Es handelt sich um drei Mitglieder der Gemeinschaft des Josefsschwestern sowie um 17 Trappisten, die 1936 aus Hass gegen den katholischen Glauben ermordet wurden," - so der Newsletter des Vatikan vom 23.01.15.

 

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ANHANG

1 AUSZUG REDE PAPST JOHANNES PAUL II. - 11. März 2001

Nachfolgend ein Auszug aus der Rede Papst Johannes Pauls II. im Rahmen seiner Seligsprechung von 233 spanischen Märtyrern:

"All diese neuen Seligen und viele weitere unbekannte Märtyrer haben den durch die Verfolgung der Katholiken und den spanischen Bürgerkrieg – jene große Tragödie des 20. Jahrhunderts – ausgelösten Haß gegen den Glauben und die Kirche mit ihrem Blut bezahlt. In diesen furchtbaren Jahren wurden zahlreiche Priester, Ordensleute und Laien getötet, lediglich weil sie aktive Mitglieder der Kirche waren. Die heute Seliggesprochenen waren nicht in politische oder ideologische Auseinandersetzungen verwickelt; es lag ihnen fern, sich einzumischen. Viele von euch, die ihr als ihre Angehörigen heute voll Freude an dieser Seligsprechung teilnehmt, wissen, daß sie allein wegen ihrer religiösen Überzeugung gestorben sind. Mit dieser feierlichen Proklamation des Martyriums möchte die Kirche nun diese Männer und Frauen als gottbegnadete Beispiele des Mutes und standhaften Glaubens anerkennen. Für uns sind sie ein Vorbild der Treue gegenüber der von ihnen bezeugten Wahrheit und gleichzeitig eine Ehre für das spanische Volk und die Kirche.”

 

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2 BEISPIEL PRIESTER PETRUS RUIZ DE LOS PANOS

An dieser Stelle möchte ich stellvertretend für die vielen ermordeten Geistlichen mit wenigen Worten das Schicksal vom seligen Petrus Ruiz de los Paños darstellen, entnommen der Website kath.info.

"Am 18. September 1881 wurde in Mora de Toledo, Spanien, der selige Petrus Ruiz de los Paños geboren. Sein Vater war Gemeindesekretär. Am 9. April 1905 wurde Ruiz zum Priester geweiht und schloß sich der "Diözesanen Arbeitspriester vom Heiligsten Herzen Jesu" an. Er wurde Präfekt in den Priesterseminaren von Malaga und Sevilla, dann Rektor des Seminars in Plasencia und von 1922 bis 1933 Rektor des spanischen Päpstlichen Kollegs in Rom. Er verfaßte Bücher über priesterliche Spiritualität und über die Heilige Eucharistie.

Verhängnisvoll wurde im Juli 1936 seine Reise nach Toledo. Dort sollte er das erste Haus der "Kongregation der Jünger Jesu" eröffnen, um Priester zu unterstützen. Es war die Zeit der Kirchenverfolgung. Recht bald spürte Ruiz, daß man ihm auflauerte. Er nahm bei seinem Priesterfreund Alvaro Cepeda Zuflucht, bei dem sich auch der Priester Josef Sala Picó aufhielt. Alle drei Priester wurden am 23. Juli 1936 ergriffen und in der toledanischen Ortschaft "Paseo del Transito" erschossen. Am 1. Oktober 1995 wurde Ruiz seliggesprochen."

3 Der letzte Cristero:

Abschied von einem Kämpfer des katholischen Widerstands

Feierlicher Abschied: Juan Macias, der wohl letzte Cristero.

Er starb mit 103 Jahren.
 

Von Diego Lopez Marina

MEXIKO-STADT , 12 March, 2016 / 9:44 AM (CNA Deutsch).- 

Er war wohl der letzte lebende Cristero: Im Alter von 103 Jahren ist Juan Daniel Macías Villegas bereits vergangenen Monat gestorben. Wie der mexikanische Photojournalist Alejandro Morena Merino CNA sagte, nahmen an der Beerdigung seine Kinder, Enkel, Ur-Enkel und Ur-Ur-Enkel Teil.

 

Christenverfolgung durch Säkularisten

Eine Prozession über mehr als drei Kilometer ging von der Kirche San Jose in seinem Heimatdorf San Julián in Mexiko bis hin zum Friedhof der “Cristero Nationalwache”, einer katholischen Einrichtung, welche sich um das Gedenken an die Märtyrer bemüht, die in der anti-katholischen Verfolgungswelle Mexikos im frühen 20. Jahrhundert starben.

Der Cristero-Krieg, bekannt auch als “Guerra Cristera” und “La Cristiada”, fand hauptsächlich von 1926 bis 1929 statt. Auslöser war die anti-kirchliche Politik der mexikanischen Regierung unter dem Präsidenten Elias Calles.

Die säkularisierenden Gesetze sollten katholische Orden verbieten, die Kirche enteigenen und entzog Priestern die Bürgerrechte wie das Wahlrecht und das Recht auf ein Gerichtsverfahren. Dann drohte Katholiken das Zuchthaus, wenn sie die Lehre der Kirche verkündeten, klerikale Kleidung trugen, sich nach Auflösung der Klöster trafen oder auch nur ein religiöses Leben unterstützten. Auch andere Formen der Ausübung des Glaubens wurden verfolgt.

 

Aufstand einfacher Katholiken

Die Unterdrückung wurde so brutal, dass Priester auf offener Straße angegriffen, gefoltert und aufgehängt wurden. Darunter sind heute heiliggesprochene Märtyrer der Kirche. Die schockierte Bevölkerung setzte sich zur Wehr; es kam zu einem breiten Aufstand. Vor allem einfache, gläubige Bauern bewaffneten sich, unterstützt auch vom städtischen Teil der Bevölkerung.

