WESTWÄRTS NACH GALICIEN

PILGER AUF DEN SPUREN                  VERGANGENER ZEITZEUGEN NACH SANTIAGO DE COMPOSTELA

Sta. Catalina de Somoza. Auf dem Jakobsweg von Astorga nach Rabanal del Camino. Westwärts nach Galicien. Immer dem Schatten nach. 1

Weitere Fotos: Brücke Puente la Reina. Santa Maria de Eunate am Camino Aragones. Pilgerdenkmal in Santo Domingo de la Calzada. Verlassenes Bergdorf Foncebadon. Cruz de Ferro. Kathedrale Santiago de Compostela.

Die Webseite möchte Menschen erreichen, für die der Jakobusweg eine Lebensphilosophie bleibt. Menschen, die sich von der ursprünglich christlichen Vergeistigung dieses Pilgerwegs angesprochen fühlen. Menschen, die sich die Frage stellen, warum ausrechnet dieser im Mittelalter begründete christlich-katholische Camino de Santiago auch noch die modernen von der Aufklärung geprägten Menschen fasziniert.

Menschen, die sich von den Worten Papst Johannes Pauls II. 2  berühren lassen: „(…) Von Santiago aus ruf ich dich, altes Europa, liebevoll auf: Finde wieder zu dir selbst, kehre zu deinen Ursprüngen zurück (…).“

 

Menschen auf der Durchreise. Menschen auf der Pilgerschaft zum Grab des Apostels Jakobus nach Compostela.

Menschen, die sich mitnehmen lassen wollen auf einem über achthundert Kilometer langen Weg von den Pyrenäen nach Galicien. Menschen, die mitfühlen ob der körperlichen Anstrengungen, die dieser Weg nach Santiago letztlich abfordert. 

 

Menschen, die die Einsamkeit genießen. „Die Stille ist der Ort des Wortes Gottes, und der Pilger muss es auf dem Weg seiner Pilgerschaft meditieren, wie es auch die Jünger von Emmaus (Lk 24,33-35) taten. (…) auf der Suche nach dem Guten und der Wahrheit, und um die Zusammenhänge zu erkennen.“ 3

 

Menschen, die sich faszinieren lassen von unterschiedlichen Landschaften, von mittelalterlich anmutenden Dörfern und Plätzen. Menschen, die sich neugierig den wuchtigen, imposanten und zugleich wunderschönen Sakralbauten nähern. Menschen, die vorurteilslos in die Kultur und in die Geschichte Spaniens eintauchen wollen. Menschen, die wissen wollen, wie das heutige Spanien mit dem mittelalterlich begründeten Jakobusweg umgeht.

 

Menschen, die sich nicht nur körperlich bewegen wollen. Pilger auf der Suche nach der größeren Wahrheit des Jakobsweges. Pilger, die sich die Fähigkeit des Staunens bewahrt haben. Sie alle finden den Weg nach Compostela.

 

E ultreia! E sus eia! Deus aia nos y Sant`iago.

Weiter!4 Auf geht’s! Gott steh uns bei und Sankt Jakob!

Buen Camino

 

Totus Tuus

Elke + Peter Schulze

  

1 Bitte weiterlesen im REISEBERICHT WESTWÄRTS  (Haupt-Menüzeile oben) Etappe 25: Nadel und Faden. Wichtige Utensilien des Jakobswegs.

 

2 Große europäische Rede des Papstes, gehalten in Santiago anlässlich des Heiligen Compostelanischen Jahres 1982; vgl. dazu nebenstehenden Menüpunkt

Johannes Paul II. am 9. November 1982: „Ich sehe….“

 

3 Rede/Pastoralbrief des Erzbischofs von Santiago des Compostela Julian Barrio Barrio zum Heiligen Compostelanischen Jahr 2010. Die deutsche Übersetzung des Pastoralbriefes, zu beziehen vom Bischöflichen Ordinariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Hauptabt. IV trägt den Titel: PILGER DES GLAUBENS UND ZEUGEN DES AUFERSTANDENEN CHRISTUS.

 

4 Pilgergruß E ultreia. Elisabeth  Alferink gibt in ihrem Büchlein "Auf den Spuren des Jakobus", 2006, Verlag Katholisches Bibelwerk Stuttgart, folgende Erklärung: "Möglicherweise entstammt der Ursprung dem Griechischen. Dann würde die Vorsilbe „eu“- gut und das Wort „latreia“ - Gottesdienst oder Dienst bedeuten. Die gesamte Pilgerschaft wurde damit als Gottesdienst verstanden." Macht Sinn.