Bis heute legendär sind etwa die “Weiblichen Brigaden der Heiligen Johanna von Orleans”: Frauen, die Waffen und Munition für den katholischen Widerstand schmuggelten. Rund 25.000 Guerrilleras des Cristo unterstützten so den Auftstand.

 

Wie es zum Schlachtruf “Viva Cristo Rey” kam  

Die Rebellen nannten sich Cristeros und kämpften unter dem Banner und Motto Cristo Rey - “Christus König”. Der Grund: Papst Pius XI., der den bis in die 1930er Jahre dauernden anti-katholischen Kampf der mexikanischen Säkularisten mehrfach scharf verurteilte, führte am 11. Dezember 1925 das Christkönigsfest ein. Auch in Deutschland spielte im katholischen Widerstand gegen den Führerkult der Nazis die Verehrung von Christus König eine wichtige Rolle.

 

Mit 13 in den Kampf

Der nun verstorbene Juan Daniel Macias wurde bereits jung zum Cristero. Geboren am 21. Juli 1912, wurde er von Pater Narciso Elizondo getauft. Jahre später sollte der gleiche Priester ihn segnen, als er in den bewaffneten Widerstand zog. Im Alter von 13 Jahren kämpfte Juan unter dem berühmten General Victoriano Ramirez mit den Cristeros im Geschwader der “Drachen von El Catoce”. Er nahm an mehreren Felzügen im Hochland von Jalisco und Guanajuato teil. Im zweiten Cristero-Kampf von 1935 bis 1937 war er unter dem Kommando Lauro Rochas im Einsatz.

Nach dem Krieg lebte Macias in der ländlichen Gemeinde San Julian. In dieser Region, die von Viehzucht und Milchwirtschaft geprägt ist, begann am 1. Januar 1927 der bewaffnete Widerstand gegen die Repressalien der damaligen Regierung.

Parallele Deutschland                                                  Widerstand aus christlichem Glauben im Nazireich

(...) "Während die katholischen Bischöfe frühzeitig die nationalistische "Irrlehre" in klaren Worten verurteilten, versuchte in der evangelischen Kirche ein großer Teil der Gläubigen, die nationalistische Weltanschauung mit dem herrschenden Verständnis kirchlicher Verkündigung in Einklang zu bringen. Sie organisierten sich in der Bewegung "Deutsche Christen", die sich als Anhänger der NSDAP in der evangelischen Kirche verstanden. Sie wollten ein "artgemäßes Christentum" verkündigen und lehnten deshalb Glaubensvorstellungen ab, die vor allem die enge Verbindung zwischen Christentum und Judentum hervorhoben."  

Später gründete dann Pastor Martin Niemüller den "Pfarrernotbund", um sich des Zugriffs der "Deutschen Christen" und des NS-Staates zu erwehren. Auch die "Bekennende Kirche" unter seinem Protagonisten Dietrich Bonhoeffer hatte sich als Gegenwehr der "Deutschen Kirche" gebildet. Da sich aber viele evangelische Landeskirchen auf irgendeine Art und Weise mit dem NS-Staat zu arrangieren wussten, schmolz die Anzahl der "Bekennenden" auf wenige hundert Mitglieder.

 

Auf katholischer Seite sind insbesondere die Bischöfe Clemens August Graf von Galen von Münster (berühmt seine Predigt am 3. August 1941 gegen die Ermordung von Patienten in Heil- und Pflegeanstalten) und Konrad Graf von Preysing von Berlin zu nennen, sowie die Priester und Ordensleute Bernhard Lichtenberg (gestorben auf dem Transport ins KZ Dachau), Rupert Mayer (1945 an den Folgen des KZ-Aufenthaltes in Sachsenhausen gestorben) und Alfred Delp (standrechtlich erschossen am 2.Februar 1945 in Berlin-Plötzensee). 

 

Die Kardinäle Karl Joseph Schulte und Michael Faulhaber sowie die oben genannten Bischöfe veranlassten Papst Pius XI. zu einer öffentlichen Reaktion. Die Enzyklika "Mit brennender Sorge" wurde am 21. März 1937 in allen katholischen Gemeinden verlesen, nachdem sie zuvor unter größter Geheimhaltung nach Deutschland verbracht, vervielfältigt und an die einzelnen Pfarrgemeinden verteilt worden war. Zwei Tage später untersagte die NS-Regierung die weitere Verbreitung. Es kam zu Verhaftungen. Quelle und Zitate: Informationen zur politischen Bildung/izpb - Heft 330 (2/2016) - Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Nachtrag Juli 2017:                                     Spaniens Bürgerkrieg gingen fünf Jahre der grausamsten Kirchenverfolgung voraus

Dokumente des Geheimarchivs des Vatikans veröffentlicht.

Spanischer Kirchenhistoriker kritisiert Versuche, das historische Gedächtnis manipulieren zu wollen. Das sei besonders bedenklich, da in Spanien seit 1931 (fünf Jahre vor Ausbruch des Bürgerkrieges) Vertreter der Volksfront mit "revolutionären Exhumierungen" begonnen haben. Dabei wurden die Gräber von Klerikern und Ordensleuten aufgerissen und die Laien herausgezerrt als "Beweis", daß nach dem Tod nur die Verwesung ist, und als "Sieg" über die Religion und die Kirche. Mehr dazu unter katholisches.info vom 28. Juli 2017.

Auch beschrieben in dem Bestseller von Joan Sales, einem Anarchisten, "Flüchtiger Glanz" für die Zeit während des Bürgerkriegs; vgl. oben.

 

Fotos (frei gem. Wikicommons):

lks.: Volksfront-Vertreter mit der aus dem Grab geholten Leiche eines Priesters.

re.: "Revolutionäre Exhumierung" einer Nonne.